Wechsel zu Vissel Kobe Villa schließt sich Iniesta und Podolski an

Nach seinem Abschied vom New York City FC wechselt der ehemalige spanische Nationalspieler David Villa nach Japan. Bei Vissel Kobe trifft er auf einen alten Weggefährten.

Andres Iniesta (l.) mit David Villa
AFP

Andres Iniesta (l.) mit David Villa


Weltmeister, Europameister, Champions-League-Sieger, spanischer Meister - all diese Titel feierten David Villa und Andrés Iniesta zusammen in der spanischen Nationalmannschaft und beim FC Barcelona. Nun werden sie wieder gemeinsam auflaufen. David Villa wird seine Karriere bei Vissel Kobe in der japanischen J1 League fortsetzen. Das gab der 36-Jährige bekannt, nachdem er erst kürzlich seinen Abschied vom New York City FC verkündet hatte.

"Der Moment ist gekommen", sagte Villa über seine Entscheidung. "Ich habe ein neues Ziel. Eine große Herausforderung wartet: Asien, neue Trips, neues Land, neue Kultur, neue Mitspieler. Hallo Japan, Hallo Vissel Kobe!"

Der Stürmer war 2014 nach New York gewechselt, wo er in 124 Spielen 80 Treffer für den Klub erzielte. In der Saison 2015/2016 war er zum besten Spieler der Major League Soccer (MLS) gewählt worden. In der Primera División hatte Villa zuvor bei Atlético Madrid, dem FC Barcelona, dem FC Valencia, Real Saragossa und Sporting Gijon gespielt. Jahr 2006 wurde er in Spanien zum Fußballer des Jahres gewählt, bei der Europameisterschaft 2008 wurde er mit vier Treffern Torschützenkönig.

In Kobe wird er an der Seite des ehemaligen deutschen Nationalspielers Lukas Podolski angreifen, der Mitte 2017 nach Japan gewechselt war. Beide sollen dafür sorgen, dass sich eine enttäuschende Saison wie die aktuelle bei Vissel nicht wiederholt. Trotz eines Siegs am letzten Spieltag gegen Vegalta Sendai schloss Kobe die Spielzeit nur auf dem zehnten Platz ab, ganze 24 Punkte hinter Meister Kawasaki Frontale.

Villa (u.l.) und Iniesta (2.v.u.r.) in der Fifa-Auswahl 2011
AFP

Villa (u.l.) und Iniesta (2.v.u.r.) in der Fifa-Auswahl 2011

Villa und Iniesta verbindet neben den zahlreichen Titeln, die sie gemeinsam feierten, jedoch auch eine große Enttäuschung: Beim bislang letzten Spiel, das sie zusammen bestritten, siegten sie zwar mit Spanien gegen Australien, schieden aber in der Gruppenphase der Weltmeisterschaft 2014 aus. In Japan werden sie vermutlich die letzte Gelegenheit in ihrer Karriere haben, gemeinsam einen Erfolg zu feiern.

tip



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