Nach 0:4 im Europa-League-Hinspiel Zenit zieht mit acht Toren in die Playoffs ein

Früher gab es die Wunder von der Weser, nun hat Zenit Sankt Petersburg ein eigenes Kapitel bei den spektakulärsten Aufholjagden im Europapokal geschrieben. Beim Wunder von der Newa glänzte ein russischer WM-Held.

Robert Mak (l.), Artem Dzyuba (M.) und Anton Zabolotny
ANATOLY MALTSEV/EPA-EFE/REX/Shutterstock

Robert Mak (l.), Artem Dzyuba (M.) und Anton Zabolotny


Zenit Sankt Petersburg hat die Playoffs in der Europa League erreicht. Das ist bei einem langjährigen Champions-League-Teilnehmer keine Überraschung, aber wer das Hinspiel 0:4 gegen Dinamo Minsk verliert, konnte nicht von einem Weiterkommen ausgehen. Das Team von Trainer Sergej Semak legte im heimischen Sankt-Petersburg-Stadion aber eine spektakuläre Aufholjagd hin und gewann 8:1 gegen enttäuschte Weißrussen.

Nach Toren von Leandro Paredes (22. Minute) und Christian Noboa (66.) führte Zenit 2:0, ehe Torschütze Paredes mit Gelb-Rot den Platz verlassen musste. In Unterzahl traf der russische WM-Held Artem Dzyuba doppelt (75./78.) und brachte seine Mannschaft in die Verlängerung. Dort bremste Dinamos Seidu Yahaya die Euphorie mit dem Anschlusstreffer (99.), doch in der zweiten Hälfte der Verlängerung schraubten Sebastian Driussi (109.), erneut Dzyuba (115., Foulelfmeter) und der ehemalige Nürnberger Robert Mak (120.+1, Foulelfmeter/120.+3) mit zwei Toren das Gesamtergebnis auf 8:5 für Zenit.

Sankt Petersburg kann wie der deutsche Vertreter RB Leipzig weiter auf den Einzug in die Gruppenphase hoffen. In den Playoffs trifft der vierfache russische Meister auf den norwegischen Klub FK Molde.

krä



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