Elfmeterkrimi im Pokal Freiburg zittert sich in die zweite Runde

Das war knapp! Der SC Freiburg hat sich gegen Drittligist Cottbus erst in der Nachspielzeit in die Verlängerung gerettet - und dann im Elfmeterschießen die Nerven behalten.

Mike Frantz (l.) und Florian Niederlechner
FELIPE TRUEBA/EPA-EFE/REX/Shutterstock

Mike Frantz (l.) und Florian Niederlechner


Am Samstag (15.30 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) empfängt der SC Freiburg zum Auftakt in die neue Bundesligasaison Eintracht Frankfurt. Fast wäre es ein Duell der Enttäuschten geworden. Nachdem der Titelverteidiger aus Frankfurt in der ersten Runde des DFB-Pokals gescheitert war, gewann der Sportclub gegen Drittligist Energie Cottbus erst nach Elfmeterschießen. Am Ende hieß es 7:5 (0:0, 1:1) für die Freiburger.

Marcelo de Freitas hatte den Außenseiter kurz nach Wiederanpfiff mit einem platzierten Distanzschuss in Führung gebracht (47. Minute). Obwohl Freiburgs Trainer Christian Streich mit Nils Petersen, Florian Niederlechner, Mike Frantz und Sommerzugang Gian-Luca Waldschmidt vier Offensivspieler aufgeboten hatte, blieb sein Team lange ungefährlich und kam erst in der Nachspielzeit zum Ausgleich: Frantz nahm eine Kopfballablage von Tim Kleindienst mit der Brust an und schoss den Ball volley unter die Latte (90.+1).

In der Verlängerung ging der Favorit in Führung. Nach einem Foul von Andrej Startsev am eingewechselten Lucas Höler entschied Schiedsrichter Harm Osmers auf Elfmeter für Freiburg. Petersen trat an, scheiterte zwar an Energie-Keeper Avdo Spahic, staubte dann aber per Kopf zum 2:1 ab (99.). Doch die Gastgeber ließen sich von dem Rückstand nicht aus der Ruhe bringen, sondern glichen nur vier Minuten später wieder aus. Fabio Viteritti traf nach einem schönen Solo (103.).

In der zweiten Hälfte der Verlängerung war Cottbus dem Siegtreffer näher als der Bundesligist. Für ein weiteres Tor reichte es aber nicht. Deswegen musste das erste Elfmeterschießen in der laufenden DFB-Pokal-Saison die Entscheidung bringen.

Petersen begann für Freiburg und machte es besser als in der Verlängerung. Der Torjäger verwandelte ebenso sicher wie seine Mannschaftskameraden Philipp Lienhart, Nicolas Höfler, Kapitän Frantz und Dominique Heintz. Auch die Cottbuser Schützen Marc Stein, de Freitas und Lasse Schlüter gaben sich keine Blöße. Nur Energie-Routinier Tim Kruse scheiterte. Er schoss den Ball weit übers Tor.

mmm



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Denki Groove 21.08.2018
1. Fussballfest
Ein wahres Fussballfest gestern in der Lausitz. Es hätten beide verdient in die 2. Runde zu kommen - wirklich schade für Cottbus, zumal dort ja nicht das erste Elfmeterschießen im DFB-Pokal verloren wurde.
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