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DFB-Pokal: Drittligist Aue wirft Frankfurt raus

Fotostrecke: Mainz und Frankfurt straucheln Fotos
DPA

Es war kein guter Abend für die Bundesligisten: Mainz führte gegen 1860 München, doch dann drehte der Zweitligist die Partie. Drittligist Aue besiegte schwache Frankfurter, und Hertha rettete sich erst in der Verlängerung. Eine überraschende Niederlage kassierte RB Leipzig.

Für Mainz 05 und Eintracht Frankfurt ist in dieser Saison schon in der 2. Pokalrunde Endstation. Die 05er unterlagen in Unterzahl nach einer Führung 1:2 gegen 1860 München. Frankfurt unterlag Erzgebirge Aue 0:1. Hertha BSC gewann gegen den FSV Frankfurt erst nach Verlängerung 2:1. Anschließend setzte sich Darmstadt im Bundesligaduell 2:1 gegen Hannover 96 durch und steht damit erstmals seit 14 Jahren wieder im Achtelfinale des DFB-Pokals. Regionalligist Unterhaching gewann überraschend 3:0 gegen RB Leipzig und Bochum triumphierte 1:0 über Kaiserslautern.
Eine ausführliche Meldung zum 3:1-Sieg des FC Bayern gegen den VfL Wolfsburg lesen Sie hier.

FSV Mainz 05 - 1860 München 1:2 (1:0)
Mainz ging gegen 1860 München schon nach sechs Minuten in Führung - dank eines Eigentors der Gäste. Christopher Schindler lenkte eine Flanke von Danny Latza mit dem Oberarm ins Tor. Der Bundesligist dominierte die erste Hälfte, konnte sich aber keine weiteren Chancen erspielen. Kurz vor der Halbzeit sah der Mainzer Pierre Bengtsson die Rote Karte: Er brachte Münchens Krisztian Simon zu Fall, der auf dem Weg Richtung Mainzer Tor war. Schiedsrichter Harm Osmers entschied auf Notbremse (45. Minute). Vor dem Ausgleich verlor der Mainzer Nico Bungert Stefan Mugosa aus den Augen, der aus spitzem Winkel traf (70.). Der kurz zuvor eingewechselte Rubin Okotie drehte mit seinem Tor dann sogar die Partie (77.). Maximilian Wittek klärte per Kopf auf der Torlinie den letzten Versuch der Mainzer, noch den Ausgleich zu erzielen (90.+2).

Erzgebirge Aue - Eintracht Frankfurt 1:0 (0:0)
Im eigenen Stadion machte der Drittligist das Spiel gegen die Frankfurter. Simon Handle vergab die erste gute Chance (13.) und scheiterte auch mit einem Distanzschuss an Torhüter Lukas Hradecky (25.). Die Eintracht-Offensive brachte lange nichts zustande, erst der zur zweiten Hälfte eingewechselte Gian Luca Waldschmidt sorgte für mehr Gefahr, traf aber auch nicht ins Tor (49.). Alexander Meier, in der Bundesliga immerhin schon mit fünf Toren, vergab frei vor Aue-Keeper Martin Männel (73.). Auf der Gegenseite setzte sich Max Wegner gut gegen Carlos Zambrano durch und erzielte das 1:0 (74.). Die Eintracht erhöhte in der Schlussphase das Risiko, wurde aber nicht mehr belohnt.

FSV Frankfurt - Hertha BSC 1:2 n.V. (0:0, 1:1)
Spielerisch glänzte der FSV gegen den Bundesligisten selten, aber er bot einen großen Kampf. Chancen gab es in der ersten Hälfte auf beiden Seiten nur eine: Salomon Kalou vergab für die Gäste, mit der letzten Aktion vor der Pause tauchte Ehsan Haji Safi vor dem Berliner Tor auf, verzog aber knapp. Eine Minute nach der Pause schoss der Iraner aus rund 40 Metern aufs Tor, Keeper Rune Jarstein lenkte den Ball gerade noch über die Latte. Beim 1:0 durch Timm Golley (47.) hatte Jarstein dann keine Chance. Der FSV-Stürmer stand nach einem Eckball frei vor dem Tor und traf ohne Mühe. Kalou traf per Kopf nach einer Flanke von Mitchell Weiser zum Ausgleich (56.). Bis zum Ablauf der regulären Spielzeit änderte sich daran nichts mehr, beide Teams mussten in die Verlängerung. Dort wurde Kalou im Frankfurter Strafraum gefoult, der ehemalige Chelsea-Spieler verwandelte selbst zum 2:1-Siegtreffer (99.). Berlins Marvin Plattenhardt flog noch mit Gelb-Rot vom Platz (119.).

