Bundesliga-Gedicht zum Spieltag Als Bayern einmal hinten lag

Kurz sah es so aus, als könnte Hoffenheim den großen FC Bayern erneut ärgern. Sehr kurz. Zu kurz. Was dann passierte und was das für die Bundesliga bedeutet, weiß unser Dichter am Ball.

Robert Lewandowski
DPA

Robert Lewandowski


Da war's ein Tanz aus großem Glück:
Es schien, als könnt's gelingen!
Sie lagen 0:2 zurück.
Das Land begann zu singen:

"Wenn auch mal Münchner untergehn",
So jauchzte es im Chore,
"Darf Spannung wiederauferstehn!"
Dann schossen sie fünf Tore.

Ein Wort, das sich auf "hoffen" reim':
Man sucht - und sieht betroffen:
Es gibt keins. Auch nicht Hoffenheim.
Es gibt nichts mehr zu hoffen.



insgesamt 11 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
Europa! 29.01.2018
1. Rote Karte
Wie schwer ist es eigentlich zu ertragen, dass es in Deutschland einen wirklich guten Fußballverein gibt? Sich mit dümmlicher Lyrik zu rächen, ist jedenfalls grob unsportlich. Auf solche verbalen Tätlichkeiten gegen das Publikum gibt es nur eine Antwort: Platzverweis.
f-rust 29.01.2018
2. sehr amüsant
ich hab's genossen, bin nicht verdrossen; kommentator rote karte: schau'n Sie doch besser Arte
potenz 29.01.2018
3. "Dümmlich"...
Zitat von Europa!Wie schwer ist es eigentlich zu ertragen, dass es in Deutschland einen wirklich guten Fußballverein gibt? Sich mit dümmlicher Lyrik zu rächen, ist jedenfalls grob unsportlich. Auf solche verbalen Tätlichkeiten gegen das Publikum gibt es nur eine Antwort: Platzverweis.
.... scheint mir eigentlich nur ihr Kommentar. Denn erstens kann ich nicht sehen, dass durch das Gedicht irgendetwas "gerächt" werden soll, zweitens ist das Gedicht formal einwandfrei und schon insofern weder "dümmlich", noch, drittens, eine "verbale Tätlichkeit", während es viertens für die, denen is an entsprechendem Verständnis nicht gebricht, v.a. lustig ist, und somit fünftens sie mit ihrem Kommentar wohl v.a. ausdrücken wollen, dass über die Dominanz des "Wirklich guten Fußballvereins" keinesfalls gescherzt werden dürfe.
hanbil 29.01.2018
4. Schon doof
wenn man Satire und Satiriker nicht erkennen kann. Thomas Gsella ist ein prominenter Autor bei der Titanic. Mag aber sein, dass Ihr Horizont nicht weit genug dafür reicht...
hefe21 29.01.2018
5. Glücklich ist, wer vergisst
Geselle Gsella war doch sachte bei der Rückschau auf sein Glück das ihm aber eh nicht lachte ging die Hoffnung doch auf Krück In Wahrheit gibt es keinen Reim(er) den man sich hier noch machen kann der deutsche Fußball ist im Eimer die Spannung rutscht´ schon längst vom Span
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2018
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.