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Eklat nach Derby-Remis HSV-Stürmer Guerrero attackiert Zuschauer

HSV-Angreifer Guerreo (r.): Flaschenwurf gegen Hamburger ZuschauerZur Großansicht
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HSV-Angreifer Guerreo (r.): Flaschenwurf gegen Hamburger Zuschauer

2. Teil: Hoffenheim geht in Wolfsburg unter

Mit einer starken Offensivleistung hat der Deutsche Meister VfL Wolfsburg seine Chance auf einen Europacup-Platz gewahrt. Die Niedersachsen besiegten 1899 Hoffenheim 4:0 (1:0) und bleiben fünf Spieltage vor Saisonende im Rennen um Rang sechs, der zur Teilnahme am internationalen Wettbewerb berechtigt. Nach dem Sieg belegt der VfL mit 43 Punkten den neunten Platz, liegt aber nur einen Zähler hinter dem sechstplatzierten Hamburger SV. Durch einen Erfolg gegen Hannover 96 im zweiten Sonntagsspiel könnte sich der HSV aber wieder absetzen.

Torjäger Edin Dzeko feierte seinen sechsten Doppelpack (25. und 75. Minute) in der laufenden Saison. Neben dem Bosnier trafen Andrea Barzagli (51.), der seinen ersten Bundesliga-Treffer erzielte, sowie Kapitän Zvjezdan Misimovic (74.).

Im ersten Durchgang profitierten die Gastgeber von der schwachen Chancenverwertung der Hoffenheimer, die beste Torgelegenheiten ungenutzt ließen. In der Schlussphase des Spiels tat der VfL vor 28.107 Zuschauern nur noch das Nötigste, das Team schien Kräfte für das Viertelfinal-Rückspiel der Europa League am Donnerstag (21.05 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) gegen den FC Fulham sparen zu wollen.

Vor der Begegnung hatte Wolfsburgs Trainer Lorenz-Günther Köstner seine Mannschaft kurzfristig umstellen müssen. Alexander Madlung, der am Donnerstag das wichtige Anschlusstor beim Hinspiel in Fulham (1:2) erzielt hatte, zog sich während des Aufwärmens eine Oberschenkelzerrung zu. Für den Innenverteidiger rückte der Japaner Makoto Hasebe in die Startaufstellung. Sascha Riether übernahm Madlungs Position in der Abwehrkette. Die Umstellung in der Defensive bereitete den Platzherren zunächst Probleme, so dass die Gäste in der Anfangsphase immer wieder zu Chancen kamen.

Gute Chancenverwertung beim VfL - Doppelschlag von Dzeko

Die erste Torgelegenheit hatte Hoffenheims Kapitän Per Nilsson, der nach einer Flanke von Maicosuel frei am Fünfmeterraum zum Kopfball kam, den Ball jedoch neben das Tor setzte (16.). Kurz darauf hatte Maicosuel selbst den Führungstreffer für 1899 auf dem Fuß, scheiterte jedoch mit einem Schuss aus zehn Metern an VfL-Keeper Diego Benaglio (24.). Im Gegenzug nutzte Wolfsburg gleich ihre die erste gute Möglichkeit zum 1:0. Nach einer Flanke von Christian Gentner stieg Dzeko im gegnerischen Strafraum am höchsten und köpfte unhaltbar für Hoffenheims Torwart Daniel Haas zur VfL-Führung ein.

Die Chance zum Ausgleich vor der Pause vergab Carlos Eduardo, der einen Angriff der Gäste zu ungenau abschloss. Nach dem Seitenwechsel intensivierten die Gastgeber ihre Offensivbemühungen. Zunächst nutzte Barzagli eine Freistoßflanke von Misimovic per Kopf zum 2:0, dann traf der bosnische Spielmacher mit einem Schuss aus 20 Metern selbst. Nur eine Minute nach Misimovic trug sich erneut Dzeko mit seinem 18. Saisontreffer in die Torschützenliste ein. Damit zog der Angreifer in der mit Kevin Kuranyi (Schalke 04) und Stefan Kießling von Bayer Leverkusen gleich.

