Länderspiel-Debüt Nico Schulz spielt gegen Peru von Beginn an

Jetzt ist es offiziell: Joachim Löw hat bestätigt, dass Nico Schulz gegen Peru sein Länderspiel-Debüt geben wird. Auch Brandt und ter Stegen rücken in die Startelf. Mats Hummels muss dagegen pausieren.

Nico Schulz
Bongarts/Getty Images

Nico Schulz


Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bekommt einen neuen Linksverteidiger. Im Freundschaftsspiel gegen Peru am Sonntag (20.45 Uhr, TV: RTL, Liveticker: SPIEGEL ONLINE) wird Nico Schulz sein erstes Spiel für die DFB-Elf bestreiten. Das bestätigte Bundestrainer Joachim Löw bei einer Pressekonferenz vor dem Abschlusstraining.

Für den 25-jährigen Schulz ist es ein Heimspiel. Der Berliner, der bei Hertha BSC ausgebildet und zum Bundesliga-Profi wurde, war 2017 von Borussia Mönchengladbach zur TSG Hoffenheim gewechselt, in deren Stadion in Sinsheim die Partie gegen Peru ausgetragen wird.

Damit bietet der Bundestrainer wieder einen gelernten Außenverteidiger auf. In der Nations League gegen Frankreich hatte Löw die Vierer-Abwehrkette ausschließlich mit Innenverteidigern besetzt. Die Gründe für den Personalwechsel: Zum einen will Löw Schulz als Alternative für Jonas Hector testen. Der Kölner hatte die Länderspiele abgesagt, um sich auf seinen Verein zu konzentrieren.

Auch ter Stegen und Brandt in der Startformation

Zum anderen wird Mats Hummels wegen Achillessehnenproblemen pausieren. Seinen Platz in der Innenverteidigung könnte Antonio Rüdiger einnehmen, der gegen Frankreich auf der linken Position in der Viererkette begonnen hatte. Möglich ist auch, dass Niklas Süle als Innenverteidiger zum Einsatz kommt, der gegen Frankreich auf der Bank saß.

Löw legte sich bei zwei weiteren Personalien fest: Neben Schulz rückt auch Julian Brandt in die Startformation. Ob Brandt auf einer der offensiven Außenpositionen zum Einsatz kommen wird oder den gegen Frankreich glücklosen Marco Reus im Sturmzentrum ersetzt, ließ der Bundestrainer offen. Fest steht hingegen, dass im Tor Marc-André ter Stegen statt Manuel Neuer beginnen wird.

mmm/dpa

insgesamt 6 Beiträge
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compiler 08.09.2018
1.
Nichts gegen Nico Schulz, aber warum Phillip Max nicht mal eine Einiadung bekommt, erschliesst sich mir nicht. Wahrscheinlich gibt es da irgendwelche persönlichen Animositäten. Sportliche Gründe können es meines Erachtens nicht sein.
ludwig49 08.09.2018
2. Löw hat lange vor der WM...
...die Verjüngung der Mannschaft versäumt, ebenso die taktischen Herausforderungen, die heute einen zügigen und nach vorne gerichteten Fußball ausmachen. Mit Ballgeschiebe im Mittelfeld werden keine Spiele gewonnen, auch nicht mit ständigen Rückgaben. Das größte Problem ist aber die Verwertung von Tor-Chancen. Während den vergangenen vier Spielen wurden insgesamt zwei Tore geschossen !
nn280 08.09.2018
3. Großartig,
ter Steegen ist immer für ein Gegentor gut, vielleicht gewinnt Peru 2:0. Ich ziehe ein Live-Klassik-Konzert vor, Länderspiele mit Löw sind nicht mehr mein Ding! Und die Fernsehkommentatoren schon garnicht! Der Krug geht solange zum Brunnen, bis er bricht.
mike1 08.09.2018
4. Erneuerung der Mannschaft...?
die sehe ich beim besten Willen nicht. Und ein Umdenken beim DFB schon zweimal nicht. Personelle Konsequenzen wurden nur in der dritten und vierten Reihe getroffen, die grössten Versager sind noch immer am Ruder. Noch immer ist die Gewinnmaxime die Zielvorgabe Nummer Eins wie sich an der Spielplanung des Sonntagsspiels gegen Peru deutlich erkennen lässt. Löw setzt nachwievor auf die "altwewährten" Kräfte. Spiele der NM drohen zum Ladenhüter zu werden. Da zieht man doch lieber einen gemütlichen Abend beim Italiener um die Ecke vor. Noch vor wenigen Jahren wäre das undenkbar gewesen.
Papazaca 09.09.2018
5. Erneuerung auf Sparflamme
Löw muß die Mannschaft erneuern, aber auch die vielen verlorenen Fans zurückgewinnen. Er soll und kann nicht die ganze Mannschaft ersetzen. Aber man kann das Gefühl bekommen, das er in erster Linie daran denkt, sich nicht zu blamieren. Zu zögerlich setzt er "Neue" ein. Ein richtiges Zeichen, das Löw die Mannschaft erneuern will, sieht anders aus. So gewinnt Löw die verlorenen Fans nicht zurück.
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