Niederlage in Rostock Stuttgart blamiert sich im Pokal

Der VfB Stuttgart ist in der ersten Runde aus dem DFB-Pokal ausgeschieden. Drittligist Hansa Rostock entschied die Partie durch ein sehr frühes und ein sehr spätes Tor.

Stefan Wannenwetsch (l.), Nicolas Gonzales
FELIPE TRUEBA/EPA-EFE/REX/Shutterstock

Stefan Wannenwetsch (l.), Nicolas Gonzales


Nach Titelverteidiger Eintracht Frankfurt ist mit dem VfB Stuttgart der zweite Bundesligist schon in der ersten Pokalrunde gescheitert. In Rostock verloren die Schwaben 0:2 (0:1) gegen den FC Hansa. Cebio Soukou (8. Minute) und Mirnes Pepic (84. Minute) erzielten die Treffer für den Drittligisten.

Die Gastgeber begannen stark, brachten die VfB-Hintermannschaft schon in den ersten Minuten in Bedrängnis und gingen verdient früh in Führung. Nach einem langen Ball von Vladimir Rankovic entwischte Soukou seinem Gegenspieler Holger Badstuber und ließ dem Stuttgarter Torwart Ron-Robert Zieler mit einem sehenswerten Außenristschuss ins lange Eck keine Chance.

In der Folge hatten die Stuttgarter zwar wesentlich mehr vom Spiel und gewannen auch mehr Zweikämpfe als Hansa, viele gute Gelegenheiten konnten sich die Gäste aber nicht erspielen. Die beste Chance zum Ausgleich vergab der Argentinier Nicolas Gonzalez, als er eine Flanke von Mario Gomez knapp am Tor vorbei köpfte (52.).

In der Schlussphase warf Stuttgart alles nach vorne, das gab Rostock Platz zum Kontern. Einen der Gegenangriffe nutzte Hansa sechs Minuten vor Schluss zur Entscheidung. Wieder war Soukou beteiligt, diesmal als Vorbereiter. Mit dem Rücken zum Tor legte er den Ball für Pepic auf, dessen Rechtsschuss unhaltbar im langen Eck einschlug.

Damit bleibt es dabei, dass der VfB im Pokal bei Hansa einfach nicht gewinnen kann. Viermal trafen die beiden Mannschaften aufeinander, alle vier Partien entschieden die Rostocker für sich.

Mit Ausnahme der Frankfurter, die sich beim Viertligisten SSV Ulm blamierten, haben sich am Nachmittag fast alle Favoriten durchgesetzt. Der FC Bayern gewann sein Spiel beim SV Drochtersen/Assel knapp 1:0. Werder Bremen (gegen Wormatia Worms) und 1899 Hoffenheim (gegen den 1. FC Kaiserslautern) feierten überzeugende 6:1-Siege. Der Hamburger SV mühte sich zu einem spektakulären 5:3 gegen TuS Erndtebrück.

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insgesamt 4 Beiträge
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apotheka 19.08.2018
1. Wie immer. Und im November
wird es in Stuttgart einen neuen Trainer geben. Denn schon geht es gegen den Abstieg. Willkommen in der Realität.
schwabenmaul 19.08.2018
2. So eine Blamage!
Stuttgart ist wieder auf dem Boden der Realität gelandet.Große Sprüche zur Vorbereitung und jetzt das .Ich bin wahnsinnig entäuscht. Hoffentlich kann der Abstiegskampf in der Bundesliga vermieden werden. Schwabenmaul
inge-p.1 19.08.2018
3. Nun hier hat sich Stuttgart blamiert
Na und, wird uns nicht seit Jahren eingeredet, dass der Pokal eigene Regel hat? Gut, Stuttgart ist ausgeschieden, die Bayern waren kurz davor. Knappes 1:0 und die gefeierten Helden, denen heute noch der Titel "Weltmeister 2014" angeklebt wird, hatten einfach Glück. Und Müller, vorige Woche noch finätisch gefeiert, weil er zwei(!) Tore in einem Spiel schoss, blieb blass und bedeutungslos, wie in der letzten Saison, wie bei der Weltmeisterschaft 2018. Stuttgart ist raus - sie werden das überleben.
didohaun 19.08.2018
4. Kein Drama, aber...
die tranfunzelige Art wie Badstuber, besonders in der ersten Halbzeit, über den Rasen getappt ist, passt ganz und gar nicht zu seinen, sich selbst öffentlich gesteckten, Zielen wieder mal CL zu spielen. Seine Zweikampfbillanz war unterirdisch und man muss sich doch wundern warum er nicht spätestens zur HZ gegen Pavard ausgewechselt wurde. Der Rest der Mannschaft war spielerisch einfach zu schwach, um den hoch motivierten und mit Biss agierenden Rostockern wirklich gefährlich zu werden. Mit so einer Leistung wird es in Mainz und Freiburg nichts werden, wo man gewöhnt ist sich seine Punkte zu erkämpfen. Na vielleicht klappt es ja wieder gegen die Bayern, im ersten Heimspiel (vorsicht Ironie).
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