Rassistische Gesänge Uefa verurteilt Dinamo Zagreb zu Geisterspiel

Die Uefa greift durch: Europas Fußballverband bestraft Dinamo Zagreb mit dem Ausschluss aller Zuschauer beim nächsten Heimspiel. Grund sind rassistische Gesänge von Teilen der Dinamo-Anhänger. In der Vergangenheit hatten sich in Zagreb bereits ähnliche Vorfälle ereignet.


Hamburg - Der kroatische Fußball-Erstligist Dinamo Zagreb ist von der Europäischen Fußball-Union (Uefa) zu zwei Geisterspielen verurteilt worden, eines davon auf Bewährung. In den beiden Champions-League-Qualifikationsspielen bei Austria Wien und gegen Sheriff Tiraspol (Moldau) hatten Fans des kroatischen Rekordmeisters rassistische Gesänge angestimmt und Pyrotechnik eingesetzt. Zudem muss der Verein 70.250 Euro Strafe zahlen. Damit muss der Club zumindest im Europa-League-Heimspiel gegen die PSV Eindhoven am 24. Oktober ohne Zuschauer antreten.

Bereits in der Vergangenheit war es in Zagreb zu ähnlichen Vorfällen gekommen. In der zweiten Qualifikationsrunde zur Champions League hatten Dinamo-Anhänger beim Heimspiel gegen den Luxemburger Club FS Fola Esch ebenfalls rassistische Gesänge angestimmt. Damals hatte die Uefa einen Teilausschluss des Publikums im Heimspiel gegen Tiraspol angeordnet.

mon/sid

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