Europa League Leipzig bekommt es mit Marseille zu tun

RB Leipzig ist der letzte verbliebene deutsche Klub in der Europa League. Im Viertelfinale wartet mit Olympique Marseille ein attraktiver, aber schlagbarer Gegner auf den Bundesligisten.

Leipziger Spieler Augustin und Werner
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Leipziger Spieler Augustin und Werner


Olympique Marseille ist der Gegner von RB Leipzig im Viertelfinale der Europa League. Die Auslosung im schweizerischen Nyon ergab zudem, dass der FC Arsenal gegen ZSKA Moskau spielen muss. Lazio Rom trifft auf RB Salzburg, und Atlético Madrid bekommt es mit Sporting zu tun.

Mit einem 1:1 bei Zenit Sankt Petersburg hatte die Leipziger Mannschaft von Trainer Ralph Hasenhüttl am Donnerstag den bisher größten Erfolg der Vereinsgeschichte perfekt gemacht. Seit dem Karlsruher SC 1993/1994 war es bis dahin keinem deutschen Europapokal-Debütanten mehr gelungen, in die Runde der besten Acht einzuziehen.

Olympique Marseille ist neunfacher Meister in Frankreich, derzeit aber hinter Paris Saint-Germain und dem AS Monaco nur auf Rang drei der Tabelle gelegen. Prominente Spieler im Team sind der ehemalige Wolfsburger Luiz Gustavo und Frankreichs EM-Star Dimitri Payet.

