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Liverpool-Trainer: Engländer feiern Klopps "epischen" Jubellauf

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Ob in Mainz, Dortmund oder Liverpool: Jürgen Klopp bleibt sich und seinen Marotten treu. Der 48-jährige Trainer zeigte beim emotionalen 3:3 gegen den FC Arsenal einen seiner berühmten Jubelläufe. Die englischen Medien feiern ihn dafür.

Jürgen Klopp ist in Deutschland bereits für seine emotionalen Ausbrüche und Jubelläufe bekannt. In England müssen sich die Zuschauer und Fans des FC Liverpool wohl erst noch etwas daran gewöhnen. Nach dem Last-Minute-Ausgleich zum 3:3 (2:2) gegen Spitzenreiter FC Arsenal gab es für den Teammanager der "Reds" kein Halten mehr. Im dichten Schneetreiben an der Anfield Road vollführte der frühere BVB-Coach nach dem Ausgleichstreffer von Joe Allen in der 90. Minute Freudentänze und zeigte einmal mehr einen seiner furchteinflößenden Gesichtsausdrücke.

"Jurgen Klopp epic celebration", betitelte die Fußballplattform "Fansided" das entsprechende Video mit dem Deutschen. "Es war ein großartiges Fußballspiel. Am Ende war das Remis für uns natürlich glücklich, aber auch verdient", sagte Klopp kurz nach dem Abpfiff.

Klopp coachte gegen Arsenal sehr emotional. Deshalb sah sich sein Trainerkollege Arsène Wenger während des Spiels gezwungen, beruhigend auf ihn einzuwirken: "Ich habe immer wieder gerufen: Beruhige dich, beruhige dich. Er hat immer wieder lautstark mit dem vierten Offiziellen diskutiert."

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Klopps Jubel-Ausraster: Kaum zu beruhigen

Im Gegensatz zu Klopp, der am Samstag genau 100 Tage als Teammanager beim englischen Traditionsklub im Amt ist, war Wenger mit dem Resultat seiner Mannschaft nicht zufrieden: "Ich bin sehr enttäuscht", sagte der Coach. Arsenal liegt nach 21 Spieltagen nur noch aufgrund der besseren Tordifferenz auf Rang eins vor Leicester City.

"Klopp macht Anfield wieder zu einer Festung"

Liverpool fiel durch das Remis auf den neunten Tabellenplatz zurück und muss am Sonntag gegen die kriselnden Fußballer von Manchester United unbedingt gewinnen, wenn man das Saisonziel Europacup nicht aus den Augen verlieren will. "Wenn wir erneut so leidenschaftlich auftreten, punkten wir auch gegen Manchester", sagte Klopp.

"Klopp macht Anfield wieder zu einer Festung", titelte die Zeitung "Liverpool Echo" vor dem Duell mit dem Rekordmeister, in dem es auch um die Zukunft von ManUnited-Coach Louis van Gaal gehen wird. Bei einer weiteren Niederlage dürfte der niederländische Trainer kaum noch zu halten sein.

Klopp hofft hingegen, dass seine Offensive gegen den Rekordmeister wieder ähnlich effektiv ist wie gegen Arsenal. Besonders vom brasilianischen Nationalspieler Roberto Firminio zeigte er sich begeistert. "Er hat gezeigt, was er drauf hat. Ich hoffe, dass er das auch am Sonntag zeigt." Der ehemalige Hoffenheimer hatte die Gastgeber zweimal in Führung geschossen (12. Minute, 19.), ehe Aaron Ramsey (14.) und Olivier Giroud (25.) jeweils für die Gäste aus London ausgeglichen hatten. Nach der Arsenal-Führung durch Giroud (55.) war es dann der kurz zuvor eingewechselte Allen, der Klopp in Ekstase versetzte.

Bei einem möglichen Sieg gegen Manchester United dürfte der Jubel des 48-Jährigen ähnlich ausfallen.

bam/sid

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insgesamt 46 Beiträge
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1. ach bitte
schgucke 14.01.2016
kann die Fußballberichterstattung mal wieder auf Spielergebnisse zurückschrumpfen? Männer sind doch überhaupt nicht an Klatsch und Promi-Gedöns interessiert sondern an Fakten.
2.
GnRH 14.01.2016
Zitat von schguckekann die Fußballberichterstattung mal wieder auf Spielergebnisse zurückschrumpfen? Männer sind doch überhaupt nicht an Klatsch und Promi-Gedöns interessiert sondern an Fakten.
Na, war wohl interessanter als ein 3:3 ;)
3. Schuld
echorausch 14.01.2016
...bestimmt sind bald auch wieder Platz, Schiedsrichter, Windrichtung und kosmische Hintergrundstrahlung Schuld, wenn Liverpool verliert.
4. Hoffentlich bekommt er kein Fieber.
gekreuzigt 14.01.2016
Die tägliche Temperaturmeldung bei Spon wäre dann ja unausweichlich. Die Berichterstattung hier grenzt ja schon an Verherrlichung - oh, ´tschuldigung an den Zensor schon mal.
5.
muellerthomas 14.01.2016
Zitat von echorausch...bestimmt sind bald auch wieder Platz, Schiedsrichter, Windrichtung und kosmische Hintergrundstrahlung Schuld, wenn Liverpool verliert.
Na so oft kamen Niederlagen ja in Dortmund nicht vor - und wenn kann ich mich nicht an besondere Ausreden erinnern. Ich glaube, Sie verwechseln da was: Herr Sammer ist heute bei einem anderen Verein tätig, schon länger nicht mehr beim BVB.
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