Halbfinalsieg auf Schalke Frankfurt steht wieder im Pokalfinale

Er hat es schon wieder getan: Trainer Niko Kovac hat Eintracht Frankfurt zum zweiten Mal nach 2017 ins Endspiel des DFB-Pokals geführt. Dort trifft Kovac auf seinen neuen Klub - den FC Bayern München.

Luka Jovic
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Luka Jovic


Eintracht Frankfurt steht erneut im Endspiel des DFB-Pokals. Nach einem zähen, von Defensivtaktik geprägten Spiel setzte sich die Mannschaft von Niko Kovac bei Schalke 04 durch. Das Tor des Tages zum 0:1 (0:0) erzielte Luka Jovic artistisch mit der Hacke (75. Minute). Im Finale trifft Frankfurt auf den FC Bayern München, der am Dienstag 6:2 in Leverkusen gewonnen hatte. Trainer Kovac wird sein Abschiedsspiel bei der Eintracht damit gegen seinen zukünftigen Arbeitgeber bestreiten.

Die beste Chance der ereignisarmen ersten Hälfte hatte Guido Burgstaller vergeben, als er nach einer Ecke mit einem Kopfball an Eintracht-Keeper LukᚠHrádecký scheiterte (33.). Das gleiche Duell weckte die Fans auch in der zweiten Halbzeit auf. Nach Vorarbeit von Daniel Caligiuri setzte sich Burgstaller von Makoto Hasebe ab und spitzelte den Ball Richtung Tor. Ein starker Reflex von Hrádecký verhinderte erneut die Schalker Führung.

Erst in der Schlussphase wurde das Spiel offener. Das Siegtor durch Jovic fiel nach einer Ecke von Jonathan de Guzmán. Jovic lenkte den Ball mit der Hacke vom kurzen Fünfmeterraumeck in die lange Ecke. Anschließend sah der erst 33 Sekunden zuvor eingewechselte Gelson Fernandes von Schiedsrichter Robert Hartmann die Rote Karte, nachdem er Leon Goretzka auf den Knöchel gestiegen war.

In Unterzahl brachte die Eintracht ihre knappe Führung über die Zeit. In der Nachspielzeit verwehrte Schiedsrichter Hartmann den Schalkern den vermeintlichen Ausgleich durch Franco Di Santo, weil der Stürmer den Ball zuvor mit der Hand gespielt haben soll.

Das Endspiel zwischen Bayern und Frankfurt findet am 19. Mai in Berlin statt (Liveticker SPIEGEL ONLINE, TV ARD).

Schalke 04 - Eintracht Frankfurt 0:1 (0:0)
0:1 Jovic (75.)
Schalke 04: Fährmann - Stambouli, Naldo, Kehrer (81. Teuchert) - Caligiuri, Goretzka, Bentaleb, Schöpf - Harit (88. di Santo) - Burgstaller, Pjaca (52. Konoplyanka)
Eintracht Frankfurt: Hrádecký - Abraham, Hasebe, Russ - Wolf, Mascarell (78. Fernandes), de Guzmán, Willems (72. da Costa) - Boateng (43. Gacinovic), Jovic, Fabián
Gelbe Karten: Harit / Mascarell, Jovic
Rote Karte: Fernandes (79.)
Schiedsrichter: Hartmann
Zuschauer: 60.000

rae



insgesamt 21 Beiträge
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mobes 18.04.2018
1. Verdient ...
Frankfurt steht verdient im Finale. Was will Schalke auch im Finale, wenn sie sogar gegen Hamburg verlieren.
lostcontinent 18.04.2018
2. das schlimmste am ganzen Spiel
war mal wieder der "Kommentator" Steffen Simon. Ansonsten: SUPER, Frankfurt!
naeggha 18.04.2018
3. ganz schwache Schiedsrichteleistung
Tor Frankfurt gefährliches Spiel. Rote Karte gg. Frankfurt eher gelb. Tor für Schalke und Elfer für Schalke nicht gegeben. Aber egal, im Finale gewinnt Bayern 5:0.
austromir 18.04.2018
4. wer braucht das?
wer braucht denn so ein Spiel? Den Videobeweis angefordert bei einem klaren Foul? Weil der Videoassistent anderer Meinung als der Schiedsrichter war in Bezug auf die Farbe der Karte? Das ist ja wohl absurd. So macht man den Videobeweis endgültig kaputt. Dann ein Handspiel das umstritten ist und kein Videobeweis obwohl ihn jeder für sinnvoll halten würde? Abgesehen davon dass es ein schlechtes Fussballspiel war, war es eine Verarschung des Publikums durch das Handeln der Schiedsrichter. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich den Videobeweis für eine gute Idee hielt. Jetzt würde ich sagen: statt einem willkürlich und menschlich entscheidenden Schiedsrichter haben wir jetzt zwei von der Sorte. Das ist ein Rückschritt.
diewildedreizehn 18.04.2018
5. Sorry, aber ....
.... das, was die beiden Teams geboten haben, das hat für mich nichts mit Fussball zu tun wie ich ihn von Teams erwarte, die im HF stehen und in der Tabelle so weit oben. Aber das sieht der Herr A. sicher anders.
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