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DFB-Pokal Viertligist Leipzig schmeißt Wolfsburg raus

DFB-Pokal: Gladbach souverän, VfB mit Mühe, Magath raus
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Erste Runde, erste Sensation: Regionalligist RB Leipzig hat den VfL Wolfsburg aus dem DFB-Pokal geworfen. Mönchengladbach feierte einen ungefährdeten Sieg in Regensburg. Mehr Mühe hatte der VfB Stuttgart bei Wehen Wiesbaden. Rot-Weiß Essen triumphierte gegen Union Berlin im Elfmeterschießen.

Hamburg - Es sollte alles besser werden beim VfL Wolfsburg. Nach der desolaten vergangenen Saison, als der Abstieg erst am letzten Spieltag verhindert werden konnte, sollte Trainer Felix Magath beim Club wieder für erfolgreichere Zeiten sorgen. Doch schon nach dem ersten Pflichtspiel der Saison 2011/2012 ist es mit dem Wolfsburger Optimismus vorbei. Der deutsche Meister 2009 blamierte sich in der ersten Runde des DFB-Pokals bei RB Leipzig, verlor gegen den Viertligisten 2:3 (2:3) und ist damit ausgeschieden.

"Ich war nicht überrascht", kommentierte Magath den Auftritt seines Teams: "Ich habe keine Abwehr gesehen." Sein Kapitän Marcel Schäfer sagte: "Wir müssen ganz schnell zusehen, dass wir in der Bundesliga alles besser machen, sonst bekommen wir in den kommenden Wochen riesige Probleme."

Mann des Spiels vor knapp 32.000 Zuschauern im Leipziger WM-Stadion war Daniel Frahn. Der Kapitän des Regionalligisten brachte sein Team mit zwei Toren (6./17. Minute) früh in Führung. Die Wolfsburger glichen durch ihre beiden Zugänge Srdjan Lakic (25.) und Hasan Salihamidzic (28.) aus. Doch erneut Torjäger Frahn brachte Leipzig abermals in Front (45.) und sorgte für die erste Sensation im DFB-Pokal dieser Saison.

"Die Mannschaft hat heute überzeugt, nicht meine Person. Die Mannschaft wird jetzt jeder kennenlernen", sagte Frahn, dessen Team in der zweiten Halbzeit dem Wolfsburger Druck standhalten musste. Der VfL war nach der Halbzeitpause weitaus engagierter und drückte auf den Ausgleich. Die besten Gelegenheiten vergaben Lakic (54., 57.), Mario Mandzukic (56.) und Makoto Hasebe (62.). Leipzig konzentrierte sich im zweiten Durchgang auf die Abwehr und beschränkte sich offensiv auf Konter - eine am Ende erfolgreiche Taktik.

RWE-Keeper Lamczyk wird zum Helden im Elfmeterschießen

Eine weitere Überraschung gelang Viertligist Rot-Weiss Essen. Der Regionalliga-Club bezwang Zweitligist 1. FC Union Berlin 6:5 nach Elfmeterschießen. Nach der regulären Spielzeit und der Verlängerung hatte es 2:2 gestanden.

Vor 12.701 Zuschauern im Georg-Melches-Stadion an der Essener Hafenstraße erzielten Timo Brauer (22.) und Benedikt Koep (71.) die Treffer für die Gastgeber. Die vom früheren RWE-Profi und -Trainer Uwe Neuhaus betreuten Berliner kamen durch Patrick Zoundi (82.) und Simon Terodde (90.+1) zu späten Toren, mit denen sie die Verlängerung erzwangen. Im Elfmeterschießen erzielte Vincent Wagner den entscheidenden Treffer, RWE-Keeper Dennis Lamczyk hielt zwei Schüss der Berliner, parierte gegen Simon Terodde und Chinedu Ede.

De Camargo erlöst Gladbach, Stuttgart mit Mühe bei Wehen Wiesbaden

Bei Drittligist Jahn Regensburg musste Borussia Mönchengladbach nur kurzzeitig um den Einzug in die zweite Runde zittern. Der Bundesligist setzte sich 3:1 (2:1) durch. Vor 10.388 Zuschauern hatten Martin Stranzl (14. ) und Marco Reus (23.) für die Borussia frühzeitig die Weichen auf Sieg gestellt. Nach dem Anschlusstreffer von Tobias Schweinsteiger per Foulelfmeter (30.) verloren die Gladbacher aber ihre Linie und mussten um ihre Führung bangen. Erst Igor de Camargo (71.) erlöste die Gäste mit einem Tor per Lupfer.

"Die ersten beiden Tore waren zu schnell und zu billig. Insgesamt hat sich die individuelle Klasse der Gladbacher gezeigt", sagte Regensburgs Trainer Markus Weinzierl nach der Partie. Gladbach-Coach Lucien Favre sagte: "Ich bin mit der Leistung meiner Mannschaft zufrieden. Wir kamen nur selten in Gefahr und haben verdient gewonnen."

