Kurzpässe: Liga-Chef Seifert verlängert Vertrag, Huszti bleibt gesperrt

Christian Seifert bleibt bis 2017 Chef der Deutschen Fußball-Liga. Hannovers Einspruch gegen die Sperre für Mittelfeldspieler Szabolcs Huszti ist abgewiesen worden. Und: Der FC Bayern bekommt es in der Königsklasse mit einem Schiedsrichter zu tun, der gerne Karten zeigt.

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DFL-Geschäftsführer Seifert: Vertrag bis 2017

Hamburg - Christian Seifert hat seinen Vertrag als Chef der Deutschen Fußball-Liga DFL um drei Jahre verlängert. Der 43-Jährige bleibt bis 2017 Vorsitzender der Geschäftsführung. DFL-Geschäftsführer Holger Hieronymus scheidet hingegen auf eigenen Wunsch bereits zum 30. September aus der Geschäftsführung aus. Der Ex-Profi war seit dem 1. Februar 2005 für den Bereich "Spielbetrieb und Lizenzierung" zuständig. Nachfolger von Hieronymus wird der langjährige Bundesliga-Manager Andreas Rettig.

Hannover-Profi Szabolcs Huszti bleibt nach seiner Gelb-Roten Karten für ein Spiel gesperrt. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wies den Einspruch des Bundesligisten als unzulässig zurück. In der Urteilsbegründung heißt es: "Gemäß Regel zwölf ist ein Spieler zu verwarnen, wenn er sein Hemd auszieht oder an einem Zaun hochklettert, um einen Treffer zu feiern." Huszti hatte am vergangenen Samstag nach seinem Treffer zum 3:2 in der Nachspielzeit gegen Werder Bremen beides gemacht. Schiedsrichter Deniz Aytekin hatte ihm für die Aktionen jeweils Gelb gezeigt - Huszti musste vom Platz.

Eintracht-Frankfurt-Boss Heribert Bruchhagen hat seine Kritik an der Finanz- und Transferpolitik des Hamburger SV erneuert. "Wenn überall von Financial Fairplay gesprochen wird, ist es für uns nicht so schön, wenn ein Verein in drei Tagen so viel Geld in die Hand nimmt, wie wir in einem ganzen Jahr. Das ist ungewöhnlich und macht uns in unseren Planungen mutlos", sagte Bruchhagen der Homepage des TV-Senders Eurosport. Der HSV hatte kurz vor Ende der Transferperiode unter anderem Rafael van der Vaart von Tottenham Hotspur zurückgeholt. Bereits vor dem 3:2-Heimsieg der Frankfurter gegen Hamburg am vergangenen Sonntag hatte Bruchhagen an der Transferpolitik des HSV Kritik geäußert.

Der Tabellenletzte 1899 Hoffenheim muss voraussichtlich zwei Wochen auf Torhüter Tim Wiese verzichten. Der 30-Jährige erlitt in der Partie beim SC Freiburg am Sonntag (3:5) einen Muskelfaserriss im Adduktorenbereich. Dies ergab eine Untersuchung bei Mannschaftsarzt Henning Ott.

Dani Schahin von Bundesligaaufsteiger Fortuna Düsseldorf ist nach einem Trainingsunfall in ein Krankenhaus gebracht worden. Vereinssprecher Tom Koster bestätigte einen Online-Bericht der "Rheinischen Post". Schahin war bei einem Kopfballduell mit Stelios Malezas zusammengeprallt. Dabei zog sich der 23-jährige Schahin eine Prellung an der rechten Schläfe zu. Der Grieche Malezas blieb unverletzt. Fortuna-Torhüter Fabian Giefer nahm wieder das Training auf. Er war beim 0:0 am Samstag in Stuttgart nach einem Zusammenprall mit VfB-Angreifer Martin Harnik mit einer blutenden Platzwunde ausgewechselt und sofort genäht worden.

Der SC Freiburg hat im vergangenen Jahr erneut einen Einnahmerekord erzielt. Das gab der Sport-Club auf seiner Jahreshauptversammlung am Montagabend bekannt. Nach Angaben von Schatzmeister Heinrich Breit sei erstmals die 50-Millionen-Euro-Marke knapp überschritten worden. Die Gesamteinnahmen lagen damit gut 14 Millionen über dem Vorjahr. Der Gewinn der vergangenen Spielzeit betrug rund fünf Millionen Euro. Grund für die hohe Steigerung seien vor allem die Transfererlöse gewesen, etwa durch die Wechsel von Ömer Toprak zu Bayer Leverkusen und Papiss Demba Cissé zu Newcastle United.

Der FC Bayern wird von einem Königsklassen-Neuling gepfiffen: Der türkische Schiedsrichter Firat Aydinus leitet am Mittwochabend mit der Partie des FC Bayern München gegen den FC Valencia (20.45 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) zum ersten Mal ein Spiel in der Champions League. In der vergangenen Saison pfiff der 38-Jährige drei Begegnungen der Europa League. Dreimal zeigte er dabei die Rote Karte und zückte in den drei Partien zudem 15 Gelbe Karten.

bka/sid/dpa

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