Champions-League-Tumulte Uefa reduziert Sperren gegen Faustschläger

Der FC Valencia war mit der Berufung gegen das Uefa-Urteil nach den Prügelszenen in der Champions-League erfolgreich. Ein spanischer Übeltäter darf früher wieder spielen, allerdings auf Bewährung. Auch beim Gegner Inter Mailand sind die Strafen verringert worden.


Valencia - Die Europäische Fußball-Union (Uefa) hat die in erster Instanz verhängten Sperren gegen die spanischen Profis David Navarro und Carlos Marchena vom FC Valencia reduziert. Die Uefa gab der Berufung des spanischen Champions-League-Teilnehmers statt, der das Strafmaß nach den Prügelszenen im Anschluss an das Rückspiel im Achtelfinale gegen den italienischen Meister Inter Mailand (0:0) am 6. März als überzogen empfunden hatte.

Handgemenge in der Champions League: Sperren verringert
AFP

Handgemenge in der Champions League: Sperren verringert

Statt sieben Monaten muss Navarro, der Inters Abwehrspieler Nicolás Burdisso im Stadion Mestalla das Nasenbein gebrochen hatte, sechs Monate pausieren. Anschließend spielt Navarro zwei Jahre auf Bewährung, im Wiederholungsfall drohen ihm erneut zwei Monate Sperre.

Auch bei Valencias Gegner Inter Mailand kamen die Spieler glimpflicher davon. Marchenas Sperre wurde von vier auf zwei Spiele reduziert, aber bei erneuten Ausfällen muss der Nationalspieler mit zwei weiteren Spielen Pause rechnen. Die Sperre von sechs Spielen gegen Burdisso wurde dagegen bestätigt. Im Falle von Inters Maicon (drei statt sechs Spiele) und Ivan Cordoba (zwei statt drei Spiele) hatte der Einspruch Inters bei der Uefa ebenfalls Erfolg. Beide Spieler stehen nach Ablauf der Strafe unter besonderer Beobachtung.

guv/sid/dpa

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