Eitle Fußballer Heiße Nummer mit den Zahlen

In einigen Clubs gab es schon reichlich Ärger, weil sich die Spieler über die Vergabe der Rückennummern zankten. Selbst Stars wie David Beckham mussten zuweilen ihre Wünsche hintanstellen. Christoph Biermann hat einige der amüsantesten Zahlenstreitereien zusammengestellt.


Torwart Buffon: "Ein starker Mann hat vier Eier"
DDP

Torwart Buffon: "Ein starker Mann hat vier Eier"

1 Pantelis Kafes (Paok Saloniki)

Der Grieche trägt die Rückennummer, die eigentlich Torhütern vorbehalten ist, im Mittelfeld bei Olympiakos Piräus, wie er es auch schon bei Paok Saloniki tat.

1+8 Ivan Zamorano (Inter Mailand)
Es war kränkend für den Chilenen, dass er 1997 die Rückennummer 9 abgeben musste, als Ronaldo zu Inter Mailand kam. Offiziell trug Zamorano fortan die 18, doch zwischen beide Ziffern wurde ein Pluszeichen geschummelt.

23 David Beckham (Real Madrid)
Als David Beckham zu Real Madrid wechselte, war die Rückennummer 7, die bei Manchester United sein Markenzeichen gewesen war, bereits unverrückbar an Raúl vergeben. Also wählte Beckham die 23, die sein Sportheld trug, der Basketballspieler Michael Jordan.

69 Bixente Lizarazu (FC Bayern München)
Die höchste Rückennummer in der bisherigen Geschichte der Bundesliga wählte Lizarazu, als er in der Saison 2004/05 zum FC Bayern zurückkehrte, weil er 1969 geboren wurde, 1,69 Meter groß ist und 69 Kilogramm wiegt.

77 Benni McCarthy (FC Porto)
Als der Südafrikaner von Celta Vigo zum FC Porto wechselte, trug Secretario dort noch die 7, also "verdoppelte" McCarthy seine Lieblingsnummer.

88 Gianluigi Buffon (AC Parma)
Weil die 88 als geheimes Erkennungszeichen von Neonazis gilt (die 8 steht demnach für H, den achten Buchstaben im Alphabet, und die 88 als Abkürzung für "Heil Hitler"), wurde Buffon stark kritisiert, als er in Parma just diese Nummer wählte. Der Torhüter selbst verwies auf die vier Kreise der 88 und das italienische Sprichwort: "Ein starker Mann hat vier Eier." Später stieg Buffon auf die 77 und inzwischen nüchtern und gereift auf die 1 um.

99 Hossam Ahmed Mido (AS Rom)
Als der Ägypter im Sommer 2004 von Marseille zwischenzeitlich zum AS Rom wechselte, war die 9 schon vergeben, also entschied sich der Stürmer für die 99. Nach seinem Transfer zu Tottenham Hotspur bekam Mido die 15.

Anmerkung: Genannt ist immer der Club, dem der Fußballer gerade angehörte, als er sich für eine ganz besondere Rückennummer entschied. Buffon etwa ist derzeit bei Juventus Turin unter Vertrag, Zamorano beendete 2003 seine aktive Laufbahn.



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