Braunschweig vs Karlsruhe Drittligastart ohne Sieger - aber mit vielen Zuschauern

Das Duell zwischen Absteiger Braunschweig und Fast-Aufsteiger KSC endete Unentschieden. Die Zuschauerzahl deutet auf eine attraktive Saison hin - der noch frische Rekord wird bereits am 1. Spieltag überboten werden.

Braunschweigs Frederik Tingager (r.)
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Braunschweigs Frederik Tingager (r.)


Zweitliga-Absteiger Eintracht Braunschweig hat sich mit einem Remis in die Dritte Liga eingeführt. Die stark veränderte Mannschaft des neuen Trainers Henrik Pedersen kam im Saison-Auftaktspiel vor 20.000 Zuschauern gegen Fast-Aufsteiger Karlsruher SC zu einem 1:1 (0:1). Der KSC war in der Relegation zur 2. Liga an Erzgebirge Aue gescheitert.

Marvin Wanitzek sorgte mit einem verwandelten Freistoß in der 24. Minute für die Führung der Gäste, Braunschweigs Torhüter Marcel Engelhardt war machtlos. Onur Bulut sorgte nach dem Wechsel (56.) für den Ausgleich.

Die Eintracht war die insgesamt etwas aktivere Mannschaft, scheiterte aber entweder an der KSC-Abwehr um Torhüter Benjamin Uphoff oder war im Abschluss zu ungenau. Die Gäste agierten aus einer stabilen Abwehr heraus, konnten aber auch immer wieder Akzente nach vorne setzen.

"Über 90 Minuten gesehen hatten wir den Sieg nicht verdient", sagte KSC-Trainer Alois Schwartz bei Telekom Sport, "wir waren lange zu passiv, haben nicht aggressiv verteidigt."

Saisoneröffnung der Dritten Liga
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Saisoneröffnung der Dritten Liga

Vor dem Anpfiff war die neue Saison feierlich eröffnet worden. Die neue Spielzeit bringt einige Änderungen mit sich, so steigen erstmals vier Teams ab. Erwartet wird dank der attraktiven Zusammensetzung der Liga - zehn der 20 Drittligisten sind ehemalige Bundesligisten - ein neuer Zuschauerrekord. In der abgelaufenen Spielzeit lag der Gesamtschnitt bei 6181 Besuchern pro Partie - dieser dürfte sich dank der Liga-Neulinge Eintracht Braunschweig, 1860 München und 1. FC Kaiserslautern deutlich steigern.

Bereits am Samstag treffen die ehemaligen Deutschen Meister 1. FC Kaiserslautern und 1860 München aufeinander. Für die Partie im Fritz-Walter-Stadion wurden bereits vorab mehr als 30.000 Tickets verkauft.

Lesen Sie hier mehr zur dritten Liga

mfu/sid



insgesamt 8 Beiträge
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Saturn V 27.07.2018
1. Der....
KSC war Gruendungsmitglied der BuLi und sollte dort wieder hin. Besser als diese Retorten aus Hoffenheim und Leipzig etc etc...
aurichter 27.07.2018
2. Ganz einfach,
der KSC braucht nur gewinnen und die Saison zweimal als 1er oder 2ter abschliessen und schwupps wären sie wieder Erstklassig. Oooooder aber Ausnahmeantrag stellen für den KSC, dass der Verein immer zur ersten Liga gehört.
hallo.drink 27.07.2018
3. Genau.
Zitat von Saturn VKSC war Gruendungsmitglied der BuLi und sollte dort wieder hin. Besser als diese Retorten aus Hoffenheim und Leipzig etc etc...
Und weil BM KEIN Gründungsmitglied der BuLi war, sollte der Verein zwangsabsteigen. Dann gäbe es auch endlich wieder einen Meisterschaftskampf... Manchmal ist Nostalgie eben doch doof...
Farguard 28.07.2018
4. Es steht
Zitat von Saturn VKSC war Gruendungsmitglied der BuLi und sollte dort wieder hin. Besser als diese Retorten aus Hoffenheim und Leipzig etc etc...
dem KSC frei, durch solide Arbeit wieder hochzukommen.
citi2010 28.07.2018
5.
KSC, Braunschweig, FCK und 1860 waren alle in der Saison 63/64 Gründungsmitglieder der Bundesliga. Ebenso Drittligist Preußen Münster, dass dann abstieg und Saarbrücken, das gerade gegen 1860 die Rückkehr wenigstens in die 3. Liga verpasst hat. Also 5 von 20 Drittligisten in dieser 3. Liga. Darüber hinaus sind dieses Jahr von den Gründungsmitgliedern in der 2. Liga bekannterweise der FC (Köln), HSV und Duisburg (MSV). 7 weitere Gründungsmitglieder sind dieses Jahr in der 1. Liga (Nürnberg, Frankfurt, Dortmund, Hertha, Werder, Schalke und Stuttgart)
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