DFB-Pokal Mainz schenkt Frankfurt den Halbfinaleinzug

Eintracht Frankfurt hat mühelos das Halbfinale des DFB-Pokals erreicht: Bei allen drei Treffern für das Team von Niko Kovac half Gegner Mainz nach.

René Adler
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René Adler


Der Vorjahresfinalist hat sich durch einen Sieg gegen den FSV Mainz 05 die Teilnahme am Halbfinale des DFB-Pokals gesichert: Im Duell mit den Mainzern gewann Frankfurt 3:0 (1:0). Die Eintracht ging nach einem Patzer von Mainz-Keeper durch ein Tor von Ante Rebic in Führung (17. Minute). Alexander Hack erhöhte durch ein Eigentor zum 2:0 (53.), Omar Mascarell machte den Sieg perfekt (62.).

Das Team von Niko Kovac wurde von Beginn an seiner Favoritenrolle gerecht. Die Eintracht hatte mehr Ballbesitz, schoss häufiger auf das Tor, und auch die Defensive stand sicher. Sie ließ in den ersten 45 Minuten nur einen Torschuss zu - und sogar der Gegner half mit.

An dem frühen Führungstreffer der Hausherren war Mainz-Keeper René Adler maßgeblich beteiligt: Der nach 106 Tagen Verletzungspause auf den Platz zurückgekehrte Torwart konnte einen Rückpass im Fünfmeterraum nicht kontrollieren. Der Ball kam zu Marius Wolf, der bediente den zuletzt gegen Augsburg gesperrten Rebic, der den Ball ins leere Tor schob (17.).

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Frankfurter Sieg gegen Mainz: Gute Adler, schlechter Adler

Mainz blieb sich treu: Gerade als der FSV etwas stärker wurde, verhalf Hack den Hausherren zum zweiten Treffer: Haller nahm einen langen Ball an und schoss vom linken Flügel auf das Tor. Der Mainzer Verteidiger grätschte dazwischen und traf ins eigene Tor (53.). Für den dritten Treffer sorgte Frankfurt selbst, aber auch hier half die Mainzer Defensive nach: Nachdem Hack den Ball am eigenen Strafraum verlor, lupfte Mascarell ins Tor (62). Den Schlusspunkt einer miserablen Mainzer Leistung setzte die Rote Karte für Danny Latza (82.)

Eintracht Frankfurt - FSV Mainz 05 3:0 (1:0)
1:0 Rebic (17.)
2:0 Hack (53., Eigentor)
3:0 Mascarell (62.)
Frankfurt: Hradecky - Russ, Hasebe, Salcedo - da Costa, Kevin-Prince Boateng, Mascarell (79. Fernandes), Willems - Wolf (68. Fabian), Haller, Rebic (73. Jovic)
Mainz: Adler - Brosinski, Bell, Alexander Hack (67. Balogun), Diallo - Latza, de Jong - Onisiwo, Serdar (56. Maxim), Quaison - Ujah (56. Berggreen)
Schiedsrichter: Deniz Aytekin
Gelbe Karten: -/Haller, Maxim, Balogun
Rote Karte: Latza
Zuschauer: 48.200

ngo



insgesamt 6 Beiträge
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isegrim der erste 07.02.2018
1. Kein Wunder!
Die Mainzer sind eben geschafft vom Fastnacht feiern.
verruca 08.02.2018
2. Prioritäten?
Die Mainzer scheinen nicht kapiert zu haben, dass nicht das Spiel am Samstag gegen die Bayern, sondern das heutige gegen Frankfurt das wichtigere gewesen wäre. Gegen die Bayern gut auszusehen scheint aber trotzdem irgendwie wichtiger gewesen zu sein, da dort viel mehr gerannt wurde und deutlich mehr Konzentration zu verspüren war.
sechsundsiebziger 08.02.2018
3. Sandro und Rouwen
müssen für Ihr Unvermögen endlich die Konsequenz erfahren und ausgetauscht werden. Sonst geht es auch in der Liga weiter abwärts. Null planvolles Spiel und kein Kampf - das ist im Abstiegskampf zu wenig. Bitte Weinzierl oder einen anderen fähigen Trainer!
bedarogs 08.02.2018
4. Humba humba tätterä, tätterä !
"Wolle mer se eroilosse ?" Schade für Mainz, Abzug mit Narrhallamarsch, kleine Chance auf Europa verpasst. Der Finalgegner des wahrscheinlichen Pokalsiegers Bayeen München erhält ja ein schönes Trostpflaster auch wenn der Pokal wohl eher in die Rubrik "Nur kucken, nicht anfassen !" fällt.
wackeldackel77 08.02.2018
5. @befarogs
Leider falsch gedacht. Der Verlierer des Finales, sollte er gegen Bayern verlieren bekommt nix. Diese Regelung würde wieder gekippt. Andernfalls hätte diese Saison ja die Eintracht als Pokalfinalist international spielen dürfen. Aber stattdessen spielte Freiburg als 7. der Abschlusstabelle die EL-Quali. Und das mit ganz großem Erfolg bekanntermaßen.
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