Europa League Basel fast im Halbfinale, auch Juventus gewinnt

Klarer Sieg vor leeren Rängen: Der FC Basel hat das Viertelfinal-Hinspiel der Europa League gegen den FC Valencia gewonnen. Fans waren dabei nicht zugelassen. Juventus Turin besiegte Lyon dank eines späten Treffers.

AFP

SPIEGEL ONLINE Fußball
Hamburg - Der FC Basel, Benfica Lissabon, der FC Porto und Final-Gastgeber Juventus Turin haben in der Europa League Kurs auf das Halbfinale genommen.

Porto, das in der Zwischenrunde Eintracht Frankfurt ausgeschaltet hatte, setzte sich im Viertelfinal-Hinspiel gegen den FC Sevilla 1:0 (1:0) durch. Basel bezwang den FC Valencia 3:0 (2:0) in einem leeren Stadion. Portugals Rekordmeister Benfica gewann 1:0 (0:0) beim niederländischen Pokalsieger AZ Alkmaar. Zudem darf Juventus nach einem 1:0 bei Olympique Lyon weiter von einem Finale am 14. Mai im heimischen Stadion träumen.

Der Schweizer Tabellenführer Basel stellte durch einen Doppelschlag von Matias Delgado (34. Minute, 38.) und ein Tor von Valentin Stocker (90.+1) die Weichen für das Erreichen der nächsten Runde. Die Partie gegen Valencia wurde wegen Ausschreitungen von Basel-Fans im Achtelfinal-Rückspiel bei RB Salzburg vor fast leeren Rängen mit nur 350 ausgewählten Besuchern ausgetragen. Juventus blieb in Lyon lange Zeit vieles schuldig, hat nach dem Siegtor von Leonardo Bonucci (85.) im Rückspiel aber alle Trümpfe in der Hand.

Porto setzte sich dank eines Treffers von Eliaquim Mangala (31.) gegen Sevilla durch. Geleitet wurde die Partie von Schiedsrichter Wolfgang Stark, der in der 87. Minute Portos Fernando die Gelb-Rote Karte zeigte. Der ehemalige Gladbach- und Bremen-Profi Marko Marin wurde in der 63. Minute ausgewechselt, der frühere Hamburger Piotr Trochowski saß die komplette Spielzeit auf der Bank.

Alkmaar wurde kurz nach der Pause von Benficas Eduardo Salvio (48.) kalt erwischt und hat dadurch im Rückspiel schlechte Karten.

buc/sid



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renatedietrich 04.04.2014
1. toll der
Fc Basel, aber das bringt doch nichts, vor leeren Rängen spielen zu müssen, wegen randalierenden Fans! Da kann doch der Verein nichts dafür! Typisch Fifa, man muss das Problem anderst lösen! Da es beim Fußball und Sport überhaupt nur noch ums große Geld geht, gibt es halt auch Randalen!
egalglaubmir 04.04.2014
2. Uefa
nicht FIFA
zewavera 04.04.2014
3. Der Verein kann nichts dafür???
Naja, also wenn ich ein Veranstalter bin und mehrere Personen auf dieser Veranstaltung ein Fehlverhalten an den Tag legen, ist es doch gerechtfertig, wenn der Veranstalter auch eine Mitschuld erhält und zur Rechenschaft gezogen wird. Sicherlich nicht alleinig, aber die FIFA ist ja auch kein Organ, welches Strafrechtlich verfolgt, sondern im Rahmen der eigenen Verantwortlichkeit Sanktionen auferlegt
zypern 04.04.2014
4. basilea,
was lernen wir daraus ? künftig einmal im monat das stadion von fussballfans befreien und schon spielt die heimmannschaft unbeschwerten, schoenen fussball. auch für bundesligisten geeignet.
dr.joe.66 04.04.2014
5. Verantwortung der Vereine
Zitat von renatedietrichFc Basel, aber das bringt doch nichts, vor leeren Rängen spielen zu müssen, wegen randalierenden Fans! Da kann doch der Verein nichts dafür! Typisch Fifa, man muss das Problem anderst lösen! Da es beim Fußball und Sport überhaupt nur noch ums große Geld geht, gibt es halt auch Randalen!
Erstmal Glückwünsche an den FC Basel. Das war wahrscheinlich gar nicht so einfach, sich im leeren Stadion zu motivieren. Hoffentlich kommen sie weiter... Zum Thema Fan-Ausschluss: Das ist blöd für alle friedlichen Fans. Und das ist natürlich erst Recht blöd für den Verein. Aber: Die Rechtslage ist eindeutig: Der Verein ist Veranstalter und somit auch für seine Gäste verantwortlich. Und er hat ein Hausrecht im eigenen Stadion, das er nutzen kann. Wenn der Verein wirklich die Idioten loswerden will und die echten Fans behalten will, muss er entsprechende Maßnahmen ergreifen: - Aufstellung klarer Verhaltensregeln für die Fans, idealerweise in Zusammenarbeit und Abstimmung mit den Fan-Gruppen und auch mit den betroffenen Behörden - Fanprojekte mit vereinseigenen Sozialarbeitern - Aktive Mittler-Rolle zwischen Fans und Behörden/Polizei - Personalisierung von Eintrittskarten - Gespräche mit auffälligen Fans - im Bedarfsfall zeitlich begrenzter oder dauerhafter Ausschluss von auffälligen Fans So schwer kann es doch nicht sein, die eigenen Fans positiv zu beeinflussen und die wenigen Unbelehrbaren auszusortieren. Fan-Freundschaften zwischen Vereinen (Beispiel Schalke-Nürnberg) zeigen doch, dass es möglich ist. Ich meine, dass das in der Verantwortung der Vereine liegt und auch in ihrem Interesse sein muss.
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