jok/sid/dpa

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insgesamt 575 Beiträge
frozenplasma 05.04.2010
...angesichts der fantasiegehälter die gezahlt werden müssen sich die herren einiges gefallen lassen, sofern es keine tätlichkeit ist... wer beschimpfungen mit seinem kleine ego nicht vereinbaren kann muss sich nen anderen [...]
Zitat von sysopDer Flaschenwurf von HSV-Stürmer Paolo Guerrero gegen einen Fan ist in der Bundesligahistorie beispiellos. In den deutschen Stadien sind Pfiffe und Beschimpfungen von Fans gegen Profis Alltag. Wie weit dürfen die Pöbeleien gehen, was müssen sich die Fußballer gefallen lassen?
...angesichts der fantasiegehälter die gezahlt werden müssen sich die herren einiges gefallen lassen, sofern es keine tätlichkeit ist... wer beschimpfungen mit seinem kleine ego nicht vereinbaren kann muss sich nen anderen job suchen...für die meisten ist fussball aber die einzige alternative...oder das amt... daher: kein verständnis, kein klitzekleines! zirkus mit dem fussball jedesmal...grauenvolle clownvorstellungen...
frubi 05.04.2010
??? Gibt das den Fans denn das Recht dermaßen harte Beleidigungen vom Stapel zu lassen? Es regen sich ja immer alle auf "Die Kinder. Die armen Kinder!". In der nähe des Fans standen bestimmt auch einige Kinder die [...]
Zitat von frozenplasma...angesichts der fantasiegehälter die gezahlt werden müssen sich die herren einiges gefallen lassen, sofern es keine tätlichkeit ist... wer beschimpfungen mit seinem kleine ego nicht vereinbaren kann muss sich nen anderen job suchen...für die meisten ist fussball aber die einzige alternative...oder das amt... daher: kein verständnis, kein klitzekleines! zirkus mit dem fussball jedesmal...grauenvolle clownvorstellungen...
??? Gibt das den Fans denn das Recht dermaßen harte Beleidigungen vom Stapel zu lassen? Es regen sich ja immer alle auf "Die Kinder. Die armen Kinder!". In der nähe des Fans standen bestimmt auch einige Kinder die diese Beleidigungen mitbekommen haben. Find ich auch nicht sooo toll. Ich will die überbezahlten Profi`s nicht unnötig in Schutz nehmen aber Fans müssen auch nicht meinen, dass Sie ein Pauschalrecht auf Kritik hätten. Gerade der HSV hatt auch Zeiten hinter sich in denen sich die Fans über ein 0:0 gegen Hannover gefreut hätten. Also immer mal schön die Kirche im Dorf lassen. Guerrero (Küsschen) gehört gesperrt und die Fanbeauftragten können auch mal dafür sorgen, dass die Spieler nicht persönlich angegriffen werden. Man stelle sich vor, dass der eigene Chef nach jedem schlechten Arbeitstag ins Büro kommt und einen erstmal richtig persönlich beleidigt. Wer fände das toll? Ich nicht. Wenn man im Moment schon jemanden anbrüllen und beleidigen sollte dann diese Finanzheini`s in Frankfurt. Ich habe aber noch keine Menschenmassen vor den Bankzentralen gesehen.
frendo54 05.04.2010
..."Bei dem Gehalt muß ein Spieler das aushalten" halte ich für vollkommen abwegig und inakzeptabel. Auf Bild.de findet sich übrigens eine Fotostrecke, die den Wurf detailliert nachvollziehen lässt. Von "ins [...]
Zitat von sysopDer Flaschenwurf von HSV-Stürmer Paolo Guerrero gegen einen Fan ist in der Bundesligahistorie beispiellos. In den deutschen Stadien sind Pfiffe und Beschimpfungen von Fans gegen Profis Alltag. Wie weit dürfen die Pöbeleien gehen, was müssen sich die Fußballer gefallen lassen?
..."Bei dem Gehalt muß ein Spieler das aushalten" halte ich für vollkommen abwegig und inakzeptabel. Auf Bild.de findet sich übrigens eine Fotostrecke, die den Wurf detailliert nachvollziehen lässt. Von "ins Gesicht geworfen" ist da nichts zu erkennen - G. hat den "Fan" wohl verfehlt. Allerdings - gar keine Frage: Paulo G. hat sich daneben benommen! Dass allerdings das Gehalt eines Spielers oder der selbst gezahlte, oft nicht unerhebliche Eintrittspreis das entlastende Argument für Pöbeleien aller Art sein darf, möchte ich in Frage stellen. Gerade das feine Hamburger Publikum - bis hin zu den Edel"fans" auf den ganz teuren Plätzen - läßt da gelegentlich massive Zweifel an Kinderstube aufkommen - von einer guten gar nicht zu sprechen. Also: Ball flach halten, den Spieler eine fünfstellige Summe an ein Kinderheim spenden lassen und auf das nächste Spiel konzentrieren. Auch wenns der Jouraille nicht gefällt.
