Hamburg - Böser Fußballer oder böser Balljunge? Das ist die Frage nach dem englischen Pokalspiel zwischen Swansea City und dem FC Chelsea, in dem Eden Hazard einen Balljungen des Gastgebers getreten hatte. Fest steht: Besonders fair war die Aktion des Balljungen nicht, das Spielgerät unter sich zu begraben und nicht mehr rauszurücken - zumal er die Aktion via Twitter zumindest angedeutet hatte.
Fest steht aber auch: Ein Fußballprofi muss sich besser beherrschen können. Daher war die Rote Karte für den Belgier auch gerechtfertigt.
Hazard reiht sich mit seiner Attacke ein in die Liste der Fußballer, die mit einem Kurzschluss für Aufsehen sorgten. Zu zweifelhafter Berühmtheit schaffte es eine andere Aktion aus England vom 25. Januar 1995: Damals streckte Manchester-United-Profi Eric Cantona einen Fan von Crystal Palace mit gestrecktem Bein nieder. Der Franzose wurde anschließend für ein halbes Jahr gesperrt.
Und es gibt weitere prominente Ausraster: Zinédine Zidanes Kopfstoß gegen Marco Materazzi im WM-Finale 2006 zum Beispiel. Oder Tim Wieses Kung-Fu-Tritt gegen Ivica Olic vom HSV.
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