Europa League: Stuttgart verliert - und macht Rekord perfekt

Das gab es noch nie: Erstmals in der Europapokal-Geschichte haben sieben deutsche Teams die Vorrunde überstanden. Gladbach feierte zum Abschluss einen lockeren Sieg bei Fenerbahçe Istanbul, Stuttgart verlor gegen Molde FK - kam aber dennoch weiter.

VfB-Spieler Gentner: Peinliche Schlappe gegen Molde Zur Großansicht
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VfB-Spieler Gentner: Peinliche Schlappe gegen Molde

Hamburg - Borussia Mönchengladbach hat zum Abschluss der Gruppenphase in der Europa League gewonnen. Eine B-Elf von Trainer Lucien Favre setzte sich im Duell der bereits für die Zwischenrunde qualifizierten Teams bei Gruppensieger Fenerbahçe Istanbul 3:0 (2:0) durch. Tolga Cigerci (22. Minute), Mike Hanke per Foulelfmeter (28.) und der wiedergenesene Luuk de Jong (79.) erzielten die Treffer. Auch der VfB Stuttgart ist in der Zwischenrunde dabei - enttäuschte aber beim 0:1 (0:1) gegen den norwegischen Meister Molde FK.

Neben den drei Teams in der Champions League (Dortmund, Schalke, München) stehen damit auch alle vier deutschen Europa-League-Teilnehmer in der nächsten Runde - das gab es zuvor noch nie.

Gladbachs Mittelfeldspieler Cigerci belohnte die Angriffsbemühungen des Teams mit einem Schlenzer ins lange Eck zur 1:0-Führung. Sechs Minuten später foulte Henri Bienvenu Borussias Branimir Hrgota, den fälligen Elfmeter verwandelte Hanke mit seinem 13. Europacup-Tor zum 2:0.

Nach der Pause kontrollierte die junge Gladbacher Mannschaft zunächst das Geschehen und hatte durch den Finnen Alexander Ring die erste Gelegenheit (57.). In dem früheren niederländischen Nationalstürmer Dirk Kuijt und dem Brasilianer Cristian verstärkte Fenerbahçe seine Bemühungen, doch die nächste gute Chance hatten die Gäste durch Peniel Mlapa (63.). Trainer Favre nutzte die Schlussphase, um Luuk de Jong Spielpraxis zu verschaffen. Sechs Wochen nach seiner Kapselverletzung kehrte der Niederländer in der 67. Minute aufs Feld zurück und krönte sein Comeback mit dem Treffer zum 3:0 nach Vorarbeit des ebenfalls eingewechselten Amin Younes.

Das einzige Tor der Partie gegen schwache Stuttgarter erzielte kurz vor der Pause Davy Angan (45.+1). Nach dem Wechsel vergab der VfB zahlreiche Chancen und hatte Glück, dass im Parallelspiel der FC Kopenhagen im Fernduell um die Zwischenrunde nicht gegen Gruppensieger Steaua Bukarest gewann (1:1).

luk/dpa/sid

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