Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.

Prestigeprojekt: DFB-Akademie wird 20 Millionen Euro teurer

Modell der geplanten DFB-Akademie: Gesamtbudget von 109 Millionen Euro Zur Großansicht
DPA

Modell der geplanten DFB-Akademie: Gesamtbudget von 109 Millionen Euro

Eine Halle und mehr Parkplätze kosten den DFB 20 Millionen Euro. So viel mehr muss der Verband für seine geplante Akademie bezahlen. Das alles für die Zukunft des deutschen Fußballs.

Die neue DFB-Akademie in Frankfurt am Main wird teurer als zunächst geplant. Das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes stimmte neben dem Architektenvertrag für das große Prestigeprojekt auch einem Gesamtbudget von 109 Millionen Euro zu. Bislang hatte der DFB immer von Kosten in Höhe von 89 Millionen Euro gesprochen.

"Wir können das gestiegene Budget solide und aus eigener Kraft finanzieren. Es ist eine Investition in die Zukunft des deutschen Fußballs", sagte DFB-Schatzmeister Reinhard Grindel.

Die Mehrkosten kommen nach Angaben des DFB vor allem durch die Errichtung einer Fußballhalle und einen gestiegenen Platzbedarf der Verwaltung zustande. "Die Investition in eine Halle zahlt sich aus, weil sie zusätzliche Möglichkeiten für die Arbeit unserer Trainer, Talente und Schiedsrichter schafft", sagte der Projektleiter und Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff.

Fertigstellung ist für Ende 2018 geplant

Ziel der Akademie ist es, künftig die Verwaltung des Verbandes, ein Trainingszentrum für alle Nationalteams sowie die Ausbildung der Trainer und Schiedsrichter an einem Ort zusammenzufassen. Mit dem Bau auf dem Gelände der Frankfurter Rennbahn soll Anfang 2017 begonnen werden, die Fertigstellung ist für Ende 2018 geplant.

Der Bau der Akademie ist vor allem am DFB-Standort in Frankfurt umstritten. Die Betreiber der Rennbahn leisteten massiven Widerstand und setzten in dieser Frage sogar den ersten Bürgerentscheid in der Geschichte der Stadt durch. Bei diesem scheiterte die Initiative jedoch.

ham/dpa

Diesen Artikel...
Forum - Diskutieren Sie über diesen Artikel
insgesamt 10 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    
1. Knapp 25% Kostenanstieg - wo ist das Problem?
spon_2937981 11.09.2015
Wenn die öffentliche Hand baut, wird's in der Regel doppelt so teuer wie geplant - gerne auch mal 1000% teurer (Elbphilharmonie).
2. Einfache Mehrheit
kai1967 11.09.2015
Wäre hier wohl besser gewesen! Von 500.000 Wahlberechtigten gehen nur 100.000 wählen, von denen war die Mehrheit dagegen... sieht alles andere als nach deutlich aus. Schade das wir in Deutschland nicht mehr wählen gehen, hätte mich echt interessiert, wo der DFB dann gebaut hätte... :-)
3. Man erinnert sich!
bommer 11.09.2015
wenn schon einer eine Antrittszahlung von 1,5 Mio € für die Leistung einer Unterschrift bei Vertragsverlängerung verlangt, dem kommt es nicht auf 25 oder 75 oder 150 Prozent an. Die Herren sollten mal lernen auf dem Teppich zu bleiben. ciao
4. Und noch ein
dbrown 11.09.2015
weiterer, von merkwürdigen Machenschaften begleiteter Durchmarsch, wenn es um den Bau unnützer Protzbauten geht, in denen sich gewisse Herrschaften einfach nur verewigen wollen. Das Volk, welches dafür bluten muß, wird hier schon lange nicht mehr gefragt. Ich tippe 300 Millionen Euro, fertig in 2020.
5.
m.d._b 11.09.2015
Vlt sollten die Fußballfans spenden..schließlich ist der Bau für diese.
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    

© SPIEGEL ONLINE 2015
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH



Das große Bilderrätsel

Fotostrecke
Millionen für Spieler: Die teuersten Bundesliga-Transfers

Themenseiten Fußball
Tabellen


Der kompakte Nachrichtenüberblick am Morgen: aktuell und meinungsstark. Jeden Morgen (werktags) um 6 Uhr. Bestellen Sie direkt hier: