Chinesischer Wettskandal: Fifa verhängt lebenslange Sperren gegen Spieler, Funktionäre und Schiedsrichter

Sperre auf Lebenszeit: 33 Beteiligte des chinesischen Wettskandals sind von der Fifa für immer vom Fußball ausgeschlossen worden. Der Weltverband reagierte mit den Sanktionen auf Untersuchungen der chinesischen Behörden.

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Fifa-Logo am Hauptsitz in Zürich: Lebenslange Sperren verhängt

Hamburg - Die Fifa hat weltweite Sperren gegen 58 Beteiligte des chinesischen Fußball-Wettskandals ausgesprochen. Wie der Weltverband mitteilte, wurden 33 Spieler, Schiedsrichter und Funktionäre wegen Bestechung und Spielmanipulationen in der chinesischen Liga lebenslang vom Fußball ausgeschlossen. 25 weitere Akteure wurden für fünf Jahre gesperrt.

Sämtliche Strafen waren bereits in der vergangenen Woche vom chinesischen Fußball-Verband auf nationaler Ebene verhängt worden. Unter den lebenslang Gesperrten befinden sich unter anderen Schiedsrichter Lu Jun, der 2002 bei der Weltmeisterschaft in Japan und Südkorea zwei Gruppenspiele leitete, sowie die vier ehemaligen chinesischen Nationalspieler Shen Si, Qi Hong, Jiang Jin und Li Ming.

Die Fifa reagierte mit den Sanktionen auf die Ergebnisse einer Untersuchung durch chinesische Behörden zwischen 2010 und 2012. Die manipulierten Partien sollen zum größten Teil bereits in den neunziger Jahren ausgetragen worden sein.

mib/dpa

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