Englische Fußballvokabeln Geschmierte Akademiker

Fußball ist auf der Insel eine ganz wichtige Sache. Noch wichtiger ist es allerdings, über den Rundledersport zu fabulieren. Doch Obacht: Wer die Fachbegriffe nicht beherrscht, ist ganz schnell draußen. Darum gibt es den Vokabeltrainer bei SPIEGEL ONLINE.

Von Philip Oltermann


Sie sind bekannt für emotionale Fangesänge der Marke "You'll never walk alone" aber auch für Hasstiraden des Kalibers "You're shit and you know you are". Wer einmal im Block der Engländer live Zeuge wird, wie die eigenen Spieler (bevorzugt David Beckham) nach einem verlorenen Elfmeterschießen bei einem großen Turnier beschimpft werden, wünscht sich spätestens zu diesem Zeitpunkt einen Crash-Kurs mit den wichtigsten englischen Fußballvokabeln.

Newcastle-Manager Allardyce: "Kein Schmiergeld angenommen"
AFP

Newcastle-Manager Allardyce: "Kein Schmiergeld angenommen"

Ein weiterer Einsatzort für die neu erlernten Fachbegriffe ist das Tagesgeschäft als Fan auf der Insel. Wenn etwa ein Trainer wie Newcastle-Coach Sam Allardyce davon im Englischen davon spricht, niemals "bungs" angenommen zu haben, fragt sich der Laie schon, warum Allardyce bestreitet, jemals "Korken" bekommen zu haben. Doch das Wort hat noch eine weitere Bedeutung. Lesen Sie die Auflösung sowie weitere wissenswerte Begriffe im ersten Teil des Vokabeltrainers bei SPIEGEL ONLINE.

A wie "academic"
"An academic", das ist im normalen englischen Sprachgebrauch jemand, der an einer Universität angestellt ist, ein Akademiker also. Im Munde von Fußball-Kommentatoren wird aus dem Nomen allerdings oft ein Adjektiv. Und wenn John Motson von der BBC sagt, dass das Spiel des sicheren Absteigers Sheffield United gegen die bereits geretteten Wigan Athletics nur noch "academic" sei, will er damit nicht sagen, dass die Spieler auf dem Platz besonders kluge Köpfe sind. Im Fußball bedeutet "academic" unwichtig, irrelevant, höchstens von Interesse für angehende Statistiker.



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