Pizarro-Rückkehr nach Bremen "Die Fans haben mein Herz zittern lassen"

Feiertag in Bremen: Die Rückkehr von Angreifer Claudio Pizarro hat in der Hansestadt Begeisterungsstürme ausgelöst. Der Peruaner freut sich ebenfalls: "Bremen ist wie ein zweites Zuhause"

Rückkehrer Pizarro: "Fühle mich sehr gut"
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Rückkehrer Pizarro: "Fühle mich sehr gut"


Die Begeisterung bei der Ankunft war riesengroß: Als Claudio Pizarro am späten Sonntagabend auf dem Flughafen Bremen-Neuenland landete, empfingen ihn mehr als 400 Fans und erdrückten ihn fast vor Begeisterung. Die Rückkehr des 36-Jährigen zu Werder hat einen wahren Hype bei dem Bundesliga-Elften ausgelöst.

"Die Fans haben mein Herz zittern lassen, einen solchen Empfang hatte ich nicht erwartet", sagte Pizarro bei der offiziellen Präsentation am Montag: "Irgendwie ist Bremen wie ein zweites Zuhause für mich. Ich fühle mich sehr gut und denke, wir können hier zusammen etwas Schönes erreichen." Laut Pizarro habe es auch Angebote aus den USA gegeben, "aber in diesem Moment ist Bremen das Richtige für mich".

Sportgeschäftsführer Thomas Eichin ist überzeugt: "Vom Charisma her passt Claudio perfekt. Er kann jungen Spielern das gewisse Extra geben." Der Südamerikaner soll der jungen Werder-Truppe also mehr Stabilität verleihen, aber natürlich auch in der Offensive für Tore sorgen.

Geschäftsführer Eichin (r.), Pizarro: "Claudio ist bereit"
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Geschäftsführer Eichin (r.), Pizarro: "Claudio ist bereit"

"Ich hoffe, dass ich meine Erfahrung bestmöglich für das Team einsetzen kann", sagte auch Pizarro, mit 176 Toren erfolgreichster ausländischer Stürmer der Bundesligageschichte. Sein Vertrag in Bremen läuft nur bis zum Saisonende am 30. Juni 2016. "Claudio ist bereit, unseren neuen Weg mitzugehen und will auf seine Art mithelfen, die Mannschaft weiterzuentwickeln", sagte Eichin.

Im Video: Claudio Pizarro über den Grund für seine Rückkehr

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Laut mehrerer Medien haben sich in der Hansestadt Sponsoren bereit erklärt, das Gehalt des Routinier zumindest anteilig zu finanzieren. Eichin bestätigte den Trikotwerbepartner Wiesenhof als Förderer der Rückholaktion. Während seine neuen alten Teamkollegen am Osterdeich eine Laufrunde absolvierten, stand für Pizarro noch der obligatorische Medizincheck auf dem Programm. "Claudio ist gut in Schuss", sagte Eichin.

Bei seinem dritten Gastspiel im Norden nach seinen Auftritten zwischen 1999 und 2001 sowie von 2008 bis 2012 wird Pizarro die Rückennummer 14 tragen. Mit Pizarro hat Trainer Viktor Skripnik nun einen weiteren klassischen Strafraumstürmer zur Verfügung. Nach dem Wechsel von Franco Di Santo zum Ligarivalen Schalke 04 standen bislang mit den Zugänge Anthony Ujah und Aron Johannsson lediglich zwei im Kader.

bka/sid

insgesamt 14 Beiträge
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jurbar 07.09.2015
1. Push, push...
... das hat gefehlt. Das wird Werder einen Schub geben. Davon bin ich überzeugt und das freut mich so sehr für den " längsten Lieblingsverein" meines Lebens:-), für die Fans, die Region... einfach schön!
thecure 07.09.2015
2. Wieder Herzlich Willkommen Piza !
Piza Werder und die tollen Fans in Bremen,das kann überhaupt nicht schiefgehen.Er wird Werder mit seiner ganzen Einstellung weiterhelfen,hoffe nur das Er Gesund bleibt.Vamos Claudio !
Anay2 07.09.2015
3. Piza zu Werde
Bin zwar mit dem BVB verheiratet, aber Werder war schon immer meine Lieblingsnutte. ;) Und das mit Piza ist wunderbar. Freue mich ehrlich für ihn und den Verein.
mikefels 07.09.2015
4. mal langsam .....
Werder liegt ihm jaaa sooo am Herzen, dass er direkt auf einen großen Anteil seiner Jahresgage verzichtet hat. Oder habe ich da was falsch verstanden? Bekommt er jetzt jeden Tag ein frisches Hähnchen von Wiesenhof?
bratwurst007 07.09.2015
5.
Also wer so oft zurückkommt, der MUSS die Raute einfach im Herzen tragen! Gut, dass er das Gehaltsgefüge sprengt und nicht etwa einen Leistungsbezogenen Vertrag hat - geschenkt. OK, das er immer dann nach München wechselte, wenn der Kontoberg dort schneller wachsen durfte - seis drum. In Bremen ticken die Uhren halt anders und man glaubt dort Leuten wie Pizarro, dass sie es ernst meinen... Freuen würde es mich ja, aber ich verweise gern auf den etwas kritischen Einwurf des Foristen 5-4-2 im Nebenthread, der durchaus plausibel die Schattenseiten dieser Nostalgie-Reminiszenz aufgezeigt hat.
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