Champions League Porto und Zenit erreichen Gruppenphase, Celtic scheitert

Der FC Porto und Zenit St. Petersburg haben ihre Playoff-Rückspiele vor heimischem Publikum gewonnen und sind souverän in die Gruppenphase der Champions League eingezogen. Celtic Glasgow scheiterte hingegen überraschend am slowenischen Meister NK Maribor.

Fußball-Profi Martínez: Torschütze im Playoff-Rückspiel gegen Lille
REUTERS

Fußball-Profi Martínez: Torschütze im Playoff-Rückspiel gegen Lille


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Hamburg - Der russische Vizemeister Zenit St. Petersburg hat sich für die Gruppenphase der Champions League qualifiziert. Im heimischen Stadion besiegte der aktuelle Spitzenreiter der Premier Liga den belgischen Klub Standrad Lüttich im Playoff-Rückspiel 3:0 (1:0). Apoel Nikosia hat sein Rückspiel gegen Aalborg BK 4:0 (2:0) gewonnen und folgte den Russen ebenso problemlos in die "Königsklasse".

Auch der FC Porto, der seine Aufgabe beim 2:0 (0:0) gegen den OSC Lille souverän erfüllte, und Bate Borissow, die Slovan Bratislava 3:0 (1:0) geschlagen haben, sind in der Champions League dabei. Celtic Glasgow musste sich hingegen NK Maribor überraschend 0:1 (0:0) geschlagen geben.

Im Petrowski-Stadion von St. Petersburg wurde Superstar Hulk mit zwei Toren zum Matchwinner. Es dauerte bis zur 30. Minute, ehe José Rondón die Gastgeber in Führung brachte. Kurz vor der Pause musste Zenit einen Rückschlag einstecken, denn Wiktor Faisulin flog in der 44. Spielminute mit Gelb-Rot vom Platz. Dann folgte der Auftritt von Hulk: Der brasilianische Nationalspieler traf in der 54. Minute zunächst zum 2:0 und war nur vier Minuten später erneut erfolgreich, als er einen Foulelfmeter verwandelte. Das Hinspiel in Lüttich hatte Zenit bereits 1:0 (1:0) gewonnen.

Celtic blamiert sich zu Hause gegen slowenischen Meister

Apoel Nikosia, das sich beim 1:1 im Hinspiel noch sichtlich schwer tat, sorgte im Rückspiel dagegen früh für eine Vorentscheidung. Vinicius brachte die Zypräer in Führung (29. Minute), Tomás De Vincenti erhöhte noch vor der Pause (44.). Nach dem Seitenwechsel stellten Efstathios Aloneftis (64.) und Cillian Sheridan (75.) den 4:0-Endstand her.

Ebenso deutlich löste auch Bate Borissow seine Aufgabe gegen Slovan Bratislava. Allerdings mussten die Gastgeber nach dem Führungstreffer durch Mikhail Gordeychuk (41.) bis in die Schlussphase zittern. Erst dann sicherten Sergei Krivets (84.) und Ivan Rodionov (85.) den Sieg und damit das Weiterkommen. Der FC Porto erreichte durch einen direkt verwandelten Freistoß von Yacine Brahimi (49.) und einen Treffer von Jackson Martínez (69.) beim 2:0 gegen den OSC Lille die Gruppenphase.

Celtic Glasgow hat sich hingegen beim 0:1 (0:0) gegen NK Maribor blamiert. Der schottische Meister, der ohnehin nur an den Playoffs teilnehmen durfte, weil Legia Warschau im Qualifikations-Duell mit Glasgow einen gesperrten Spieler eingesetzt hatte, hat vor heimischen Publikum keinen eigenen Treffer zustande gebracht. Den Gästen reichte nach dem 1:1 im Hinspiel daher ein Tor durch Marcos Tavares in der 75. Minute zum Erfolg.

Bundesligist Bayer Leverkusen hat am Mittwoch die Chance, den Einzug in die Champions League perfekt zu machen, wenn das Team von Trainer Roger Schmidt den FC Kopenhagen zum Rückspiel (Hinspiel 3:2) im eigenen Stadion (20.45 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) empfängt. Außerdem tritt der FC Arsenal um die Weltmeister Lukas Podolski, Mesut Özil und Per Mertesacker zum Heimspiel gegen Besiktas Istanbul an. Die Auslosung der Gruppen erfolgt am Donnerstag (17.45 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) in Monaco.

Die Playoff-Duelle am Dienstag im Überblick:
Zenit St. Petersburg
- Standard Lüttich 3:0 (Hinspiel 1:0)
Celtic Glasgow - NK Maribor 0:1 (Hinspiel 1:1)
Apoel Nikosia - Aalborg BK 4:0 (Hinspiel 1:1)
Bate Borissow - Slovan Bratislava 3:0 (Hinspiel 1:1)
FC Porto - OSC Lille 2:0 (Hinspiel 1:0)

Am Mittwoch (20.45 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) spielen:
Malmö FF - RB Salzburg (Hinspiel 1:2)
Ludogorez Rasgrad - Steaua Bukarest (Hinspiel 0:1)
FC Arsenal - Besiktas Istanbul (Hinspiel 0:0)
Athletic Bilbao - SSC Neapel (Hinspiel 1:1)
Bayer Leverkusen - FC Kopenhagen (Hinspiel 3:2)

asi

insgesamt 3 Beiträge
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super-kraut 27.08.2014
1. Celtic Glasgow,
wie immer. Celtic oder Rangers, Schottische team sind einfach nicht CL Faehig. Ich supporte Celtic Glasgow seit Jahren, aber muss zugeben CL bereit.
totalmayhem 27.08.2014
2.
---Zitat--- Celtic Glasgow scheiterte hingegen überraschend am slowenischen Meister NK Maribor. ---Zitatende--- Was bitte ist daran ueberraschend? Celtic hatte in der vorigen Runde bereits 1:6 gegen Legia Warschau auf die Muetze bekommen (und das verdient!) und sich lediglich am gruenen Tisch nachtraeglich fuder die naechste Runde qualifiziert. Die Schotten sind so eklatant schlecht in dieser Saison, sie haetten eh nichts in der CL verloren. Die verlaengerte Abwesenheit der Rangers laesst die Qualitaet des Schottischen Fussballs vollends vor die Hunde gehen, das wissen auch eingefleischte Celtic-Fans.
drahdinedum 27.08.2014
3. Netter Verschreiber...
Das Standrad aus Lüttich! Kann man das kaufen und warum steht es und kann nich rollen? ;-)
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