DFB-Pokalfinale in der Analyse Warum Frankfurt trotz Unterlegenheit gewann

Mehr Torschüsse, besseres Passspiel - der FC Bayern war Frankfurt in fast allen Belangen überlegen. Wie gelang der Eintracht trotzdem der überraschende Pokalsieg?

DPA

Von Michel Massing und Stephan Spiegelberg


Eintracht Frankfurt hat zum fünften Mal den DFB-Pokal gewonnen. Das Team von Niko Kovac schlug den FC Bayern in einem unerwartet spannenden Finale 3:1. Eine "vermeidbare Niederlage", konstatierte Jupp Heynckes nach dem Spiel.

Für die Frankfurter war es der erste Pflichtspielsieg gegen die Bayern seit 2010. Dabei hatte die Eintracht Glück, dass ihr Gegner zweimal die Latte traf und in der Nachspielzeit einen verdienten Elfmeter nicht bekam. Für Niko Kovac war es als Trainer im sechsten Anlauf der erste Sieg gegen seinen zukünftigen Arbeitgeber.

Dabei versuchten es die Bayern mit 22 Schüssen in Richtung Eintracht-Tor, doch nur Robert Lewandowski gelang es, Lukás Hrádecky zu überwinden. Die grafische Analyse zeigt, warum die Eintracht dennoch die besseren Bayern schlagen konnte.



insgesamt 44 Beiträge
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!!!Fovea!!! 20.05.2018
1. Wenn ich mir den Artikel
so durchlese, stand inhaltlich das Gleiche auch nach dem Spiel gegen Real Madrid...., mehr Ballbesitz, besseres Passspiel u.s.w., gewonnen hat aber Real..... Da offenbart sich doch ein anderes Problem bei den Bayern, mit oder ohne Robben u.s.w. Zum angeblichen Foul und der angeblichen parteiischen Schiedsrichter Entscheidung: Wenn Martinez tatsächlich massiv gefoult worden wäre (Grätsche!), dann wäre er mit dem linken Bein/Fuß, nicht mit der Sohle aufgekommen, sondern das Bein wäre flach auf den Rasen geknallt, es mag eine Berüchung gegeben haben, aber von einem massiven Foul zu sprechen ist doch übertrieben. Auch wenn es 11-Meter gegeben hätte, es ist nicht sicher, ob der Tormann Frankfurts den gehalten hätte oder der Schütze aus Bayern die Pille ins Nirvana geschossen hätte. Daher, Glückwunsch an Frankfurt. Ihr habt es verdient. Die Bayern endlich entthront. Reicht nur für Meister, wer hätte das gedacht....
Naturführer 20.05.2018
2. Der Schiedsrichter war ok
Die Entscheidungen des Schiedsrichters waren richtig. Er hat eine gute Leistung geboten. Alles in allem geht der Eintracht-Sieg in Ordnung
il_phenomeno 20.05.2018
3. die Elfmeterszene
war tatsächlich grenzwertig, aber so ist das eben. Bayern hat schon oft vom Videobeweis profitiert und oft ist er noch komischer ausgefallen (klare abseitspositionen gg bvb und h96 nicht erkannt). von daher ist alles i.o. zudem hatte Deutschlands bester Stürmer (ich lach mich schlapp) das 2-2 ja auf dem Fuß...
trantor73 20.05.2018
4.
Ich denke auch, dass die zwei Videoentscheidungen das Finale entschieden haben. Schade für Jupp, dem ich einen anderen Abgang gewünscht hätte.
rosabalou 20.05.2018
5. sehe ich nicht so
Ich finde, der Schiri hat gut geleitet. Der Ball ging zwar an die Hand, aber aus so kurzer Entfernung, so dass es unvermeidbar und keinesfalls Absicht war. Was das angebliche Foul an Martinez betrifft, man könnte auch sagen, er hat den Fuß drüber gehalten und es hätte Freistoß für Frankfurt geben müssen. Kommt immer auf die Sichtweise an und ob man es durch die Vereinsbrille sieht. Als Fan des FC Bayern würde ich vermutlich auch so reagieren - aber ich bin halt neutraler Zuschauer....:)
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