Hamburg - Beim Sieg gegen Bosnien (3:1) glänzte sein Konkurrent Cacau vom VfB Stuttgart, doch Miroslav Klose zweifelt offenbar nicht an seinem Stammplatz in der Nationalmannschaft: "Ich bin überzeugt, dass ich den Konkurrenzkampf gewinnen werde", sagte der 31-Jährige dem "Kicker". Auf die Frage, warum er sich nach wie vor als Nummer eins im deutschen Sturm sehe, antwortete der Bayern-Profi: "Weil es einfach so ist."
Gegen Bosnien und auch zuvor gegen Ungarn (3:0) spielte Klose schwach. Sorgen mache er sich deshalb allerdings nicht: "Seit ich im Trainingslager der Nationalmannschaft bin, habe ich täglich zwei Einheiten gemacht und richtig hart gearbeitet. Auch vor und nach den letzten Tests. Diese Partien habe ich deshalb nie wirklich als Maßstab gesehen. Ich bin mitten in der Vorbereitung", sagte Klose.
Beim deutschen WM-Auftakt am kommenden Sonntag (20.30 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) wolle er seine Kritiker widerlegen: "Der entscheidende Moment ist das erste WM-Spiel gegen Australien. Daran lasse ich mich sehr gerne messen", so Klose.
Sein Ziel sei es, seine WM-Ausbeute von 2002 und 2006 (jeweils fünf Tore) zu überbieten: "Klar ist: Man will sich immer steigern. Deshalb will ich auch jetzt die Marke von fünf Toren möglichst toppen", sagte der Münchner. Damit würde er zum besten Torjäger der WM-Geschichte aufsteigen. Derzeit führt der Brasilianer Ronaldo die Rangliste mit 15 Toren vor Gerd Müller mit 14 Treffern an.
hut/sid
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