Doping Viel mehr Fußballer erwischt

Die Zahl gedopter Fußballer ist um fast 40 Prozent gestiegen: Das geht aus einem internen Dokument der Wada hervor, das dem SPIEGEL vorliegt. Um welche Profis es sich handelt, ist nicht bekannt.

Doping (Symbolfoto)
DPA

Doping (Symbolfoto)


Die Zahl auffälliger Dopingproben bei Fußballern hat 2016 erheblich zugenommen. Das geht aus einer internen Auswertung der Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) hervor, die dem SPIEGEL von der Hackergruppe Fancy Bears zugespielt wurde.

Übersicht positiver Blut- und Urinproben
DER SPIEGEL

Übersicht positiver Blut- und Urinproben

Die Tabelle listet 218 sogenannte Adverse Analytical Findings auf, also verbotene Substanzen im Blut und Urin der Spieler. Die Wada hatte ein Jahr zuvor nur 160 Fälle unter Fußballern entdeckt. Damit ist die Zahl im Vergleich zum Vorjahr um fast 40 Prozent gestiegen. Welche Spieler mit verbotenen Substanzen erwischt und wie sie sanktioniert wurden, geht aus den Dokumenten nicht hervor.

hch/rab. Diese Geschichte erschien in der SPIEGEL-Ausgabe 21 vom 20. Mai 2017



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The Restless 22.05.2017
1. Der Fußballbetrieb schafft zuviel Geld
Dopingsünder werden nicht veröffentlicht, Strafen gibt es nicht. Die Probenahmen dienen lediglich dazu, das Doping zu optimieren, damit langfristig weniger Athleten dabei erwischt werden. Ein Verzicht auf Doping würde dazu führen, dass die Athleten weniger Spiele verkraften und somit weniger Turniere gespielt werden können. Die Einnahmen gehen vor.
goat777 22.05.2017
2.
Schon seltsam, dass keine Namen genannt werden und auch keine Strafen ausgesprochen werden. Andererseits gibt es wohl kaum einen sauberen Profisportler. Da darf man sich nix vormachen.
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