DFB-Länderspiele Löw gehen die Offensivspieler aus

Mit Kai Havertz fällt bereits der fünfte Nationalspieler für die Länderspiele in den Niederlanden und Frankreich verletzungsbedingt aus. Besonders im Angriff wird es personell langsam eng.

Bundestrainer Joachim Löw
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Bundestrainer Joachim Löw


Bundestrainer Joachim Löw muss nach Ilkay Gündogan, Marco Reus Antonio Rüdiger und Nils Petersen durch Kai Havertz die nächste Absage für die Nations-League-Spiele in den Niederlanden und Frankreich hinnehmen. Der Profi von Bayer Leverkusen fällt wegen einer Knieprellung aus, die er sich am Sonntag beim 0:0 beim SC Freiburg zugezogen hatte.

Mittelfeldspieler Havertz müsse in den kommenden Tagen mit dem Training aussetzen, teilte Bayer mit. Deshalb komme ein Einsatz am Samstag (20.45 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE; TV: ZDF) in Amsterdam und drei Tage später in St. Denis beim Weltmeister Frankreich nicht in Frage.

Der Bayer-Profi ist bereits der vierte Ausfall für Löw. Gündogan (Manchester City, Oberschenkel) und Petersen (Freiburg, Schulter) waren vom Bundestrainer verletzungsbedingt gar nicht nominiert worden. Reus (Borussia Dortmund) hatte am Sonntag wegen Kniebeschwerden seinen Verzicht erklärt, Rüdiger folgte am Montag mit Leistenbeschwerden. Löw hat inzwischen den Juventus-Profi Emre Can nachnominiert.

Immerhin Leipzigs Werner ist Form

In der Offensive wird es personell damit eng: Dass Schalkes Null-Tore-Stürmer Mark Uth, der einzige Neuling in Löws Aufgebot, die Lösung sein wird, scheint fraglich. Immerhin zeigte Leipzigs Timo Werner mit seinem Doppelpack beim 6:0 gegen den 1. FC Nürnberg ansteigende Form.

Ganz anders die sieben Bayern-Profis in Löws Aufgebot. "Es waren schwierige zehn, 14 Tage", sagt Thomas Müller über die Krise beim seit vier Spielen sieglosen Rekordmeister. Der mit der Länderspielpause verbundene Trikotwechsel tue ihm und den Kollegen aber vielleicht ganz gut, so Müller.

Nach dem 0:0 gegen Frankreich zum Start in der Nations League im September benötigt das DFB-Team Punkte, um die Chance auf den Gruppensieg und damit das Finalturnier im Juni 2019 zu erhalten. Im schlimmsten Fall droht der Abstieg in Liga B.

Löw empfängt seine Nationalspieler im Lauf des Dienstags in Berlin. Um 17.30 Uhr wird es dann das im Vorfeld versprochene öffentliche Training geben, mit dem die DFB-Elf mehr Fannähe demonstrieren will. Am Freitag reist die Nationalmannschaft dann nach Amsterdam

aha/sid



insgesamt 39 Beiträge
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dr.eldontyrell 08.10.2018
1. Hey Jogi,
wie wäre es mit dem T-Rod? Der trifft die Kiste...hattest doch schon einmal einen Knipser aus der Zweiten...
gnarze 08.10.2018
2. Wette?
Da ist bei allen Spielern auch eine gewisse Lustlosigkeit zu spüren, Reus sah am Samstag um 17.25 Uhr nicht so aus, als wenn er verletzt wäre, bei den Anderen wirkte das auch nicht wirklich akut. Also Terodde nominieren, mit Hector gibt es ja bereits einen Zweitligisten.
sack_reis 08.10.2018
3. Egal
Ist doch völlig egal, wen Löw nominiert, wer spielt und wie die Spiele ausgehen. Hauptsache ER hat gefühlt einen Vertrag auf Lebenszeit.
naeggha 08.10.2018
4. nix da!
mit Herrn Löw auf der Bank und Grindel auf der Tribüne sehe ich mir nix mehr an. Die Erklärung für das WM-Aus war lächerlich, genau wie die WM und das Spiel gegen Frankreich. Wenn Foristen die Nominierung von Terodde fordern und Uth (ich bin Schalker) nominiert wird, dann stimmt etwas Grundlegendes nicht! Es kann auch nicht sein, das unser halbes Team aus Teilzeitreservisten besteht. Es müssen mehr junge deutsche Offensivspieler herangeführt werden Brandt war bislang immer der Star dort vorne. Viele sind nur noch wegen ihrem Namen dabei (Müller, Draxler, Kimmich), nicht wegen ihrer Form oder Qualität
marius_k 08.10.2018
5. Andre
Schürrle wäre noch eine Option. Er erfüllt alle Kriterien von Löw. Löw kennt ihn, erst ist ein verdienter Spieler und Weltmeister von 2014. Außerdem hat er bereits 3x getroffen. Der perfekte Spieler für einen Neuanfang.
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