1. FC Nürnberg - Fortuna Düsseldorf 5:1 (4:0)
Düsseldorf tut sich in dieser Saison schwer, in der Liga liegt die Fortuna nur auf Relegationsplatz 16. Und auch in Nürnberg lief es von Beginn an schlecht. Vor dem 0:1 aus Sicht der Gäste gelang es der Düsseldorfer Abwehr bei mehreren Versuchen nicht, den Ball zu klären. Guido Burgstaller (10.) traf dann aus kurzer Distanz für den "Club". Beim zweiten Gegentor ließ Torhüter Lars Unnerstall einen recht harmlosen Kopfball von Hanno Behrens hinter die Linie abprallen (17.). Niclas Füllkrug traf dann zum 3:0 für Nürnberg (41.) - und es wurde noch schlimmer: Tim Leibold erhöhte vor der Pause sogar auf 4:0 (43.). Dann dauerte es bis zur 69. Minute, ehe Düsseldorf erneut ein Gegentor kassierte. Danny Blum traf per Kopf, Kerem Demirbay gelang immerhin noch der Ehrentreffer (72.).

SV Darmstadt 98 - Hannover 96 2:1 (0:0)
Darmstadt 98 spielte von Beginn an mutiger, der ehemalige 96er Jan Rosenthal (20.) scheiterte aber aus kurzer Distanz an Ron-Robert Zieler (20.). Hannovers Salif Sané (31.) hatte mit einem Freistoß die beste Chance für die Gäste. So wenig in den Minuten zuvor passiert war, so turbulent wurde es ab der 74. Minute. Zieler verschätzte sich bei einer Freistoßflanke und lenkte den Ball mit Mühe noch an den Pfosten, Aytac Sulu staubte ab. Doch direkt nach Wiederanpfiff traf Artur Sobiech mit einem Heber zum 1:1. Sandro Wagner traf dann zur erneuten Darmstädter Führung. Nach einem Eckball drückte er den Ball mit der Brust über die Linie (79.).

SpVgg Unterhaching - RB Leipzig 3:0 (2:0)
In der zweiten Liga ist Leipzig mit sechs Siegen aus zwölf Spielen und Tabellenplatz zwei auf Aufstiegskurs. Doch der Regionalligist war in der Anfangsphase das klar bessere Team. Markus Einsiedler (5.) und Marco Rosenzweig (23.) nutzen bei ihren Toren jeweils die späten Reaktionen ihrer Gegenspieler aus. Erst in der zweiten Hälfte wurde RB deutlich besser. Doch Georg Teigl unterlief in der Leipziger Abwehr ein schwerer Fehler, den Thomas Steinherr zum 3:0 nutzte (67.).

VfL Bochum - 1. FC Kaiserslautern 1:0 (0:0)

Bochum erspielte sich im Zweitligaduell die besseren Chancen, aber Tobias Weis nahm bei seiner Gelegenheit die Hand zu Hilfe (35.), FCK-Keeper Marius Müller parierte stark bei einem Schuss (57.) und kurz darauf bei einem Kopfball von Janik Haberer (67.). Müller war dann chancenlos, als sein Mitspieler Chris Löwe von einer Flanke überrascht wurde und ins eigene Tor köpfte (67.).

luk

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insgesamt 21 Beiträge
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1. einfach schlecht
Nonvaio01 27.10.2015
schaut man sich mal andere liegen an, sieht man wo das problem ist. In der breite ist die BL einfach zu schlecht, da koennen BL vereine nichteinmal gegen vereine aus der 3 Liga gewinnen, bzw muessen in die verlaengerung. Nicht das ich es den vereinen aus der dritten und 2 Liga nicht goenne, aber es zeigt das die BL einfach zu schlecht ist.
2.
Attila2009 27.10.2015
Jetzt ärger ich mich dass ich nicht in Aue war.... grrrr....
3. Sieg
preise 27.10.2015
GLÜCK AUF aus Aue
4. Hamburg 2024
HamburgerJung2110 27.10.2015
Nürnberg sollte immer mit dem Logo "Hamburg 2024" auflaufen. Dann klappt es auch mit dem Tore schießen.
5. 5:1 Sieg vom Club
speedy 27.10.2015
Endlich FCN ein schönes und torreiches Spiel das jeden Clubfan gut tut und wohlfühlen lässt.Danke Herr Weiler und der Mannschaft.
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