Hamburg - Seit Wochen wird über den wahrscheinlichen Wechsel von Robert Lewandowski zum FC Bayern diskutiert - nun haben auch die BVB-Verantwortlichen die Gerüchte befeuert. BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke sagte nach dem 3:0-Sieg gegen Eintracht Frankfurt gegenüber "LIGA Total": "Wir haben alles versucht und auch ein für unsere Verhältnisse außergewöhnliches Angebot gemacht. Aber wenn das dann nicht angenommen wird, entwickelst du ja auch ein Gefühl dafür. Ich glaube momentan auch nicht mehr wirklich dran."
Lewandowski besitzt in Dortmund noch einen Vertrag bis 2014. Schon Anfang Februar hatte SPIEGEL ONLINE über die bevorstehende Einigung des polnischen Stürmers mit Bayern München berichtet. Watzke betonte nun aber erneut, dass es am BVB liegt, zu entscheiden, wann Lewandowski wechselt. Allerdings kann der Club nur noch in diesem Sommer eine Ablöse erzielen.
Und genau die scheint Watzke mit seinen Äußerungen erhöhen zu wollen. Zuletzt war eine Summe zwischen 25 und 30 Millionen Euro im Gespräch. "Aber ob das dann passiert oder nicht, das ist unsere Entscheidung. Die werden wir uns auch reiflich überlegen und vorbehalten", sagte er.
Der 24-jährige Lewandowski, im Sommer 2010 für knapp fünf Millionen Euro von Lech Posen nach Dortmund gekommen, ist in dieser Saison der gefährlichste BVB-Angreifer. In der Bundesliga erzielte er in 20 Partien 14 Treffer, dazu kommen fünf Champions-League-Tore. Auch im Pokal war er schon einmal erfolgreich.
Bayerns Verantwortliche wollten den angeblichen Deal weder bestätigen noch dementieren. "Wir haben die ganze Zeit dazu nichts gesagt. Und wir werden das auch heute nicht tun, am Samstag nicht und am Sonntag nicht", hatte Sportdirektor Matthias Sammer schon am Freitagabend gesagt.
leh/sid/dpa
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