DFB-Pokal Burgstallers Solo bringt Schalke ins Halbfinale

Schalke hat sich in die nächste Pokalrunde gemüht. Guido Burgstaller wurde im Viertelfinale gegen Wolfsburg zum Matchwinner. Dabei hatte der Angreifer seine Chance zum Siegtor fast schon verstreichen lassen.

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Der FC Schalke steht erstmals seit sieben Jahren im Halbfinale des DFB-Pokals. Die Gelsenkirchener haben im Viertelfinale 1:0 (1:0) gegen den VfL Wolfsburg gewonnen. Guido Burgstaller erzielte das einzige Tor eines schwachen Spiels. S04 träumt damit weiter vom Pokalgewinn - genau wie Bayern (6:0 gegen Paderborn), Leverkusen (4:2 n.V. gegen Werder) und Frankfurt (3:0 gegen Mainz).

Schalke ging gegen Wolfsburg früh in Führung. Bei einem Konter spielte Pjaca einen Steilpass auf Burgstaller. Jeffrey Bruma holte den Angreifer zwar ein, aber Burgstaller ließ den Niederländer mit einem Haken aussteigen. Anschließend zögerte der Schalker sehr lang, machte noch einen Haken und traf dann doch noch. Es war eine von sehr wenigen Torraumszenen.

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Schalke im Halbfinale: Der Pott hofft auf den Pott

Yunus Malli verpasste wenig später den Ausgleich, als er mit einem Dropkick aus der Distanz nur die Unterkante der Latte traf (24.). Unmittelbar zuvor hatte S04-Keeper Ralf Fährmann noch glänzend reagiert und den Ball zur Ecke gelenkt, als sich Admir Mehmedis Freistoß aus dem Halbfeld aufs Tor drehte (24.).

Nach der Pause blieben die Offensiven beider Teams schwach, das Spiel dementsprechend ereignisarm. Schalke brachte die Führung, ohne zu glänzen, über die Zeit.

FC Schalke 04 - VfL Wolfsburg 1:0 (1:0)
1:0 Burgstaller (10.)
Schalke: Fährmann - Kehrer, Naldo, Nastasic - Schöpf, Goretzka, Meyer, Oczipka - Harit (90.+3 Caligiuri), Burgstaller, Pjaca (76. Teuchert)
Wolfsburg: Casteels - Jung, Bruma, Knoche, Tisserand (61. William)- Guilavogui (80. Osimhen), Arnold - Gerhardt (71. Didavi), Malli, Mehmedi - Origi
Schiedsrichter: Dingert
Gelbe Karten: Oczipka, Naldo, Burgstaller / Mehmedi, William
Zuschauer: 55.000

aev



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skeptikerjörg 07.02.2018
1. Not gegen Elend 1:0
Zwei defensiv stabile, aber auch nicht geforderte und offensiv hilf- und planlos agierende Mannschaften liefern ein ödes Gekicke. Am Ende Schalke effizienter, eine Chance, ein Tor gegen Wolfsburg drei Chancen, kein Tor. Offensichtlich, warum Wolfsburg unten steht und unverständlich, warum Schalke so weit oben steht. Nach vorne nur auf Zufall aufgebaut.
rettungsroutine12 08.02.2018
2. Prima
Dann sind ja die besten vier deutschen Mannschaften im Halbfinale!
stoffi 08.02.2018
3. Bei diesen
Gegnern, die hier zur Auslosung stehen, wird der FCB nur schmunzeln
tomaraya 08.02.2018
4. Ach du Schande...
...es besteht ja die Möglichkeit, dass Schalke nächste Saison wieder Champions Leauge spielt..
lock_vogell 08.02.2018
5. und bei...
... bayern hätten jetzt alle gesagt, dass sie ein dreckiges spiel souverän über die bühne gbracht hätten... aber bei schalke und wolfsburg wird natürlich nur über unvermögen fabuliert! -___-
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