Treffen mit DFB-Präsidium Noch mehr Rückendeckung für Löw und Bierhoff

Nach der DFL hat auch der DFB-Vorstand Bundestrainer Joachim Löw und Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff das Vertrauen ausgesprochen. Präsident Grindel sprach von einer "überzeugenden Analyse".

Joachim Löw (l.), Oliver Bierhoff
AP

Joachim Löw (l.), Oliver Bierhoff


Das Ergebnis des Treffens zwischen Joachim Löw, Oliver Bierhoff und der Führungsspitze des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ist wenig überraschend: Die Verantwortlichen um DFB-Präsident Reinhard Grindel stärken dem Bundestrainer und dem Nationalmannschaftsdirektor demonstrativ den Rücken. "Das gesamte DFB-Präsidium ist der festen Überzeugung, dass die sportliche Leitung auf dem richtigen Weg ist", sagte Grindel.

Löw und Bierhoff hatten sich mit den DFB-Oberen getroffen, um in einer zweistündigen Sitzung ihre Analyse der schwachen Leistungen und des enttäuschend frühen Ausscheidens der Nationalelf bei der Weltmeisterschaft in Russland vorzulegen. Grindel bezeichnete die Ausführungen als "sehr überzeugend".

Am kommenden Mittwoch sollen die Ergebnisse der Analyse bei einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit präsentiert werden. In diesem Rahmen wird Löw auch den Kader für die anstehenden Länderspiele am 6. September gegen Frankreich und am 9. September gegen Peru bekannt geben.

Die Rückendeckung des DFB für Löw und Bierhoff war zu erwarten gewesen. Immerhin waren die Verträge der beiden schon vor der WM in Russland langfristig verlängert worden. Im Anschluss an das historische Vorrundenaus hatte es öffentliche Kritik an allen Beteiligten und Rücktrittsforderungen gegeben. Löw entschied sich aber schon Anfang Juli dafür, im Amt zu bleiben. Später schloss auch Grindel, der von Mesut Özil des Rassismus bezichtigt worden war und Fehler im Umgang mit Özil einräumte, einen Rücktritt aus.

Am vergangenen Dienstag hatten bereits die Bundesligavereine Löw das Vertrauen ausgesprochen. Bei einem Gipfeltreffen mit der Deutschen Fußball Liga (DFL) war eine engere Zusammenarbeit in allen Bereichen vereinbart worden, insbesondere bei der Traineraus- und -weiterbildung sowie bei Nachwuchsmannschaften.

mmm/sid

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dreg1691 24.08.2018
1. Lehren aus der Vogelwelt.
Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus. Der hiesige Fußball wird frei nach Trump regiert. Was schert mich das Geschwätz der anderen. Sehr traurig.
lupo44 24.08.2018
2. der Fisch stinkt bekanntlich am Kopf.......
diese Heiligsprechung von Herrn Löw und Gefolge ist einfach nicht hinnehmbar.An Statt sich der Kritik zu stellen und ein zu gestehen das man sich in teilen der Besetzung des Kaders geirrt hat wird munter weiter gemacht mit der Glorifizierung dieser Herren.Natürlich sind das Lebewesen mit Fehlern behaftet wie wir Alle.Aber diese Fußballverwöhnte deutsche Anhängerschaft dachte nicht im Traum daran das nach der Vorrund alles vobei ist. Die Vorbereitungen haben Millionen verschlungen.Unsere Millionen,die der Steuerzahler-es wurde nicht geliefert.Unabhängig von den Begleitumständen Özil und Andere .Nun sind wir auch noch Rassisten-eine größere Demütigung als diese gibt es garnicht.Es sollten ganz neue Wege begangen werden auch mit neuen Personal und Vorschriften.
hansa54 24.08.2018
3. Nichts
anderes habe ich erwartet. Man würde sich ja sonst selbst beschädigen, wo man doch gerade die Verträge verlängert hat!
philipp.zuerich 24.08.2018
4.
Da kann man nur Frankreich in der Nationsleague und der Türkei bei der EM Vergabe die Daumen drücken. Anders endet das erbärmliche Pöstchenzusichern leider nicht.
maxbeck54 24.08.2018
5. Ist das peinlich!
Hat man doch Özil zum Sündenbock gemacht, obwohl 10 andere Spieler neben ihm versagten, insbesondere die Spieler von Bayern München wie Neuer, Müller, Boateng. Die meiste Kritik kommt zudem von Hoeness. Nur, damit seine Bayern Spieler in der Öffentlichkeit keinen Schaden nehmen. Würde deren Marktwert mindern. Trainer, Sportdirektor und DFB Boss....alle samt gehören zurükgetreten, damit ein sauberer Neuanfang möglich wird. Siehe die Franzosen vor 10 Jahren. Entweder machen diese Leute Platz, oder wir sehen Jahre der Verschwendung.
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