Schweizer Fußballmeister Bern gelingt historische Champions-League-Qualifikation

Die Young Boys Bern schreiben Vereinsgeschichte: Erstmals konnte sich der Schweizer Klub für die Königsklasse qualifizieren. Auch in Athen und Amsterdam wurde gejubelt.

Spieler von Young Boys Bern feiern ein Tor
ANTONIO BAT/EPA-EFE/REX/Shutterstock

Spieler von Young Boys Bern feiern ein Tor


Der Schweizer Fußballmeister Young Boys Bern hat zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte die Gruppenphase der Champions League erreicht. Das ehemalige Team des Frankfurter Trainers Adi Hütter gewann beim kroatischen Meister Dinamo Zagreb 2:1 (0:1). Das Hinspiel endete 1:1. Franzose Guillaume Hoarau, der mit einem Doppelpack (64. Minute/66.) für die Entscheidung sorgte, war am Ende der gefeierte Held.

Auch der griechische Meister AEK Athen schaffte nach langer Abstinenz die Rückkehr auf die große Fußballbühne. Gegen Videoton FC Szekesfehervar aus Ungarn reichte den Hellenen ein 1:1 (0:0) vor heimischer Kulisse. Das Hinspiel in Ungarn hatte AEK 2:1 gewonnen. Für den Klub, der nach zwischenzeitlichem Zwangsabstieg erst seit 2015 wieder in der höchsten griechischen Liga spielt, ist es die erste Champions-League-Teilnahme seit der Saison 2006/2007.

Als dritter Verein schaffte der niederländische Rekordmeister Ajax Amsterdam den Sprung in die Königsklasse. Mit Klaas-Jan Huntelaar in der Startelf reichte Ajax beim ukrainischen Klub Dynamo Kiew ein 0:0. Im Hinspiel hatte sich Amsterdam 3:1 durchgesetzt.

bam/sid



insgesamt 3 Beiträge
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sachlich bleiben 29.08.2018
1. empörend
Das Empörende ist doch aber, dass sich die Meister (!) aus Ländern wie Kroatien, Holland, Griechenland, Tschechien und der Schweiz um einen CL-Platz prügeln müssen, während die vier selbsternannten Großen inzwischen fast die jeweils halbe Liga ins Rennen schicken! Und dann kommt immer noch das dummdreiste Argument, dass eben mehr Leute Real-ManU sehen wollen, die sich natürlich ohne dieses Raubritterum nicht qualifizieren würden (Achtung, Sarkasmus). Sorry, aber wenn ich die Wahl hätte zwischen Ajax, Benfica, Celtic, Dynamo Kiew etc einerseits und Hoffenheim, Sevilla, Lazio, Leicester etc andererseits - ich müsste nicht lange überlegen... Ich werde mal heute mit dem Boykott der Cl beginnen! ;-)
swandue 29.08.2018
2.
Das freut mich sehr für Ajax, das alle europäischen Titel gewonnen hat, als die Konkurrenten aus den großen Ligen noch nicht so viel mehr Geld zur Verfügung hatten, dass von einem sportlichen Wettbewerb kaum noch die Rede sein konnte. Sehr interessant war die Champions League in den 1990ern noch, als z.B. IFK Göteborg und Rosenborg Trondheim auf Augenhöhe mittun konnten.
trackingerror 29.08.2018
3.
Da haben Sie recht. Früher konnten auch solche Vereine noch die CL gewinnen. Heute ist das unmöglich. Eigentlich könnte man hier von Wettbewerbsverzerrung sprechen, da den Meistern kleineren Ländern kaum eine Chance zur Aufholung gegeben wird. Ein Grund mehr für einen Boykott.
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