Europa League Gomez im Glück, Holtby trifft für Tottenham

Erfolge für die deutschen Profis in der Europa League: Mario Gomez hat mit dem AC Florenz ebenso die Gruppenphase erreicht wie Torschütze Lewis Holtby mit Tottenham Hotspur. Die Partie Alkmaar gegen Athen musste abgebrochen werden - das Dach brannte. Fortsetzung soll am Freitag sein.

Tottenham-Profi Holtby: "Diver" wie einst Jürgen Klinsmann
AP/dpa

Tottenham-Profi Holtby: "Diver" wie einst Jürgen Klinsmann


Hamburg - Nationalstürmer Mario Gomez hat mit dem AC Florenz nur mit Mühe die Gruppenphase der Europa League erreicht. Die Italiener verloren das Playoff-Rückspiel gegen Grasshopper Zürich vor eigenem Publikum 0:1 (0:1). Der 2:1-Erfolg aus dem Hinspiel beim Team von Trainer Michael Skibbe reichte Florenz aber. Nassim Ben Khalifa traf in der 41. Minute gegen die Italiener, Gomez spielte 90 Minuten durch.

Sein erstes Tor für Tottenham Hotspur erzielte Nationalspieler Lewis Holtby. Beim 3:0 (2:0) gegen Dinamo Tiflis stand der Ex-Schalker in der Startelf und traf in der 69. Minute mit einem Distanzschuss unter die Latte. Seinen Treffer feierte der 22-Jährige mit einem "Diver" über den Rasen der White Hart Lane - so wie einst Jürgen Klinsmann an gleicher Stelle. Das Hinspiel hatte Tottenham, das durch Jermain Defoe (40./45.) in Führung gegangen war, bereits 5:0 gewonnen.

Nur auf der Bank erlebte Ex-Nationalspieler Marko Marin das 5:0 (2:0) seines FC Sevilla bei Slask Breslau. Die Spanier hatten schon das Hinspiel in Polen 4:1 gewonnen und ließen durch den Ex-Schalker Ivan Rakitic (22.), Carlos Bacca (38./86.), Jairo (70.) und Diego Perotti (78.) einen weiteren klaren Sieg folgen.

Bei der Auslosung am Freitag dabei ist auch der englische Ligapokal-Sieger Swansea City mit Torhüter Gerhard Tremmel. Die Waliser verloren das Playoff-Rückspiel beim rumänischen Vertreter Petrolul Ploiesti zwar 1:2 (0:0), zogen nach dem 5:1 im Hinspiel aber locker in die nächste Runde ein. Tremmel stand 90 Minuten im Tor und war bei den Gegentreffern durch Njongo Priso (73.) und Hamza Younes (83.) ohne Abwehrchance. Den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielte Roland Lamah (74.).

Partie Alkmaar gegen Athen wegen einem Brand abgebrochen

Mit einem beachtlichen 4:2-Sieg in Moskau schaltete der Schweizer FC St. Gallen den russischen Hauptstadtclub Spartak aus. Vor 12.000 Zuschauer in der Chimki-Arena ließen sich die Gäste auch nicht von dem frühen Rückstand in der ersten Minute aus dem Konzept bringen. Nach dem 1:1 im Hinspiel war damit klar: Die Gäste mussten mindestens zwei Tore schießen um weiterzukommen. Goran Karanovic erledigte das binnen einer Viertelstunde (17./32.), Roberto Rodriguez (36.) und Dejan Janjatovic (88.) gelangen die weiteren Tore.

Abgebrochen wurde unterdessen die Partie zwischen AZ Alkmaar und Atromitos Athen. Der Grund: Ein Feuer im Stadion. Beim Brand des Stadiondachs soll niemand verletzt worden sein. Laut AZ soll die Partie an diesem Freitag um 11.30 Uhr fortgesetzt werden. Nach einem 3:1-Sieg im Hinspiel in Athen müssen die Niederländer in den noch verbleibenden 33 Minuten ums Weiterkommen bangen, nachdem Dimitris Papadopoulos vier Minuten vor dem Abbruch das 1:0 für die Griechen erzielt hatte.

ham/sid/dpa



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