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Europa League: Sieg in Porto - Dortmund locker im Achtelfinale

Zittern? Nicht doch! Borussia Dortmund hat auch das Rückspiel gegen Porto gewonnen und steht im Achtelfinale der Europa League. Trotzdem gab es Grund zum Ärger für den BVB.

Dortmund siegt in Porto: Lockerer Ausflug in die Drachenhöhle Fotos
AP/dpa

Borussia Dortmund ist ohne Mühe ins Achtelfinale der Europa League eingezogen. In Porto siegte der Bundesliga-Zweite 1:0 (1:0) und musste nach dem 2:0-Hinspielerfolg nie zittern. Das Tor für Dortmund erzielte Porto-Torwart Iker Casillas in der 23. Minute.

Dortmund musste in Porto auf Lukasz Piszczek verzichten, der im Hinspiel noch die wichtige Führung geschossen hatte. Dafür kehrte der zuletzt verletzte Ilkay Gündogan zurück. Insgesamt waren die Erinnerungen des BVB an die Stadt Porto nicht die besten. In der Champions League hatte der Klub sowohl 1999 als auch 2001 dort verloren, beim Ortsrivalen Boavista.

Das Spiel begann mit viel Tempo und vielen Zweikämpfen, bald sollten auch die ersten Chancen dazukommen. Henrich Mchitarjan hatte in der siebten Minute eine gute Möglichkeit, den Schuss des Armeniers konnte Porto-Torwart Iker Casillas erst im Nachfassen klären.

Eine Viertelstunde später stand Casillas erneut im Mittelpunkt, oder besser: lag. Nach einem wunderbaren Angriff über Gündogan und Mchitarjan nahm Reus eine Flanke direkt, von Casillas prallte der Ball zu Pierre-Emerick Aubameyang. Der Schuss des Stürmers aus zwei Metern landete erst unter der Latte, dann auf Casillas - und schließlich vom Spanier im Tor. Porto brauchte nun schon vier Treffer, um noch die Sensation zu schaffen.

Unnötige Gelbe Karten

Fünf Minuten vor der Pause dann zwei größere Chancen für Porto: Erst konnte Evandro locker in den Dortmunder Strafraum eindringen, sein Schuss strich knapp am linken Pfosten vorbei. Die nächste Gelegenheit für die Gastgeber war noch gefährlicher. Silvestre Varela kam in der Mitte zum Kopfball, den Aufsetzer des Portugiesen klärte Roman Bürki im BVB-Tor glänzend.

Nach der Pause gönnte Trainer Thomas Tuchel zwei Spielern Erholung. Für Kapitän Mats Hummels kam Neven Subotic ins Spiel, Gündogan wurde durch Nuri Sahin ersetzt. Ob die Wechsel der Grund dafür waren, dass Porto stärker wurde? Eher nicht. Trotzdem hätte Vincent Aboubakar in der 55. Minute das 1:1 machen müssen, doch statt einer Direktabnahme wählte der Mittelstürmer die Hacke. Bürki hielt.

Danach passierte nicht mehr viel (bis auf zwei Dortmunder Abseitstreffer). Der passive BVB kontrollierte das Spiel, das bemühte Porto kam nur noch zu einer bedeutenden Torchance, als Yacine Brahimi die Latte traf. Aber ärgerlich aus Dortmunder Sicht war etwas anderes: So holte sich Torwart Bürki in der 58. Minute beim Abstoß ebenso eine absolut unnötige Gelbe Karte ab wie Nuri Sahin wenig später. Und der Pyro-Einsatz einiger BVB-Fans dürfte den Klub noch teuer zu stehen kommen.

FC Porto - Borussia Dortmund 0:1 (0:1)
0:1 Casillas (22., Eigentor)
Porto: Casillas - Maxi, Layun, Marcano, Angel - Danilo, Neves, Evandro (71. Herrera) - Marega, Aboubakar (56. Suk), Varela (65. Brahimi). - Trainer: Peseiro
Dortmund: Bürki - Ginter, Bender, Hummels (46. Subotic), Schmelzer - Gündogan (46. Sahin), Weigl - Mchitarjan, Kagawa, Reus (70. Ramos) - Aubameyang. - Trainer: Tuchel
Schiedsrichter: Mark Clattenburg (England)
Zuschauer: 38.000
Gelbe Karten: Neves, Evandro, Pereira / Bürki, Sahin

goe

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2006 FC Barcelona
2005 FC Liverpool
2004 FC Porto
2003 AC Mailand
2002 Real Madrid
2001 FC Bayern München
2000 Real Madrid
1999 Manchester United
1998 Real Madrid
1997 Borussia Dortmund
1996 Juventus Turin
1995 Ajax Amsterdam
1994 AC Mailand
1993 Olympique Marseille


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