Voll Mann 05.04.2010
Was für ein windschnittiges Geseier. Das ist die Mentalität eines Freiers - ich bezahle die Dame, also hat sie zu sein wich ich es will. Bei der Arbeit, im Bett wie auf dem Platz, alles geben und sich auch beleidigen lassen. [...]
Zitat von frozenplasma...angesichts der fantasiegehälter die gezahlt werden müssen sich die herren einiges gefallen lassen, sofern es keine tätlichkeit ist... wer beschimpfungen mit seinem kleine ego nicht vereinbaren kann muss sich nen anderen job suchen...für die meisten ist fussball aber die einzige alternative...oder das amt... daher: kein verständnis, kein klitzekleines! zirkus mit dem fussball jedesmal...grauenvolle clownvorstellungen...
Was für ein windschnittiges Geseier. Das ist die Mentalität eines Freiers - ich bezahle die Dame, also hat sie zu sein wich ich es will. Bei der Arbeit, im Bett wie auf dem Platz, alles geben und sich auch beleidigen lassen. Wenns vorbei ist dem Freier auch noch Komplimente machen - schön wie du mich erniedrigt hast. OK - wer darauf steht, es ist sein Leben. Ich steh nicht auf Nutten, ich will echte Menschen. Menschen die alles geben und auch mal über das Ziel hinausschießen. Natürlich wird auch nicht der zur Rechenschaft gezogen der jemanden beleidigt, nein- dieser Freier hat ja Eintritt gezahlt, es wird ja nicht mal gefragt was gerufen wurde. Es zeigt aber klar das Gesicht des Massensports - wer zahlt hat Recht, wer bezahlt wird muss kuscheln.
Natürlich geht jetzt die große Hexenjagd auf Guerrero los – einige Monate nach der im Zusammenhang mit Robert Enke wie ein neues Dogma verkündeten Erkenntnis, daß Fußballspieler auch Menschen sind, und der großen Forderung nach [...]
Natürlich geht jetzt die große Hexenjagd auf Guerrero los – einige Monate nach der im Zusammenhang mit Robert Enke wie ein neues Dogma verkündeten Erkenntnis, daß Fußballspieler auch Menschen sind, und der großen Forderung nach „anderem Umgang miteinander“. Natürlich hätte Guerrero sich im Griff haben müssen, natürlich muß er in jeder Sekunde auch seines zuletzt recht schwierigen Fußballspielerdaseins präsent haben, daß sein Gehalt in so einem Fall bereits Schmerzensgeld beinhaltet, natürlich, natürlich. Vorgeschichte: Guerrero kommt nach halbjähriger Verletzung zum ersten Mal im eigenen Stadion zurück – und hat das Gefühl, ER wird bei Verkündung des Wechsels ausgepfiffen, weil die Zuschauer bei van Nistelrooys Auswechselung lautstark protestieren. Schon mal sehr feinfühlig, Stadion. Dann geht das Spiel den Bach runter, während die Stimmung auf den Rängen endgültig gespenstisch wird, und beim Gang in die Kabine meint jemand, auf seiner Eintrittskarte steht ausdrücklich: VERBALINJURIEN WIE „SCHWULE SAU, VERPISS DICH ZURÜCK NACH PERU!“ IM PREIS INBEGRIFFEN. Das dürfte im übrigen nur das Minimum der Pöbeleien beschreiben, betrachtet man die Reaktion von Joris Mathijsen, der ebenfalls empört stehengeblieben ist und Guerrero sogar zeigt, wo der feine Herr steht. Guerrero wird einsehen, daß er zurecht bestraft wird, Scheiterhaufen wäre allerdings übertrieben, und auf solche Fans kann prinzipiell jedes Stadion auch verzichten. Ich würde allerdings vorschlagen: Guerrero und den anderen Werfer (nicht umsonst hat die deutsche Sprache mal festgestellt, daß man auch Beleidigungen „an den Kopf wirft“) zu einem gemeinsamen Abendessen mit anschließendem Dia-Abend über Heterosexualität in Peru zwangsverpflichten, Entschuldigung von beiden Seiten, empfindliche Geldstrafe für Paolo, der in Zukunft nach dem Spiel nur noch Caprisonne trinken darf.
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