+++ Fußball-Transferticker +++ Wagner soll Wunschkandidat von Leicester sein

Er führte Huddersfield in die Premier League, nun soll David Wagner vor einem Wechsel zu Leicester stehen. Auch Frankfurt scheint bei der Trainer-Suche weiterzukommen. Weiser verlässt Berlin. Die Gerüchte im Überblick.

David Wagner
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David Wagner


David Wagner wird offenbar unabhängig vom Abschneiden seines Klubs Huddersfield Town weiter in der Premier League arbeiten. Wie "The Times" berichtet, soll der ehemalige Meister Leicester City den Franzosen Claude Puel trotz Vertrags bis 2020 entlassen und durch Wagner ersetzen wollen. Der 46-Jährige steht bei Aufsteiger Huddersfield noch bis 2019 unter Vertrag, allerdings zögerte er die Gespräche über eine vorzeitige Verlängerung bislang hinaus. Sein Name tauchte zwischenzeitlich auch im Zusammenhang mit dem FC Chelsea auf. Bundesligaklubs haben den frühere Schalke-Profi offenbar ebenfalls auf dem Zettel.

Daniel Farke
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Daniel Farke

+++ Daniel Farke Trainer-Kandidat in Frankfurt +++

Für die Kovac-Nachfolge in Frankfurt scheint neben Wagner auch Daniel Farke vom englischen Zweitligisten Norwich City ein Kandidat. "Wir beobachten viele Trainer auf dem Markt, auch Daniel Farke. Er leistet sehr gute Arbeit und entwickelt sich bei Norwich City sehr gut weiter", sagte Sportvorstand Fredi Bobic bei Sport1. Farke ist nach Wagner und Jürgen Klopp der dritte Trainer im englischen Fußball mit BVB-Vergangenheit. Vor seinem Engagement in England arbeitete der 41-Jährige anderthalb Jahre als Trainer der zweiten Mannschaft in der Regionalliga West.

+++ Mitchell Weiser wechselt zu Bayer Leverkusen +++

Bayer Leverkusen verstärkt sich mit U21-Europameister Mitchell Weiser von Hertha BSC. Der 24 Jahre alte Rechtsverteidiger erhält einen Fünfjahresvertrag. "Bayer 04 hat eine super Mannschaft, der ich immer unheimlich gerne zugeschaut habe. Sie spielt attraktiv, variabel, schnell und aggressiv. Ich freue mich sehr darauf, in den kommenden Jahren ein Teil davon zu sein und will dazu beitragen, dass hier auch künftig die Post abgeht", sagte der Sohn des Leverkusener U17-Trainers Patrick Weiser.

+++ Lichtsteiner vor Wechsel zum BVB +++

Borussia Dortmund steht Medienberichten aus der Schweiz und Italien zufolge vor der Verpflichtung des Schweizer Nationalspielers Stephan Lichtsteiner. Der Kapitän der Schweizer soll mit dem BVB über einen Wechsel im Sommer einig sein. Lichtsteiner käme ablösefrei von Juventus Turin. Der Vertrag des Rechtsverteidigers beim italienischen Rekordmeister läuft aus. Er wäre der dritte Schweizer Nationalspieler bei den Dortmundern, die sich wiederum mit dem Schweizer Lucien Favre für den Trainer-Posten einig sein sollen.

+++ Mancini soll Italien übernehmen +++

Roberto Mancini soll als neuer Cheftrainer die italienische Nationalmannschaft nach dem WM-Aus zurück in die Weltspitze führen. Nach Angaben der "Gazzetta dello Sport" wird der italienische Verband FIGC den 53-Jährige mit einem Zweijahresvertrag ausstatten, der angeblich mit zwei Millionen Euro pro Jahr dotiert ist. Und: Offenbar will Mancini Mario Balotelli zurückholen, der nach der WM 2014 aus dem Nationalkader gestrichen und seitdem nicht mehr berücksichtigt wurde. Mancini hat unter anderem Florenz, Lazio Rom, Inter Mailand und Manchester City trainiert und steht derzeit noch bei Zenit St. Petersburg unter Vertrag.