Dank eines glanzlosen 2:1 (1:1)-Sieges beim SV Wehen Wiesbaden hat der VfB Stuttgart die nächste Runde erreicht. Vor 11.600 Zuschauern sorgten Ermin Bicakcic (5.) und Zdravko Kuzmanovic (50.) für den mühevollen Erfolg beim Drittligisten, der durch Zlatko Janjic per Foulelfmeter (28.) den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielt hatte. Martin Harnik (66., 86., 89.) und Kuzmanovic (79.) verpassten in der zweiten Halbzeit eine frühzeitige Entscheidung. "Es war ein schweres Spiel, weil der Gegner gut dagegengehalten hat", sagte Kuzmanovic.

Lauth schießt 1860 München zum Sieg, Aue bezwingt Saarbrücken

Zweitligist 1860 München steht nach einem mühevollen 3:2 (2:2, 1:2)-Sieg nach Verlängerung beim VfL Osnabrück in der nächsten Runde. Benjamin Lauth mit einem Doppelpack (11./107.) und Kevin Volland (47.) trafen für die Löwen vor 11.000 Zuschauern in Osnabrück. Die Tore für die Gastgeber erzielten Gerrit Wegkamp (1.) und Jan Mauersberger (34.).

Auch Erzgebirge Aue benötigte die Verlängerung zum Weiterkommen. Der Zweitligist setzte sich beim 1. FC Saarbrücken 3:1 (1:1, 1:0) durch. Vor 7136 Zuschauern im Ludwigsparkstadion erzielten Thomas Paulus per Foulelfmeter (35.), Jan Hochscheidt (100.) und Mike Könnecke (119.) die Treffer für Aue. Mark Lerandy hatte für den Drittligisten die Verlängerung (79.) erzwungen. Allerdings beförderte der Abwehrspieler den Ball dabei mit der Hand über die Linie.

ham/sid/dpa/dapd

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insgesamt 28 Beiträge
leconnecteur 29.07.2011
... Red Bull vs. VW, irgendwie Pest gegen Cholera. Letztere gehören fast schon zum Establishment, die anderen wollen da unbedingt hin. Gut finde ich es jedenfalls nicht, dass Konzerne derart einsteigen und den Wettbewerb [...]
Zitat von sysopErste Runde, erste Sensation: Regionalligist RB Leipzig hat den VfL Wolfsburg aus dem DFB-Pokal geworfen. Borussia Mönchengladbach feierte einen ungefährdeten Sieg in Regensburg. Mehr Mühe hatte der VfB Stuttgart bei Wehen Wiesbaden. http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,777450,00.html
... Red Bull vs. VW, irgendwie Pest gegen Cholera. Letztere gehören fast schon zum Establishment, die anderen wollen da unbedingt hin. Gut finde ich es jedenfalls nicht, dass Konzerne derart einsteigen und den Wettbewerb verschärfen. Hinter Fußball sollte schon ein wenig mehr als Marketing stehen. Deshalb kann ich mich bei diesem Spiel als neutraler Beobachter nicht über den Sieg des vermeintlichen Underdogs freuen.
Greg84 29.07.2011
Es ist zwar unglaublich abgedroschen aber doch immer wieder wahr: der Pokal hat seine eigenen Regeln. Ich wage zu bezweifeln, dass das Spiel etwas darüber aussagt wo Wolfsburg in der Liga landen wird.
Es ist zwar unglaublich abgedroschen aber doch immer wieder wahr: der Pokal hat seine eigenen Regeln. Ich wage zu bezweifeln, dass das Spiel etwas darüber aussagt wo Wolfsburg in der Liga landen wird.
tor_zu_klein 30.07.2011
und dass ist gut so
und dass ist gut so
tor_zu_klein 30.07.2011
und dass ist gut so
und dass ist gut so
w.r.weiß 30.07.2011
...der gefeierte Magath. Autsch....
Zitat von sysopErste Runde, erste Sensation: Regionalligist RB Leipzig hat den VfL Wolfsburg aus dem DFB-Pokal geworfen. Borussia Mönchengladbach feierte einen ungefährdeten Sieg in Regensburg. Mehr Mühe hatte der VfB Stuttgart bei Wehen Wiesbaden. http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,777450,00.html
...der gefeierte Magath. Autsch....
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Die 1. DFB-Pokalrunde im Überblick
Rot-Weiss Essen - 1. FC Union Berlin 6:5 n.E.
RB Leipzig - VfL Wolfsburg 3:2
1. FC Saarbrücken - Erzgebirge Aue 1:3 n.V.
Jahn Regensburg - Bor. Mönchengladbach 1:3
SV Wehen Wiesbaden - VfB Stuttgart 1:2
VfL Osnabrück - TSV 1860 München 2:3 n.V.

DFB-Pokalsieger seit 1990
Jahr Sieger
2012 Borussia Dortmund
2011 FC Schalke 04
2010 FC Bayern München
2009 Werder Bremen
2008 FC Bayern München
2007 1. FC Nürnberg
2006 FC Bayern München
2005 FC Bayern München
2004 Werder Bremen
2003 FC Bayern München
2002 FC Schalke 04
2001 FC Schalke 04
2000 FC Bayern München
1999 Werder Bremen
1998 FC Bayern München
1997 VfB Stuttgart
1996 1. FC Kaiserslautern
1995 Borussia Mönchengladbach
1994 Werder Bremen
1993 Bayer Leverkusen
1992 Hannover 96
1991 Werder Bremen
1990 1. FC Kaiserslautern
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