Europa League Chelsea und Inter problemlos - auch Arsenal ist weiter

Die Favoriten haben sich in der Europa League weitgehend durchgesetzt. Arsenal machte die Hinspielpleite in Weißrussland wieder gut. Inter Mailand und der FC Chelsea lösten ihre Heimaufgaben souverän.

Jubelnde Chelsea-Spieler
ANDY RAIN/EPA-EFE/REX

Jubelnde Chelsea-Spieler


FC Arsenal - BATE Borisov 3:0 (2:0)

Im Hinspiel in Borisov hatte Arsenal sich noch blamiert und 0:1 gegen den weißrussischen Klub verloren. Zu Hause rückten die favorisierten Gunners die Verhältnisse wieder zurecht und qualifizierten sich für das Achtelfinale. Dabei bekamen sie allerdings früh Hilfe vom Gegner.

In der vierten Minute hatte Pierre-Emerick Aubameyang genug Platz für eine Flanke in den Strafraum. Zakhar Volkov ging zum Ball und lenkte ihn mit dem Schienbein ins eigene Tor zum 1:0 für Arsenal. Shkodran Mustafi (39. Minute) erhöhte per Kopf nach einem Eckball von Granit Xhaka. Das dritte Tor der Londoner erzielte Sokratis (60.) vier Minuten nach seiner Einwechslung - ebenfalls per Kopf nach einer Ecke. Arsenal spielte wieder mit Mesut Özil, der zuletzt von Trainer Emery nicht berücksichtigt worden war.

Inter Mailand - Rapid Wien 4:0 (2:0)

Schon nach der 0:2-Hinspielniederlage daheim standen die Chancen für die Österreicher denkbar schlecht, und Inter ließ im Rückspiel keinen Zweifel übers Weiterkommen. Schon nach 18 Minuten stand es durch Tore von Matías Vecino und Andrea Ranocchia 2:0, damit beließ es Inter bis zur Pause. Nach dem Wechsel legten Ivan Perisic (80.) und Matteo Politano (87.) gegen resignierende Rapidler nach.

FC Chelsea - Malmö FF 3:0 (0:0)

Englands Topklub machte erst nach dem Seitenwechsel alles klar in Richtung Achtelfinale. Die Blues ließen es zunächst langsam angehen, nach dem 2:1-Hinspiel-Auswärtserfolg in Schweden hatten sie allerdings auch keinen großen Druck. In der zweiten Hälfte versuchte Malmö, aufs Tor zu drängen und wurde klassisch ausgekontert. Olivier Giroud (55.), Ross Barkley (74.) und der vom FC Bayern umworbene Callum Hudson-Odoi (84.) machten mit ihren Toren kurzen Prozess.

RB Salzburg - FC Brügge 4:0 (3:0)

Die Österreicher hatten beim 1:2 im Hinspiel die erste Niederlage im 32. Pflichtspiel der Saison hinnehmen müssen. Zu Hause ging Salzburg durch Xaver Schlager (17.) früh in Führung und hätte dies beinahe noch früher geschafft: Munas Dabbur (11.) vergab jedoch vom Elfmeterpunkt aus.

Patson Daka und Marin Pongracic zeigten beim 2:0 einen sehenswerten Doppelpass, den Daka mit einem Schlenzer ins lange Eck vollendete (29.). Kurz vor der Pause machte Daka (43.) seinen Doppelpack komplett. Nach einem Ballgewinn schickte Schlager den Angreifer tief, der vor dem gegnerischen Tor ruhig blieb und das 3:0 erzielte. Dabbur (90. + 4) setzte in der Nachspielzeit mit seinem zweiten Treffer den 4:0-Schlusspunkt.

Außerdem spielten:

Villarreal - Sporting Lissabon 1:1
FC Valencia - FC Celtic 1:0
SSC Neapel - FC Zürich 2:0
Dinamo Zagreb - Viktoria Pilsen 3:0
Zenit St. Petersburg - Fenerbahce Istanbul 3:1
KRC Genk - Slavia Prag 1:4
Real Betis Sevilla - Stade Rennes 1:3
Dinamo Kiew - Olympiakos Piräus 1:0
Benfica Lissabon - Galatasaray Istanbul 0:0

Das Achtelfinale, das Eintracht Frankfurt als einziger deutscher Vertreter erreicht hat, wird am Freitag ausgelost.

mrk/aha



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bcpt8 22.02.2019
1.
Ganz so chancenlos, wie das Ergebnis vermuten lässt, waren die Brügger zwar nicht. Für den Ex-Bremer Kapitän Junuzovic und nun Leit"bullen" der jungen Salzburger aber doch noch die Gelegenheit, im Karriereherbst auch auf europ. Bühne noch ein Highlight draufzusetzen, was ihm mit den Hanseaten ja verwehrt blieb. Dabhur hatte übrigens keinen "zweiten Treffer" zu verzeichnen, es war sein erster in diesem Spiel (nach verschossenem Elfer).
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