Champions League Real verliert in Moskau, Kluivert trifft für Rom

Der Titelverteidiger schwächelt: Real Madrid hat nach einer schwachen Leistung gegen ZSKA Moskau verloren. Justin Kluivert ist auf den Spuren seines Vaters. Manchester United steckt tief in einer Krise.

Luka Modric
REUTERS

Luka Modric


ZSKA Moskau - Real Madrid 1:0 (1:0)

Real Madrid wartet seit drei Pflichtspielen auf einen Sieg. Nach dem 0:3 gegen Sevilla und dem 0:0 gegen Atlético in der spanischen Liga hat der Titelverteidiger nun überraschend bei ZSKA Moskau verloren. Der entscheidende Treffer von Nikola Vlasic fiel bereits in der zweiten Minute. Anschließend tat sich der Favorit, der auf Kapitän Sergio Ramos und Gareth Bale verzichten musste, schwer. Nach der Niederlage bleibt Real auf Platz zwei der Gruppe G, an der Spitze liegt nun ZSKA.

AS Rom - Viktoria Pilsen 4:0 (2:0)

Im Parallelspiel der Gruppe G hatte die AS Rom keine Probleme mit dem Außenseiter aus Pilsen. Edin Dzeko erzielte noch vor der Pause seine ersten beiden Champions-League-Tore der laufenden Saison (3./40.). Nach der Pause erhöhte zunächst Cengiz Under (64.), ehe dem erst 19 Jahre alten Justin Kluivert ein Tor gelang. Der Sohn des ehemaligen Barça-Stars, Patrick, wechselte im Sommer für 17,25 Millionen Euro von Ajax Amsterdam in die italienische Hauptstadt. In der Schlussminute sorgte Dzeko für den Endstand (90.).

Justin Kluivert
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Justin Kluivert

FC Juventus - Young Boys Bern 3:0 (2:0)

Juventus Turin hat auch ohne den gesperrten Cristiano Ronaldo souverän gewonnen. Die Italiener besiegten den Schweizer Meister Young Boys Bern dank eines Dreierpacks des Argentiniers Paulo Dybala (5./33./69.) 3:0 (2:0). Berns Mohamed Ali Camara sah kurz vor Schluss nach zwei Vergehen innerhalb von drei Minuten Gelb-Rot (78.). Die Mannschaft von Trainer Massimiliano Allegri hat damit ihre ersten neun Pflichtspiele gewonnen.

Manchester United - FC Valencia 0:0

Die Kritik an Trainer José Mourinho dürfte lauter werden, denn auch gegen den FC Valencia konnte Manchester United nicht gewinnen. Beim 0:0 wirkte das Team uninspiriert, kurz nach dem Seitenwechsel hatte Valencia sogar die große Chance auf die Führung. Dank des 2:0-Erfolgs zum Auftakt gegen Bern stehen die Red Devils in der Gruppe H aber noch auf Rang zwei. Nun kommt es gleich zweimal zum Duell mit Juventus.

Die weiteren Ergebnisse:

Olympique Lyon - Schachtar Donezk 2:2 (0:1)
AEK Athen - Benfica Lissabon 2:3 (0:2)



insgesamt 2 Beiträge
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meresi 02.10.2018
1. Roma
das war aufgelegt, diese Partie. Da hatte ich keine Zweifel, nur die Höhe des Sieges hatte ich nicht auf meiner Karte. In Moskau ließen sie 7 minuten nachspielen, aber es half alles nichts, auch 30 Minuten wären wahrscheinlich nicht zielführend gewesen. Bei manU spielt jetzt wahrscheinlich schon das Team gegen den Trainer. Bayern verlor fast gegen einen schwachen Gegner, das darf so nicht sein. Ajax ist ja weit unter der bayrischen Augenhöhe was Fussballspielen betrifft. Trainer raus, würd ich mal sagen, bevor schlimmeres passiert. Spielt RC7 nicht, weil gesperrt, wg einem Foul nicht wg Frauengeschichten, dann macht halt ein Jungspund seine Arbeit und das ziemlich erfolgreich. Na gut, er wurde von seinem Team auch sehr gut unterstützt. Lyon erleidet zu Hause ein Unentschieden, was wiederum fast einer Niederlage gleichkommt gegen einen Gegner aus einem, ich hoff man darf das so sagen, Entwicklungsland. Ob es PC gerecht ist weiß ich nicht, konnte meinen Anwalt nicht erreichen, der hätt mir sicher gesagt...Tja, leider hatte Hoffenheim nicht das notwendige Glück, sie hätten es allemal verdient mit einem Unentschieden in die Betten zu steigen.
aurichter 03.10.2018
2. @ meresi
Die Nachspielzeit in Moskau hat auch irritiert, da sollte wohl ein Remis ermöglicht werden, hat nicht wirklich funktioniert. Real hat genau wie Bayern und ManUnited schon arge Probleme und der Abgang von CR7 hat doch Spüren hinterlassen. Auch schwach die Leistung von Kroos mit seinen haarsträubenden Fehlpässen, die glücklicherweise keine Folgen hatten. Mit einem etwas stärken Team als YBB wäre Real in der Gruppe in Bedrängnis. Das Team von ManUnited spielt eindeutig gegen Mourinho, der mit den Spielern von Valencia wohl besser klargekommen ist, sowohl Wutblicke in den Katakomben von eigenen Spielern ist schon bezeichnend. Da entwickelt sich ein weiteres Chelsea Syndrom und ein Abgang scheint wahrscheinlich, trotz des perversen Jahresgehalt. Die Glazers haben genug Kohle, die könnten es verschmerzen ;-)
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