DFB-Präsident Niersbach gegen Fußball-A-Teams bei Olympia

Die A-Nationalmannschaften beim olympischen Fußballturnier? Gerne, sagt IOC-Präsident Thomas Bach. Nein, wenn es nach Wolfgang Niersbach geht. Der DFB-Präsident fürchtet, dass der Fußball die anderen Sportarten überstrahlt.

DFB-Präsident Niersbach: Nicht mit dem Spielkalender vereinbar
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DFB-Präsident Niersbach: Nicht mit dem Spielkalender vereinbar


Hamburg - DFB-Präsident Wolfgang Niersbach hat dem Wunsch von IOC-Präsident Thomas Bach nach Fußball-A-Nationalmannschaften bei Olympischen Sommerspielen eine Absage erteilt. Dies sei organisatorisch nicht möglich und würde auch die anderen Sportarten erdrücken, sagte Niersbach der "Sport Bild".

"Der internationale Spielkalender verträgt es bei aller persönlichen Freundschaft aus meiner Sicht nicht, dass Olympia zu einer zweiten WM gemacht wird", sagte Niersbach: "Außerdem: Der Fußball hat eine so große Strahlkraft, wenn dann Messi, Rooney, Lahm, Neymar und unsere Stars dabei sind. Gerade bei Olympia haben es die anderen Sportarten, die sich oft beklagen, im Schatten des Fußballs zu stehen, verdient, dass sie im Mittelpunkt des Interesses stehen."

Bisher bestreiten die über die Kontinental-Wettbewerbe qualifizierten U-21-Mannschaften, aufgestockt durch maximal drei ältere Spieler, das olympische Fußballturnier. Bei den Sommerspielen im vergangenen Jahr in London hatte Mexiko das Finale 2:1 gegen Brasilien gewonnen.

ham/dpa



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insgesamt 2 Beiträge
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dosmundos 25.09.2013
1. optional
Niersbach hat voll und ganz recht.
slowboarder 25.09.2013
2.
Zitat von sysopGetty ImagesDie A-Nationalmannschaften beim olympischen Fußballturnier? Gerne, sagt IOC-Präsident Thomas Bach. Nein, wenn es nach Wolfgang Niersbach geht. Der DFB-Präsident fürchtet, dass der Fußball die anderen Sportarten überstrahlt. http://www.spiegel.de/sport/fussball/dfb-praesident-niersbach-ist-gegen-fussball-a-teams-bei-olympia-a-924510.html
Die Argumentation klingt zwar arrogant, aber der Spitzenfussball hat mit Welt- und Kontinentalmeisterschaften seine Plattformen, auf denen er sich mit genügend Medienpräsenz der öffentlichkeit präsentiert. Ein weiters Tunier wäre hier überflüssig.
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