Dritter CL-Spieltag: Real jubelt dank Khedira und Özil, Inter gewinnt in Lille

Der dritte Spieltag der Champions League stand ganz im Zeichen der beiden deutschen Nationalspieler Sami Khedira und Mesut Özil. Beide waren beim souveränen Sieg von Real Madrid gegen Olympique Lyon erfolgreich. Auch Inter Mailand holte drei Punkte. Manchester City siegte in letzter Sekunde.

Dritter CL-Spieltag: Khedira klasse, Vidic rustikal Fotos
Getty Images

Hamburg - Sami Khedira und Mesut Özil haben Real Madrid dem Achtelfinale der Champions League ein großes Stück näher gebracht. Die beiden deutschen Nationalspieler erzielten beim 4:0 (1:0) gegen Olympique Lyon je einen Treffer. Nach der Führung durch den ehemaligen Olympique-Spieler Karim Benzema (19. Minute) erhöhte Khedira auf 2:0 (47.), Özil (55.) machte wenig später alles klar. Der Treffer wurde aber als Eigentor von Torhüter Hugo Lloris gewertet, der den Ball nach einem Schuss von Özil ins eigene Netz gelenkt hatte. Sergio Ramos (81.) sorgte für den Endstand. In der Tabelle der Gruppe D liegt Real mit neun Punkten klar vor Lyon und Ajax Amsterdam (beide vier Punkte), das durch Tore von Derk Boerrigter (49.) und Christian Eriksen (90.) 2:0 (0:0) bei Dinamo Zagreb gewann.

In der Gruppe A, die der deutsche Rekordmeister Bayern München nach dem 1:1 (1:1) in Neapel weiter anführt, erwischte Manchester City gegen Villareal einen schwachen Start. Bereits in der vierten Spielminute traf Cani zur Führung für die Spanier. Durch ein Eigentor von Routinier Carlos Marchena (43.) kam Manchester kurz vor der Pause zum Ausgleich. In der Nachspielzeit wurde Sergio Agüero durch das Siegtor zum Helden. Mit vier Zählern rückte Manchester bis auf einen Punkt an Neapel heran, Villarreal hat bislang alle Spiele verloren.

Stadtrivale Manchester United tat sich in der Gruppe C nach dem 3:3 gegen den FC Basel auch beim punktlosen Otelul Galati lange schwer. Erst in der 64. Spielminute traf Wayne Rooney per Elfmeter zum 1:0 gegen die vom ehemaligen Bundesliga-Profi Dorinel Munteanu trainierten Rumänen. Kurz darauf sah Manchesters Kapitän Nemanja Vidic durch den deutschen Schiedsrichter Felix Brych die Rote Karte (66.) wegen rohen Spiels, Rooney erhöhte in der Nachspielzeit dennoch auf 2:0. Durch den ersten Sieg verbesserte sich ManUnited mit nun fünf Punkten hinter Benfica Lissabon (7) auf Platz zwei. Die Portugiesen siegten 2:0 (1:0) beim FC Basel (vier Punkte), der vor Galati (null Punkte) Dritter ist.

Damit geriet der Einstand von Basels neuem Trainer Heiko Vogel, der nach dem kurzfristigen Abgang von Thorsten Fink zum Hamburger SV das Team vorerst bis Dezember betreuen wird, in der Champions League daneben.

Selbstvertrauen tankte indes Inter Mailand. Der in der heimischen Liga tief in der Krise steckende Königsklassen-Sieger von 2010 gewann durch einen Treffer von Giampaolo Pazzini (21.) 1:0 (1:0) bei Frankreichs Meister OSC Lille. Damit setzte sich Inter mit nun sechs Punkten an die Spitze der Gruppe B. Zweiter ist ZSKA Moskau, das sich souverän 3:0 (1:0) gegen Trabzonspor durchsetzte.

jar/dpa/sid

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Bayern in der Champions League
Saison Abschneiden
2011/12 Finale (FC Chelsea 3:4 i.E.)
2010/11 Achtelfinale (Inter Mailand 1:0, 2:3)
2009/10 Finale (Inter Mailand 0:2)
2008/09 Viertelfinale (FC Barcelona 0:4, 1:1)
2006/07 Viertelfinale (AC Mailand 2:2, 0:2)
2005/06 Achtelfinale (AC Mailand 1:1, 1:4)
2004/05 Viertelfinale (FC Chelsea 2:4, 3:2)
2003/04 Achtelfinale (Real Madrid 1:1, 0:1)
2002/03 Vorrunde (La Coruna, RC Lens, AC Mailand)
2001/02 Viertelfinale (Real Madrid 2:1, 0:2)
2000/01 Titelgewinn (FC Valencia 1:1, 5:4 i.E.)
1999/00 Halbfinale (Real Madrid 0:2, 2:1)
1998/99 Finale (Manchester United 1:2)
1997/98 Viertelfinale (Bor. Dortmund 0:0, 0:1 n.V.)
1994/95 Halbfinale (Ajax Amsterdam 0:0, 2:5)
Sieger Uefa Champions League
Jahr Verein
2014 Real Madrid
2013 FC Bayern München
2012 FC Chelsea
2011 FC Barcelona
2010 Inter Mailand
2009 FC Barcelona
2008 Manchester United
2007 AC Mailand
2006 FC Barcelona
2005 FC Liverpool
2004 FC Porto
2003 AC Mailand
2002 Real Madrid
2001 FC Bayern München
2000 Real Madrid
1999 Manchester United
1998 Real Madrid
1997 Borussia Dortmund
1996 Juventus Turin
1995 Ajax Amsterdam
1994 AC Mailand
1993 Olympique Marseille