Drittparteien-Gesetz Fifa bestraft FC Sevilla

Verstoß gegen Transferbestimmungen: Weil sich der FC Sevilla nicht an das sogenannte Drittparteiengesetz gehalten haben soll, muss der Klub eine Geldstrafe zahlen. Außerdem wurden noch drei weitere Teams bestraft.

Sevilla-Profi Jose Antonio Reyes (r.)
REUTERS

Sevilla-Profi Jose Antonio Reyes (r.)


Der FC Sevilla ist von der Fifa-Disziplinarkommission ermahnt und zu einer Geldstrafe von umgerechnet rund 50.400 Euro verurteilt worden. Der Europa-League-Sieger hatte nach Angaben des Fußball-Weltverbands gegen die Bestimmungen zur Beeinflussung durch Drittparteien und Dritteigentum an wirtschaftlichen Spielerrechten verstoßen. Detaillierte Angaben wurden nicht gemacht.

Das Drittparteien-Gesetz besagt, dass eine Drittperson keine wirtschaftlichen Rechte an einem Spieler haben darf. Dazu gehören unter anderem die Transfer-, Werbe- und Bildrechte.

Das Verbot gilt seit dem 1. Januar 2008. Eine Strafe von umgerechnet rund 170.000 Euro sowie einen Verweis kassierte in diesem Zusammenhang der FC Twente Enschede. Auch Sanktionen gegen VV St. Truiden und den FC Santos wurden wegen diverser Verstöße verhängt.

bam/sid

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