Kurzpässe: Streich muss zahlen, Lienen trainiert AEK Athen

Freiburgs Trainer Christian Streich wurde vom DFB zu einer Geldstrafe verurteilt. Ewald Lienen ist neuer Trainer beim griechischen Erstligisten AEK Athen. Außerdem: Clemens Fritz wird Werder Bremen für rund sechs Wochen fehlen.

Freiburg-Trainer Streich: 3000 Euro Geldstrafe Zur Großansicht
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Freiburg-Trainer Streich: 3000 Euro Geldstrafe

Hamburg - Wegen seiner Nachspielzeit-Beschwerde hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) Trainer Christian Streich vom Bundesligisten SC Freiburg mit 3000 Euro Geldstrafe belegt. Der 47-Jährige habe sich nach dem 1:2 in der Liga gegen Werder Bremen am 26. September unsportlich gegenüber dem Schiedsrichterteam um Thorsten Kinhöfer geäußert, begründete der DFB. Das DFB-Sportgericht hatte die Geldstrafe von zunächst 4000 Euro auf 3000 Euro reduziert, nachdem der Bundesligist fristgerecht Einspruch eingelegt hatte.

Ewald Lienen kehrt zurück nach Griechenland und wird neuer Trainer beim Erstligisten AEK Athen. Beim elfmaligen griechischen Meister unterschrieb er einen Vertrag bis zum Saisonende mit der Option auf ein weiteres Jahr. Der finanziell angeschlagene Club liegt derzeit allerdings mit nur zwei Punkten aus sechs Spielen auf dem letzten Tabellenplatz. Im Vorjahr kam die Mannschaft auf den fünften Rang, der griechische Verband entzog dem Verein wegen Schulden in Höhe von mehr als 30 Millionen Euro aber das Startrecht für die Europa League. Für den 58-Jährigen ist es bereits die dritte Station in Griechenland. Zuletzt war Lienen bei Arminia Bielefeld tätig, konnte aber in der Saison 2010/2011 den Abstieg des Vereins in die dritte Liga nicht verhindern.

Bundesligist Werder Bremen muss längere Zeit auf Kapitän Clemens Fritz verzichten. Der 31-Jährige zog sich im Training bei einem Flankenversuch eine Sehnenzerrung im Adduktorenbereich zu und wird seinem Verein für rund sechs Wochen fehlen. Die Verletzung des Abwehrspielers verschlimmert die Sorgen von Trainer Thomas Schaaf, der mit den Bremern nach lediglich sieben Punkten aus sieben Ligaspielen ins untere Tabellendrittel abgerutscht ist.

1899 Hoffenheim hat seinen Stürmer Sven Schipplock mit einer Geldstrafe belegt. Wie der Verein mitteilte, seien der 23-Jährige und Mitspieler Patrick Ochs im Training aneinandergeraten. Schipplock wurde daraufhin handgreiflich und von Coach Markus Babbel in die Kabine geschickt. "Eine gewisse Aggressivität auf dem Platz wollen wir sehen. Aber es gibt im Umgang miteinander Grenzen und diese hat Sven im vorliegenden Fall überschritten. Deshalb mussten wir handeln", sagte Manager Andreas Müller. Die zweite Einheit des Tages durfte Schipplock wieder mit der Mannschaft absolvieren.

jar/dpa/sid

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