sak/sid



insgesamt 46 Beiträge
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cmann 08.05.2018
1. Oh je!
Watzke will Rohde sanktionieren weil der ihm seine schöne Präsentation von Lucien Favre in der nächsten Woche "versaut" hat und das längst bekannte "Geheimnis" das Stöger nicht bleibt ausgeplaudert hat.Irgendwie schon passend dieses Rumgezicke. Watzke hat viel von seiner Glaubwürdigkeit verloren, nicht nur wegen seiner unrichtigen Angaben über Haltung seiner Spieler (von wegen kein Widerspruch gegen die Austragung des Spiels am nächsten Tag) nach dem Attentat.
radioactiveman80 08.05.2018
2. @1
Sebastian Rode ist ein mit einem Arbeitsvertrag ausgestatteter Angestellter. Und als solcher ist er - wie gefühlte 99,9% aller in einem Arbeitnehmerverhältnis - mit Sicherheit dazu verpflichtet, eine gewisse Verschwiegenheit in beruflichen Angelegenheiten, insbesondere Vereinsinterna, zu wahren. Von daher ist es völlig logisch wenn er nun gemassregelt wird, in welcher Form auch immer...
Turbo 08.05.2018
3. Erst ankündigen, dann abstrafen
Die Facebook Seite von Dortmund hat das Interview mit Rode noch stolz angekündigt und promoted. Keine 24h später watscht das Management den Spieler öffentlich ab und verkündet eine Geldstrafe. Für eine Beobachtung, die ganz Fußball-Deutschland seit Monaten auch ohne Rode wahr nimmt. Und da wundert sich der Verein, dass ein Großteil der Spieler nur zum Abkassieren kommt und bei jeder sich bietenden Möglichkeit schnellstmöglich abhaut. Darüber hinaus erst recht doof, wenn genau diese Mannschaft keine Lust hat den CL Platz dingfest zu machen und man eine weitere Woche warten muss, damit man den Favre Wechsel offiziell ankündigen kann. BTW Was ist eigentlich Aki‘s Plan B, sollte der Verein die CL jetzt wirklich verpassen? Aushilfe-Sammer in Teilzeit?
GWT 08.05.2018
4.
Zitat von radioactiveman80Sebastian Rode ist ein mit einem Arbeitsvertrag ausgestatteter Angestellter. Und als solcher ist er - wie gefühlte 99,9% aller in einem Arbeitnehmerverhältnis - mit Sicherheit dazu verpflichtet, eine gewisse Verschwiegenheit in beruflichen Angelegenheiten, insbesondere Vereinsinterna, zu wahren. Von daher ist es völlig logisch wenn er nun gemassregelt wird, in welcher Form auch immer...
Er hat doch nichts ausgeplaudert. Er hat doch nur seine Meinung dazu gesagt und was er für ein Empfinden hat. Dafür jemanden zu massregeln ist schon etwas seltsam.
weissallesbesser 08.05.2018
5. Watzke-Bashing ist lachhaft
Es war ein sehr sympathischer Auftritt von Sebastian Rode. Dass ihm solche Äußerungen raus rutschen, mag den nach Nees geiernden Journalisten und den voyeuristischen Zuschauer amüsieren, dami schwächt er aber die Verhandlungsposition seines Arbeitgebers, der bisher sagen konnte, er würde evtl. auch mit Stöger weiter machen. Dies würde mein Arbeitgeber auch sanktionieren. Nun auf die Verantwortlichen bei Borussia Dortmund einzudreschen ist albern und zeigt einmal mehr die Polemik, die bei SPON mittlerweile vorherrscht, immerhin noch etwas gesitteter als bei Focus oder Welt, aber nicht weniger nervig.
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