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DFB-Präsident: Niersbach soll Zwanziger in Fifa-Exekutive nachfolgen

DFB-Boss Niersbach, Vorgänger Zwanziger: Wachwechsel bald auch bei der Fifa Zur Großansicht
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DFB-Boss Niersbach, Vorgänger Zwanziger: Wachwechsel bald auch bei der Fifa

Erst beim DFB, bald auch bei der Fifa: Die Stabübergabe von Theo Zwanziger zu Wolfgang Niersbach wird im kommenden Jahr wohl vollendet. Niersbach ist laut DFL-Chef Reinhard Rauball bereit, in die Fifa-Exekutive aufzurücken.

Hamburg - DFB-Präsident Wolfgang Niersbach soll 2015 Theo Zwanziger im Exekutivkomitee des Fußball-Weltverbandes Fifa nachfolgen. Wie Ligapräsident Reinhard Rauball in einem Interview mit "Sport Bild" sagte, habe Niersbach in internen Gesprächen durchblicken lassen, "dass er sich zur Verfügung stellen wird, sollte das DFB-Präsidium ihn offiziell zur Wahl vorschlagen". Daran gibt es derzeit kaum Zweifel.

Zwanzigers Abschied aus dem Führungsgremium der Fifa im Mai 2015 steht fest, dies hatte der 69-Jährige mehrfach angekündigt. Niersbach, der Zwanziger im März 2012 als Präsident des Deutschen Fußball-Bundes abgelöst hatte, gilt seit Langem als sein potenzieller Nachfolger. Der 63-jährige Spitzenfunktionär hatte seine Ambitionen bislang aber nicht öffentlich gemacht. Zumal er auch in der Exekutive der Uefa sitzt und mehrfach auf die zeitliche Beanspruchung hingewiesen hatte.

"Ich habe schon vor einem Jahr gesagt: Stellt euch vor, wir werden Weltmeister, und kein Deutscher sitzt im Fifa-Exko", sagte Rauball. Er sei "sehr froh" über Niersbach Entscheidung.

Niersbach war unter Zwanziger Generalsekretär beim DFB. Die Beziehung zwischen beiden ist mittlerweile allerdings frostig, nachdem Zwanziger den Verband und seinen Vorsitzenden mehrfach heftig kritisiert hatte.

aha/dpa

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1. Deutscher Fifa-Exekutive-Kandidat
raber 24.09.2014
Lieber heut als morgen Herrn Zwanziger im Fifa-Exekutivkomitee austauschen. Nach der Uhren-Affäre, die er entgegen interner Fifa-Rgeln angenommen hat und anderen Ungereimtheiten sollte er mit fast 70 Jahren dieses Gremium verlassen. Wenn er nicht einmal gemerkt hat, dass er so eine teure Uhr mitgenommen hat, sie natürlich auch nicht verzollt hat, dann ist es ja nicht undenkbar, dass es jahrelang so geschehen ist und wenn er jede dieser Situationen irgendwann gemerkt hat und sie trotzdem nicht gemeldet und die Geschenke zurückgegeben hat. Warum ist das Zollamt nicht schon längst bei ihm da er öffentlich zufgegeben hat diese Uhr jetzt eingeschleust zu haben? Ob Herr Niersbach mit demnächst 64 Jahren und als altgedienter Fussballfunktionär frische Luft und Transparenz in diese marode Vereinigung bringen kann ist sehr zweifelhaft. Alle die nicht sauber sind und keinen Sportler-Charakter haben sollten den Spitzenfunktionen des deutschen Fussballs fernbleiben, also weder DFB noch irgendwie Landesverbände vertreten. Dabei denke ich an "Lichtgestalten" und Beispiele für Jugend und Aushängeschilder Deutschlands wie Beckenbauer, Hoeness, Rummenigge, Zwanziger ... Wenn sie in Klubs weiterhin die Unterstützung erhalten, da sehr starke Verbindungen allmöglicher Art bestehen, dann ist es eine Klubsache, aber keine Vertretung der Bundesrepublik mehr.
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