Hamburg - Er war der große Verlierer des Spitzenspiels. Bayern Münchens Arjen Robben war mit dem verschossenen Elfmeter im Meisterschafts-Gipfel bei Borussia Dortmund (0:1) eigentlich schon genug gestraft. Doch der Münchner Offensiv-Akteur musste sich kurz danach auch noch beschimpfen lassen.
Im Dortmunder Stadion lief die 86. Minute. Soeben war der Niederländer mit seinem Strafstoß an BVB-Keeper Roman Weidenfeller gescheitert. Plötzlich stürmte der Dortmunder Neven Subotic auf Robben zu und brüllte ihm aus kürzester Distanz ins Gesicht.
Über seine Wortwahl sagte Subotic nach dem Spiel: "'Ich habe keinen Bock auf Schwalben'. Irgendwas in der Art". Er habe damit seinem Unmut über den Elfmeter Luft gemacht: "Ich hab das Foul als Schwalbe empfunden und gehofft, dass Gott das sieht." Robben war nach einem Zweikampf mit Weidenfeller im Strafraum zu Boden gegangen, Schiedsrichter Knut Kircher entschied auf Elfmeter.
Im Internet wird eher der Vorfall nach dem Strafstoß diskutiert. Nach dem Studium der Szene auf der Videoplattform YouTube glauben viele Fans, Subotic habe Robben heftig beleidigt. Dem Bayern-Angreifer wird der genaue Wortlaut eher egal gewesen sein.
Als sich Subotic vor ihm aufbaute, schaute der Münchner fassungslos auf den Boden. Nach dem Spiel wollte Robben keine Angaben zu der Aktion des BVB-Verteidigers machen. "Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Wir hatten die Chance, den Ausgleich zu machen, haben es aber nicht geschafft. Das ist peinlich", sagte Robben.
psk/chp
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