Drogenhandel US-Ministerium beschuldigt Mexikos Fußballstar Márquez

142 Mal lief er für die mexikanische Fußballnationalmannschaft auf. Hat Rafael Márquez auch im Drogenhandel mitgemischt? Diesen Vorwurf erhebt zumindest das US-Finanzministerium.

Rafael Márquez (r.)
AFP

Rafael Márquez (r.)


Das US-Finanzministerium erhebt schwere Vorwürfe gegen den mexikanischen Fußballstar Rafael "Rafa" Márquez: Dem Kapitän der mexikanischen Nationalmannschaft wird zur Last gelegt, an einer großen Drogenorganisation beteiligt zu sein. Der 38-Jährige, so heißt es, zähle zu einem Kreis von 21 Personen, die ebenso wie 43 Tarnfirmen des mexikanischen Drogenkönigs Raúl Flores Hernández über mehrere Jahre beobachtet worden seien.

Márquez soll laut den US-Behörden seit geraumer Zeit gute Beziehungen zu Hernández unterhalten und für diesen in führender Position in den USA und möglicherweise auch in Europa viele Geschäfte abgewickelt haben. In Europa spielte der Abwehrspezialist für AS Monaco, den FC Barcelona und Hellas Verona. Seit Januar 2016 ist Márquez wieder in Mexiko für seinen Heimatklub Atlas Guadalajara aktiv.

chh/sid



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