WM-Qualifikation gegen Tschechien Viererpack von Schüller bei Hrubesch-Debüt

Lea Schüller hat Horst Hrubesch einen gelungenen Einstand als Interims-Trainer der DFB-Frauen beschert. Die 20-Jährige kann sich wohl schon bald auf eine neue Verantwortliche an der Seitenlinie einstellen.

Lea Schüller (2.v.l.)
DPA

Lea Schüller (2.v.l.)


Beim Debüt des Interims-Bundestrainers Horst Hrubesch machte die DFB-Auswahl mit einem 4:0 (2:0) im WM-Qualifikationsspiel gegen Tschechien in Halle/Saale den ersten Schritt aus der Formkrise. Vor 4564 Zuschauern traf die 20-jährige Lea Schüller von der SGS Essen gleich vierfach (4.Minute /31./68./79.)

Mit zwölf Punkten aus fünf Spielen eroberten die Olympiasiegerinnen die Führung in Gruppe 5 von Island (10) zurück, das allerdings ein Spiel weniger absolviert hat. In seiner nächsten Partie muss der zweimalige Welt- und achtmaligen Europameister auf dem Weg zur WM 2019 in Frankreich am Dienstag (16 Uhr/TV: ZDF) mit einem Sieg in Slowenien nachlegen.

Wer die deutschen Fußballerinnen nach dem planmäßig bereits am Mittwoch endenden Hrubesch-Intermezzo übernimmt, ist noch offen. Als Top-Kandidatin gilt wegen ihrer erfolgreichen Arbeit als Schweizer Nationaltrainerin Martina Voss-Tecklenburg. Die 125-fache deutsche Nationalspielerin ist seit Februar 2012 Trainerin der Eidgenossinnen.

mfu/sid



insgesamt 3 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
onelastremarktoall 07.04.2018
1. Vor Ende der Qualifikationsspiele...
wird es wohl kaum etwas mit der Trainerin Martina Voss-Tecklenburg. Die Schweiz hat auch noch bis in den September 2018 hinein wichtige Qualifikationsspiele und bevor das nicht alles abgeschlossen ist, wird sie wohl kaum wechseln. Ansonsten sind mir drei Sachen aufgefallen, eine gute und zwei kritische. Es war schön anzusehen, dass deutlich zielstrebiger versucht wurde Tore zu erzielen. Mit Stirnrunzeln habe ich Dzsenifer Marozsán viele Fehlpässe spielen sehen. Irgendwie scheint sie mir aktuell ein wenig von der Rolle zu sein. Gut, man kann in der Kürze der Zeit nicht erwarten, dass die Abwehr keine Fehler macht, das ist klar, aber Almuth Schult sollte doch mal deutlich nahe gelegt werden nicht zu versuchen in ein 1zu1 zu gehen, wenn sie in Ballbesitz ist. Mir stockt inzwischen fast jedesmal der Atem, weil sie diesbezüglich überhaupt nicht souverän ist. Der Auftritt gegen die sehr aggressiv Forechecking betreibenden Tschechinnen macht aber wieder Hoffnung auf bessere Zeiten.
jean-baptiste-perrier 08.04.2018
2. Essen ist fertig!
Dass Lea Schüller ausgerechnet bei der SGS Essen spielt und das Spiel mit ihren vier Toren quasi im Alleingang entschieden hat, ist ein netter Zufall. Es war damals in Essen (Rot-Weiss) '75 bis '78 wo Horst Hrubesch seinen großen Durchbruch hatte und in 83 Spielen 80 Tore erzielte. Danach ging er zum HSV und der Rest ist Geschichte.
cmann 08.04.2018
3. Fehlerkorrektur beim DFB!
Hrubesch hat aufgezeigt wie es geht und den "Fall Jones" endgültig "zu den Akten gelegt". Ich hoffe der DFB hat daraus gelernt und wird nur nach "Qualifikation" der Bewerber/innen entscheiden. Ich bedaure das Hrubesch nicht weiter machen will (oder kann?), ich hätte mir einen Verbleib bis zum Island Spiel gewünscht.
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2018
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.