Chelsea-Stürmer Englischer Verband ermittelt gegen Beißer Costa

Diego Costa gilt in der Premier League als einer der unfairsten Spieler, nun droht dem Stürmer zum zweiten Mal in dieser Saison eine Sperre. Der Grund: eine vermeintliche Biss-Attacke im FA Cup.

Diego Costa (2.v.r.) und Gegenspieler Gareth Barry
REUTERS

Diego Costa (2.v.r.) und Gegenspieler Gareth Barry


Nach seiner vermeintlichen Biss-Attacke im FA-Cup-Spiel beim FC Everton (0:2) muss sich Angreifer Diego Costa vom englischen Meister FC Chelsea wegen "ungebührlichen Verhaltens" vor der FA verantworten. Das gab der englische Verband bekannt. Zusätzlich muss sich der spanische Nationalspieler wegen abfälliger Gesten gegenüber den Everton-Fans in der Halbzeit erklären.

Die FA forderte den gebürtigen Brasilianer bis Donnerstag zu einer Stellungnahme auf. Costa war im Spiel mit der Gelb-Roten Karte bestraft worden. Costa drohen mehrere Spiele Sperre, er gilt als Wiederholungstäter. In der Hinrunde der Premier League provozierte er Gabriel Paulista vom FC Arsenal so lange, bis dieser wegen einer Tätlichkeit vom Platz flog. Die FA sperrte Costa daraufhin nachträglich für zwei Spiele.

Im aktuellen Fall war anhand der TV-Bilder nicht zweifelsfrei ersichtlich, ob Costa Everton-Profi Gareth Barry wirklich gebissen hat. Ein Vereinssprecher hatte nach dem Spiel erklärt: "Diego äußerte sein Bedauern über seine Reaktion. Aber er machte auch klar, dass er seinen Gegenspieler in dieser Aktion nicht gebissen hat."

krä/sid



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