aha/dpa



insgesamt 7 Beiträge
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maynard9791 16.03.2018
1. Marseille
ordne ich vom Niveau zwischen Neapel und St. Petersburg ein. Wenn die Abwehr steht, eine machbare Aufgabe für Leipzig. Allerdings wirkt die Mannschaft ziemlich platt und scheint über 90min keine konzentrierte Leistung abrufen zu können.
joes.world 16.03.2018
2. Das Weiterkommen ins Viertelfinale darf nicht täuschen
Sieger in einem großen Internationalem Bewerb wird man nur dann, wenn der Tormann außergewöhnlich ist. Nicht Mittelmaß, nicht bemüht. Als im Hinspiel gegen Petersburg der RB Tormann zitternd vor Aufregung noch mal seine finger handeln ließ um bald danach sein obligates Tor pro internationalem Spiel zu bekommen - da sollte bei den Verantwortlichen in Leipzig wieder einmal die Alarmglocken geschrillt haben: sie brauchen einen außergewöhnlichen Tormann. Einen, der auch gestern das Tor verhindert hätte, weil er mit viel Selbstvertrauen hinaus läuft und die Flanke wegfaustet. Und so die Gefahr bereinigt, bevor sie sich aufbauen - und in der Folge zu einem Tor - führen kann. Am Ende wieder mal das übliche. Red Bull (oder heißen die anders?) kämpft aufopferungsvoll. Führt verdient 1:0 und dann zeigt sich, wieso die Bayern international erfolgreicher sind: wieder einmal bekommt der RB-Tormann ein Tor, das ein Tormann durchaus bekommen kann. Ohne daran schuld zu sein. Aber ein Bayern München Torhüter eben auch des öfteren verhindert. Dieses eine Tor kann dann nicht nur das eintscheidende für Aufstieg oder eben das Aus sein, es kann auch der Mannschaft einen moralischen Dämpfer in den kommenden Spielen versetzen. Weil sich unbewußt in allen der Gedanke einnistet: wir können noch so einsatzfreudig kämpfen - am Ende erwischt es uns dann doch immer wieder. Doppelt nötig, hier im Sommer etliche Millionen in einen Spitzentormann zu investieren. Nur so wird RB in Zukunft auch international eine Rolle spielen können.
Hirn gefragt? 16.03.2018
3. Sorry, Sie wirken doch etwas ahnungslos...
Zitat von joes.worldSieger in einem großen Internationalem Bewerb wird man nur dann, wenn der Tormann außergewöhnlich ist. Nicht Mittelmaß, nicht bemüht. Als im Hinspiel gegen Petersburg der RB Tormann zitternd vor Aufregung noch mal seine finger handeln ließ um bald danach sein obligates Tor pro internationalem Spiel zu bekommen - da sollte bei den Verantwortlichen in Leipzig wieder einmal die Alarmglocken geschrillt haben: sie brauchen einen außergewöhnlichen Tormann. Einen, der auch gestern das Tor verhindert hätte, weil er mit viel Selbstvertrauen hinaus läuft und die Flanke wegfaustet. Und so die Gefahr bereinigt, bevor sie sich aufbauen - und in der Folge zu einem Tor - führen kann. Am Ende wieder mal das übliche. Red Bull (oder heißen die anders?) kämpft aufopferungsvoll. Führt verdient 1:0 und dann zeigt sich, wieso die Bayern international erfolgreicher sind: wieder einmal bekommt der RB-Tormann ein Tor, das ein Tormann durchaus bekommen kann. Ohne daran schuld zu sein. Aber ein Bayern München Torhüter eben auch des öfteren verhindert. Dieses eine Tor kann dann nicht nur das eintscheidende für Aufstieg oder eben das Aus sein, es kann auch der Mannschaft einen moralischen Dämpfer in den kommenden Spielen versetzen. Weil sich unbewußt in allen der Gedanke einnistet: wir können noch so einsatzfreudig kämpfen - am Ende erwischt es uns dann doch immer wieder. Doppelt nötig, hier im Sommer etliche Millionen in einen Spitzentormann zu investieren. Nur so wird RB in Zukunft auch international eine Rolle spielen können.
Nicht der Torwart Gulácsi ist an den Gegentreffern in den letzten Spielen schuld, sondern die manchmal doch erschreckend löchrige und anfällige Abwehr der Leipziger. Im Gegenteil: Gulácsi ist es mit manchmal irrsinningen Reflexen zu verdanken, dass RB in dieser Saison nicht schon weit mehr Tore kassiert hat...
ThomasLE 16.03.2018
4. Kritik, Kritik und trotzdem weiter!
Ich freue mich auf Marseille! Punkt. Soviel schon mal zum Beitrag. Seltsam jedoch, warum RB Leipzig trotz seines Investors von den meisten Foristen nicht leistungsgerecht und objektiv eingeschätzt wird, da gäbe es zu fast jedem BL-Verein treffende Worte! Aber auch die mediale Landschaft misst eben mit zweierlei Maß! Sei es ein irrwitziger Sport1-Kommentator beim gestrigen "Echte Liebe" Highlight, oder die Erkenntnis, dass vielleicht der Hälfte der RB Leipzig Spieler vor 2 Jahren noch gegen den SV Sandhausen ran mussten, und 0:1 unterlagen. Insgesamt eine tolle Leistung eine sehr jungen, sehr unerfahrenen Mannschaft! Versteht mich nicht falsch, Kritik und Verbesserungen sollen und müssen immer möglich sein, nur habe ich den Eindruck, dass man die sportliche Arbeit in Leipzig definitiv sehr ernst nimmt, und daher so manche Kritik lächerlich wirkt - so auch die an Peter Gulacsi, der im Übrigen das aktuelle Ranking deutscher Torhüter bei "Kicker" anführt, dabei "überzeugte auf ganzer Linie, weniger durch Show, mehr durch ein überlegtes Spiel." (Quelle: kicker) Vielleicht sollten manche Foristen in Ihrem Beiträgen auch weniger "Show" sondern mehr Überlegung einfließen lassen, das würde dem insgesamt etwas merkwürdigen Umgang mit RB Leipzig sicher gut tun!
Hirn gefragt? 16.03.2018
5. Meinen Beitrag nicht falsch verstehen, ...
Zitat von ThomasLEIch freue mich auf Marseille! Punkt. Soviel schon mal zum Beitrag. Seltsam jedoch, warum RB Leipzig trotz seines Investors von den meisten Foristen nicht leistungsgerecht und objektiv eingeschätzt wird, da gäbe es zu fast jedem BL-Verein treffende Worte! Aber auch die mediale Landschaft misst eben mit zweierlei Maß! Sei es ein irrwitziger Sport1-Kommentator beim gestrigen "Echte Liebe" Highlight, oder die Erkenntnis, dass vielleicht der Hälfte der RB Leipzig Spieler vor 2 Jahren noch gegen den SV Sandhausen ran mussten, und 0:1 unterlagen. Insgesamt eine tolle Leistung eine sehr jungen, sehr unerfahrenen Mannschaft! Versteht mich nicht falsch, Kritik und Verbesserungen sollen und müssen immer möglich sein, nur habe ich den Eindruck, dass man die sportliche Arbeit in Leipzig definitiv sehr ernst nimmt, und daher so manche Kritik lächerlich wirkt - so auch die an Peter Gulacsi, der im Übrigen das aktuelle Ranking deutscher Torhüter bei "Kicker" anführt, dabei "überzeugte auf ganzer Linie, weniger durch Show, mehr durch ein überlegtes Spiel." (Quelle: kicker) Vielleicht sollten manche Foristen in Ihrem Beiträgen auch weniger "Show" sondern mehr Überlegung einfließen lassen, das würde dem insgesamt etwas merkwürdigen Umgang mit RB Leipzig sicher gut tun!
... ich finde es großartig, was hier in Leipzig geleistet wird und bin Fan der ersten Stunde. Und meine Aussage zur Abwehrleistung kann man auch etwas relativieren, da ja mit Bernardo, Upamecano und Konaté drei Jungspunde international randurften, die woanders in der II. kicken dürften oder auf der Bank sitzen würden. Und Gulásci halte ich auch derzeit für einen der besten BuLi-Torhüter. Ich fand es ehrlich gesagt gut, dass die roten Bullen in der Champions League früh gescheitert sind und in der Europa League internationale Erfahrung sammeln können. Und ich bin froh, dass uns in der nächsten Runde Athletico Madrid erspart blieb - die sind derzeit vermutlich doch noch eine Nummer zu groß und zu erfahren...
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