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DFL-Beschluss: Hopp darf Mehrheit bei 1899 Hoffenheim übernehmen

Hoffenheim-Mäzen Hopp: Mehrheitsübernahme bei 1899 Zur Großansicht
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Hoffenheim-Mäzen Hopp: Mehrheitsübernahme bei 1899

Der Weg für Dietmar Hopp ist frei. Der Mäzen von 1899 Hoffenheim darf die Mehrheit an dem Fußballbundesligisten übernehmen. Das hat die DFL bestätigt.

SPIEGEL ONLINE Fußball
Hamburg - Dietmar Hopp, Mäzen des Fußballbundesligisten 1899 Hoffenheim, darf mit Wirkung zum 1. Juli 2015 die Mehrheit der Stimmrechte an der TSG 1899 Hoffenheim Fußball-Spielbetriebs GmbH übernehmen. Dies bestätigte die Deutsche Fußball Liga (DFL). Hopp umgeht damit auch die sogenannte 50+1-Regel, die eigentlich eine Stimmenmehrheit beim Mutterverein vorsieht.

Zur Wirksamkeit der von der DFL erlassenen Genehmigung bedarf es jedoch noch einer Bestätigung durch das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB).

Maßgeblich für die Bewertung des Hoffenheimer Antrags war das jahrelange finanzielle Engagement des SAP-Gründers Hopp sowohl für den Profi- als auch den Amateurfußball. Denn Ausnahmen erlässt die DFL auf Antrag nur in Fällen, "in denen ein Rechtsträger seit mehr als 20 Jahren den Fußballsport des Muttervereins ununterbrochen und erheblich gefördert hat".

Für Hopp liegen Vorteil und Sinn einer möglichen Übernahme der Stimmenanteile auch darin, "die Verantwortlichkeit für den Fußball noch stringenter und effizienter zu gestalten", wie es in einer Pressemitteilung der TSG hieß.

chp/dpa/sid

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insgesamt 96 Beiträge
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    Seite 1    
1. ohoh
RedEric 18.12.2014
Da werden Traditionalisten wieder aufheulen.
2. Damm gebrochen
milhouse_van_h. 18.12.2014
Na wunderbar. Jetzt ist der Weg frei für VW, Red Bull, Audi, Bayer, Kühne und Tönnies. Danke, DFL, so wird der Fußball zerstört
3.
RedEric 18.12.2014
Zitat von milhouse_van_h.Na wunderbar. Jetzt ist der Weg frei für VW, Red Bull, Audi, Bayer, Kühne und Tönnies. Danke, DFL, so wird der Fußball zerstört
warum sollte da der Fußball zerstört werden? haben Bayer, Leverkusen, RedBull oder Hopp den Sport verschlechtert? Alle haben doch den Sport, ob Fußball oder Formel Eins weitergebracht. Im Gegenteil, die Vereine mit ihrer schlechten Management schaden den Sport. Bislang hat nur Bayern als Verein gezeigt, dass er ein Fußball Unternehmen langfristig führen kann. Alle anderen haben im großen und ganzen versagt oder sind auf niedriger Stufe stehen geblieben.
4. Gute Entscheidung
ginotico 18.12.2014
Das ist mal eine gute Nachricht. Hoffentlich wird diese unsägliche 50+1-Regel demnächst ganz verschwinden.
5. @RedEric
AttiMichael 18.12.2014
Wer das befürwortet ist ein wahrer Kunde der von Ihnen genannten Firmen, aber kein Fußballfan. Sie gehen auch in Arenen zum Event bei Lachs und Sekt und nicht ins Stadion zum Fußball kucken und Bier trinken. Aber Hauptsache, das Badener Lied und das "You`ll never walk alone" wird vom Band geträlltert und bezahlte Fahnenschwenker grinsen fröhlich vor sich hin. Das ist kein Fußball, das ist purer gekaufter Kommerz.
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