Hamburg - In der Premier League liegt der FC Chelsea bereits zehn Punkte hinter Tabellenführer Manchester United, in der Champions League war für die Londoner bereits nach der Gruppenphase Schluss. Da kommt die Club-WM in Japan gerade recht, um etwas Selbstbewusstsein zu tanken: Nach dem 3:1 (1:0)-Sieg gegen den mexikanischen Verein CF Monterrey steht Chelsea im Finale des Turniers.
Der Spanier Juan Mata traf in der 17. Minute zum 1:0 für die "Blues", das 2:0 erzielte Stürmer Fernando Torres direkt nach Wiederanpfiff. Nur zwei Minuten später erhöhte der Mexikaner Darvin Chavez mit einem Eigentor auf 3:0. In der Nachspielzeit erzielte Aldo de Nigris das 1:3 für Monterrey.
Im Finale treffen die Londoner am Sonntag auf den früheren Bundesliga-Profi Paolo Guerrero und sein Team Corinthians São Paulo aus Brasilien. Der Gewinner der südamerikanischen Copa Libertadores hatte am Mittwoch das erste Halbfinale gegen den afrikanischen Champions-League-Sieger al-Ahly aus Ägypten 1:0 für sich entschieden.
Chelseas Trainer Rafael Benítez hatte angekündigt, die Club-WM gewinnen zu wollen. Der Spanier, der bereits 2010 mit Inter Mailand den Titel geholt hatte, feierte in Yokohama den dritten Sieg seines Teams in Folge. Benítez hatte im November Roberto di Matteo als Trainer abgelöst und stand nach zwei Unentschieden und einer Niederlage zu Beginn stark unter Druck.
In den vergangenen fünf Jahren hatte jedes Mal ein europäisches Team das Turnier mit den Meistern der sechs Kontinentalverbände und eines Vertreters des Gastgebers gewonnen. Bislang war mit Manchester United im Jahr 2008 jedoch nur einmal ein englisches Team erfolgreich.
luk/dpa
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